Ipsos GmbH - Pressemitteilungen http://www.ipsos.de/ Hier finden Sie unsere aktuellen Pressemitteilungen. de-de Ipsos GmbH Lebensmittel aus dem Internet: Verbraucher zweifeln an Frische http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/lebensmittel-aus-dem-internet-verbraucher-zweifeln-an-frische http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/lebensmittel-aus-dem-internet-verbraucher-zweifeln-an-frische 2016-05-25 11:55:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/lebensmittel-aus-dem-internet-verbraucher-zweifeln-an-frische#kommentare > PDF Download

Hamburg, 25. Mai 2016 – Momentan wird der Online-Handel von Non-Food Bereichen, wie Kleidung oder Elektronik beherrscht. So kaufen 40 Prozent der Bevölkerung häufig Mode und Schuhe online und 30 Prozent bestellen Medien und Technik im Internet. Nach einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos geben jedoch nur 6 Prozent der Deutschen an, „häufig“ Lebensmittel im Internet einzukaufen. Immerhin jeder fünfte bezeichnet sich als „seltenen Käufer“ (22%), jeder vierte (24%) hat noch nie Lebensmittel online bestellt, könnte es sich aber vorstellen und für fast jeden zweiten Befragten (48%) kommt diese Art des Lebensmitteleinkaufs überhaupt nicht in Frage.

Frische und Versandkosten als KO-Krtierien

Eine wesentliche Barriere beim Lebensmitteleinkauf im Internet stellt der Frischeaspekt dar. Fast 9 von 10 Verbrauchern (88%) bemängeln, dass sie die Frische der Ware nicht selbst überprüfen können, 79 Prozent befürchten, die Produkte werden nicht durchgängig gekühlt, 71 Prozent vermissen bei der Online-Bestellung die Wahrnehmung der Produkte mit allen Sinnen. So überrascht es nicht, dass es vor allem haltbare Lebensmittel, wie Süßwaren & Snacks oder Konserven (je 39%), Nudel und Reis (38%) sind, die die Konsumenten im Internet kaufen würden, während Backwaren (15%), Tiefkühlprodukte (13%) und Obst und Gemüse (9%) ganz hinten rangieren.  Doch auch der Preis spielt eine Rolle: drei Viertel (73%) der Deutschen fürchten hohe Versandkosten oder Mindestbestellwerte und kaufen aus diesem Grund ihre Lebensmittel lieber im Geschäft.

Pluspunkte des Lebensmittel-Onlinekaufs: bequemer Zugang und Verfügbarkeit

Von den Befragten, die Lebensmittel schon online eingekauft haben, wird vor allem der bequeme Einkauf (36%), die Verfügbarkeit von Produkten, die im Einzelhandel schwer erhältlich sind (34%), sowie die Unabhängigkeit von den Öffnungszeiten (27%) geschätzt.

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Kooperationsstudie von Ipsos Observer zusammen mit den Auszubildenden zu Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung der Beruflichen Schule für Medien und Kommunikation Hamburg-Wandsbek.         

Methode:                    Online Mehrthemenumfrage im Ipsos i:omnibus

Grundgesamtheit:       Deutsche Bevölkerung zwischen 16 und 70 Jahren, die das Internet nutzt

Stichprobe:                 n=1.100

Feldzeit:                      01.04. - 04.04.2016

Über die Berufliche Medienschule Hamburg-Wandsbek

Die seit 1952 bestehende Schule bildet Auszubildende in den Bereichen Werbe-, Verlags-, Medienwirtschaft sowie seit 2006 den neuen Ausbildungsberuf Fachangestellten für Markt und Sozialforschung (FAMS) aus. Die Schule hat bei der Einführung des FAMSAusbildungsganges maßgeblich mitgewirkt und ist einer von fünf Bildungsstandorten bundesweit, die den Ausbildungsgang anbieten.

Über Ipsos

Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Markt- und Meinungsforschungsinstitut. In einer sich immer schneller verändernden Welt ist es unsere Aufgabe, unsere Kunden mit präzisen und umsetzbaren Analysen bei ihrer Veränderung zu unterstützen, dabei orientieren wir uns an den „4S“: Security, Simplicity, Speed und Substance. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in fünf Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 87 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin.
We are GAME CHANGERS.

 

Ipsos Studie: Onlinekauf Lebensmittel

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Online-Shopping: Kleidung und Schuhe werden am häufigsten gekauft http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/online-shopping-kleidung-und-schuhe-werden-am-haeufigsten-gekauft http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/online-shopping-kleidung-und-schuhe-werden-am-haeufigsten-gekauft 2016-05-24 12:21:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/online-shopping-kleidung-und-schuhe-werden-am-haeufigsten-gekauft#kommentare > PDF Download

Hamburg, 24. Mai 2016. Der Einkauf per Mausklick ist für viele schon zur Normalität geworden. Doch welche Produkte werden am ehesten online gekauft und von wem? Diesen Fragen ist das Marktforschungsinstitut Ipsos kürzlich mit einer unter 1000 Konsumenten durchgeführten Studie auf den Grund gegangen. Kleidung, Schuhe & Accessoires (40%) sowie Technik und Medien (30%) werden von den Deutschen im Vergleich von acht Produktkategorien am häufigsten online gekauft. Die letzten Plätze belegen Produkte aus den Kategorien Lebensmittel (6%) und Getränke (5%). Die am häufigsten genannten Beweggründe um Produkte online zu kaufen sind der einfache Vorgang (50%), die Unabhängigkeit von Ladenöffnungszeiten (39%) sowie die günstigeren Preise der online angebotenen Waren (36%). Fast jeder zweite Befragte gibt an, Lebensmittel (48%) und Getränke (49%) noch nicht online gekauft zu haben und sich dies auch nicht vorstellen zu können.

Jeder dritte Mann kauft Kleidung und Schuhe, jede fünfte Frau Technik und Medien

Während die Hälfte der befragten Frauen (50%) angibt, Kleidung, Schuhe & Accessoires häufig online zu kaufen, ist es bei den Männern in dieser Kategorie knapp ein Drittel (30%). Dennoch nennen Männer diese  Position an zweiter Stelle von acht Kategorien.  Die von ihnen am häufigsten online gekaufte Produktkategorie ist Technik & Medien (38%). Aber auch gut jede fünfte Frau (22%) gibt an, hier häufig online zuzugreifen.  Bei Sport- und Freizeitartikeln sind Frauen (14%) und Männer (16%) sich einig, bei beiden die am dritthäufigsten genannte Kategorie. Interessanterweise begründen weit über die Hälfte (54%) der befragten Frauen ihren Online-Kauf mit dem einfachen Vorgang, wohingegen es bei den Männern nur 47 Prozent sind.  

30- bis 49-Jährige sind Hauptkäufer für Kleidung, Technik und Sportartikel

Die Gruppe der 30- bis 49-Jährigen stellt mit 45 Prozent „häufigen Käufern“ vor allem in den Kategorien Kleidung, Schuhe & Accessoires aber auch in der Kategorie Technik und Medien (35%) die Hauptkäufergruppe. Immerhin zählen sich auch ein Drittel der 50 bis 70-

Jährigen (35%) zu häufigen Online-Käufern von Kleidung, bei den unter 30-Jährigen sind es 40 Prozent.  Unterschiede bezüglich des Alters zeigen sich auch bei der Kategorie Garten und Heimwerken. Hier geben 12 Prozent der älteren Befragten (50-70 Jahre) und prozentual nur halb so viele (6%) der jüngeren Befragten (16-29 J.) an, diese Produkte häufig online zu kaufen. Es zeigt sich weiter, dass überdurchschnittlich viele der Befragten ab 50 Jahren noch nie Lebensmittel online gekauft haben und es sich auch nicht vorstellen können.

Haushalte mit Kindern kaufen häufiger online ein als der Durchschnitt

In der Kategorie Technik & Medien geben über ein Drittel (37%) der befragten Personen mit Kindern an, dass sie diese Produkte häufig online kaufen und liegen damit deutlich über dem Durchschnitt von Haushalten ohne Kinder (27%). Insbesondere Kleidung, Schuhe & Accessoires kauft auch circa die Hälfte (51%) aller befragten Eltern häufig online ein, unter den Befragten ohne Kinder sind es nur 36 Prozent. Bei Sport- und  Freizeitartikel greifen 22 Prozent der Eltern häufig online zu, im Vergleich zu nur 13 Prozent der Befragten ohne Kinder. Überraschenderweise macht sich die überdurchschnittliche Online-Bestellung von Befragten mit Kindern nicht bei der Bestellung von Lebensmitteln bemerkbar. Hier geben auch Haushalte mit Kindern nicht signifikant höher an (7%), Waren dieser Kategorie häufig online zu bestellen.

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Kooperationsstudie von Ipsos Observer zusammen mit den Auszubildenden zu Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung der Beruflichen Schule für Medien und Kommunikation Hamburg-Wandsbek.         

Methode:                    Online Mehrthemenumfrage im Ipsos i:omnibus

Grundgesamtheit:       Deutsche Bevölkerung zwischen 16 und 70 Jahren, die das Internet nutzt

Stichprobe:                 n=1.100

Feldzeit:                      01.04. - 04.04.2016

Über die Berufliche Medienschule Hamburg-Wandsbek

Die seit 1952 bestehende Schule bildet Auszubildende in den Bereichen Werbe-, Verlags-, Medienwirtschaft sowie seit 2006 den neuen Ausbildungsberuf Fachangestellten für Markt und Sozialforschung (FAMS) aus. Die Schule hat bei der Einführung des FAMSAusbildungsganges maßgeblich mitgewirkt und ist einer von fünf Bildungsstandorten bundesweit, die den Ausbildungsgang anbieten.

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Risiko von Lungenentzündungen bei älteren Erwachsenen stark unterschätzt http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/risiko-von-lungenentzuendungen-bei-aelteren-erwachsenen-stark-unterschaetzt http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/risiko-von-lungenentzuendungen-bei-aelteren-erwachsenen-stark-unterschaetzt 2016-05-12 16:47:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/risiko-von-lungenentzuendungen-bei-aelteren-erwachsenen-stark-unterschaetzt#kommentare > PDF Download

Hamburg, 12. Mai 2016. Mehr als 9.000 über 50-jährige Erwachsene in neun Ländern befragte das internationale Marktforschungsinstitut Ipsos-Mori, um Verständnis und Wahrnehmung zum Thema Lungenentzündung zu untersuchen. Die Studie zeigt auf, dass in ganz Europa und auch in Deutschland allgemein wenig Wissen über Risiken und Prävention von Lungenentzündungen vorhanden ist.

Die gerade erschienene PneuVUE® (Adult Pneumonia Vaccine Understanding in Europe) -Studie ist eine der umfangreichsten Verbraucherstudien zur Sensibilisierung für Lungenentzündung, die bisher in Europa durchgeführt wurden. 

In Deutschland lässt sich kaum ein Erwachsener gegen Lungenentzündung impfen

Nur 73 Prozent der Befragten in Deutschland, gegenüber 88 Prozent im Durchschnitt der neun untersuchten Länder, geben an zu wissen, worum es sich bei einer Lungenentzündung handelt. Gut jeder Dritte (39%) erkennt die Krankheit nicht als Lungeninfektion. Aber 58 Prozent der Deutschen ab 50 Jahren wissen, dass einige Formen der Pneumonie oder Lungenentzündung tatsächlich ansteckend sein können, das wiederum ist ein deutlich höherer Anteil als bei den anderen Ländern (44%).
Fast jeder Deutsche (92%) hält eine Lungenentzündung für eine ernste Erkrankung. Dennoch  haben viele kaum eine Vorstellung davon, wie man dieser Erkrankung wirksam vorbeugt. Nur jedem dritten (34%) der Befragten ist bekannt, dass man sich gegen Lungenentzündung oder Pneumonie impfen lassen kann. Nur jeder fünfte (20%) derer, die ein höheres Risiko haben an Lungenentzündung zu erkranken, haben sich auch tatsächlich dagegen impfen lassen. Generell ist die große Mehrheit (87%) der älteren Erwachsenen in Deutschland nicht sehr besorgt, sich eine Lungenentzündung zuzuziehen.

Gesundheitsbranche spielt eine wichtige Rolle in der Prävention und Aufklärung

Aus der Umfrage wird weiter deutlich, dass Hausärzten und anderen Vertretern von Gesundheitsberufen eine wichtige Rolle dabei zufällt, Erwachsene darin zu bestärken, sich selbst gegen Lungenentzündung zu schützen. Denn 81 Prozent derer, die sich gegen eine Lungenentzündung haben impfen lassen, gaben an, dies auf Veranlassung ihres Arztes getan zu haben. Zu den häufigsten Gründen, nicht geimpft zu sein, gehört für jeden zweiten Befragten (56%) in Deutschland die Aussage: „Mein Arzt hat mir die Impfung nie angeboten“.
Auch vor dem Hintergrund, dass ein Drittel der Befragten in Deutschland (34%) der Meinung ist, eine Lungenentzündung lasse sich nur behandeln und eine Prophylaxe sei nicht möglich, kommt der Aufklärungsarbeit der Gesundheitsbranche eine große Rolle zu.
Es ist jedoch auch an den Menschen über 50 selbst, mit einer gesunden Lebenseinstellung zum Älterwerden bei der Prophylaxe der Lungenentzündung aktiv zu werden.

Lungenentzündung als Todesursache stark unterschätzt

Auf die Frage, ob Lungenentzündung, Autounfälle, Herzkrankheit oder Grippe die meisten Todesfälle unter Erwachsenen in ihrem Land verursacht, ist die Lungenentzündung im Allgemeinen die Option, die am wenigsten häufig gewählt wird. In Deutschland liegen 74 Prozent der Befragten  richtig und wählen Herzkrankheit als häufigste Todesursache. Danach folgen Autounfälle mit 14 Prozent, mit großem Abstand Grippe (6 %) und schließlich Lungenentzündung mit fünf Prozent. Tatsächlich ist in Deutschland die Lungenentzündung jedoch für über fünfmal so viele Todesfälle verantwortlich wie Verkehrsunfälle.
Laut Eurostat-Daten ist Pneumonia in Europa für über 120.000 Todesfälle jährlich verantwortlich, wobei ältere Menschen und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen besonders gefährdet sind. Die Krankheit stellt eine erhebliche Belastung für die Betroffenen und ihre Familien dar und kostet die Gesellschaft jährlich ungefähr 10 Milliarden Euro. (Welte T, Torres A, Nathwani D. Clinical and economic burden of community-acquired pneumonia among adults in Europe. Thorax. 2012;67: 71–79)

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus der Ipsos MORI Studie „PneuVUE: A New View into Pneumonia Among Older Adults“, die von November 2015 bis Februar 2016 zusammen mit Pfizer durchgeführt wurde. Für die Studie wurden 9000 Personen über 50 Jahren telefonisch befragt. Insgesamt wurde die Studie in neun Ländern durchgeführt: Österreich, Tschechien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Portugal, Spanien, Großbritannien. Sie ist eine der größten Konsumentenstudien die jemals zu dem Thema Bewusstsein über Lungenentzündungen in Europa durchgeführt wurden.

Die Umfrage konzentrierte sich in allen neun Ländern auf die Allgemeinbevölkerung im Alter ab 50 Jahren. Auf den Daten der Eurostat-Volkszählung von 2011 basierende Quoten wurden festgelegt, um eine national repräsentative Stichprobe nach Alter, Geschlecht, Region, und Beschäftigungsstatus zu gewährleisten. Informationen wurden zum Gesundheitszustand und zum Alter erhoben. Anhand dieser Angaben wurde der Risikostatus für Pneumonie/ Lungenentzündung definiert. Zu Krankheiten bzw. zum Gesundheitsstatus wurden keine Quoten gesetzt. Korrektive wurden eingeführt, die durch Gewichtung dafür sorgen, dass die Stichprobe mit dem jeweiligen Bevölkerungsprofil und der Bevölkerungsgröße in den neun Ländern übereinstimmt. 

Der vollständige Bericht der PneuVUE-Studie für Deutschland steht unten im Bereich "pdf-Download" zur Verfügung.

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Ipsos Brexit-Studie: Deutsche und Briten glauben nicht an EU-Austritt Großbritanniens - Weitere Austritte und gravierende Folgen für EU-Wirtschaft erwartet. Italien und Frankreich für eigenes Referendum http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/ipsos-brexit-studie-deutsche-und-briten-glauben-nicht-an-eu-austritt-grossbritanniens http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/ipsos-brexit-studie-deutsche-und-briten-glauben-nicht-an-eu-austritt-grossbritanniens 2016-05-09 00:26:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/ipsos-brexit-studie-deutsche-und-briten-glauben-nicht-an-eu-austritt-grossbritanniens#kommentare > PDF Download

Hamburg, 09. Mai 2016. Zwei Drittel (65%) der Briten glauben nicht an einen Austritt aus der EU. Das ergab eine internationale Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstitutes Ipsos. Sollten sich die Briten doch für einen Austritt entscheiden, stände die EU vor dem größten Umbruch ihrer Geschichte. Befragt wurden insgesamt 11.000 Personen in neun EU Staaten: Bürger in Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien Italien, Polen, Schweden, Spanien und Ungarn sowie Bürger in Australien, Kanada, Indien, Süd Afrika und den USA.

Im Durchschnitt gaben 53 Prozent der befragten EU Bürger an, die Briten werden in der EU verbleiben, in den Nicht-EU Ländern waren sogar 62 Prozent dieser Auffassung. Dabei schwanken die Meinungen unter den Ländern stark: so glauben 59 Prozent der Deutschen an einen weiteren Verbleib Großbritanniens in der EU. Anders in Frankreich und Italien, hier rechnet die Mehrheit von 58  bzw. 60 Prozent mit einem Austritt. Große Mehrheiten, vor allem in Kanada (68%) und den USA (64%), aber auch in den drei Commonwealth-Ländern Indien (60%), Australien und Südafrika (je 58%) gehen von einem Pro-EU Votum der Briten aus.

Zerfall der Gemeinschaft und gravierende Folgen für die Wirtschaft befürchtet  

Jeder zweite Deutsche (51%) glaubt, dass im Falle eines Brexit auch andere Länder aus der Europäischen Union austreten würden. Während in Ungarn sogar 55 Prozent davon überzeugt sind, glauben in Großbritannien selbst lediglich 42 Prozent der Bevölkerung an einen möglichen Dominoeffekt.

In den befragten EU-Ländern sieht jeder Zweite (51%) negative wirtschaftlichen Auswirkungen für die EU als Folge eines Brexit.  Dies steht im starken Gegensatz zu den zu erwarteten Folgen für Großbritannien selbst. Nur jeder dritte (36%) befürchtet negative Effekte auf Großbritanniens Wirtschaft. Vor allem in Ungarn (75%) und Schweden (60%) ist man besorgt um die Konsequenzen für die EU Wirtschaft. Die Deutschen nehmen eine Sonderrolle ein. Sie haben mit 39 Prozent die wenigsten Ängste über wirtschaftliche Auswirkungen innerhalb der EU, 43 Prozent erwarten aber eine Verschlechterung der britischen Wirtschaft im Falle eines Austritts.

Vier von zehn Deutschen möchten auch ein Referendum, jeder Dritte will Austritt

Fast die Hälfte (45%) der befragten EU Bürger würde ein Referendum in ihrem Land befürworten aber nur 33 Prozent entschieden bei einem Referendum für einen Austritt ihres Landes. In Italien (58%) und Frankreich (55%) wünscht sich die Bevölkerung sogar mehrheitlich ein Referendum. Jedoch würde sich auch hier in beiden Ländern keine Mehrheit für einen EU-Austritt finden. In den anderen EU-Ländern,  in denen die Umfrage durchgeführt wurde, finden sich keine Mehrheiten für ein eigenes Referendum, dennoch sind es immerhin vier von zehn Deutschen (40%), die dafür eintreten und jeder Dritte Deutsche (34%) würde in diesem Fall für einen Austritt aus der EU votieren. In Schweden (43%), Belgien (42%), Polen (41%), Spanien (40%) und Ungarn (38%) sieht es ähnlich aus bezüglich des Referendumswunsches.

EU 2020: 46 Prozent der Deutschen wünschen sich eine stärkere EU

Mit dem Blick auf die Zukunft wünschen sich allen voran Belgier (50%), Spanier (48%) und Deutsche (46%) bis 2020 eine stärkere Europäische Union. Jedoch zeigen die großen Diskrepanzen zwischen dem was die Befragten möchten und dem, was sie vermuten, was geschehen wird, dass das Vertrauen in eine positive Entwicklung nicht sehr groß ist. Nur etwa jeder Fünfte in diesen Ländern meint, dass Europa bis 2020 tatsächlich stärker da stehen wird als heute. Nicht nur die Briten (65%) sind komplett gegensätzlicher Meinung. Auch Befragte in Schweden (52%) und Frankreich (47%) möchten 2020 lieber „weniger Europa“.

Robert Grimm, Leiter von Ipsos Public Affairs in Deutschland sieht die EU vor großen Herausforderungen. „Der Umgang mit den Problemen der letzten Jahre, von der Währungs- zur Flüchtlingskrise, die fehlenden demokratische Nähe zwischen regierenden Institutionen und Bürgern und der allgemeine Mangel an Transparenz politischer Prozesse auf der EU Ebene führten zu einem wachsenden Vertrauensverlust der Bürger in die EU. Es ist deshalb verständlich, dass viele EU Bürger ein Bedürfnis nach direkter Demokratie und institutioneller Reform empfinden. Doch sind die Ipsos Umfragedaten auch ein wichtiger Indikator dafür, dass  ein großer Teil der Menschen und besonders die Deutschen weiterhin von den Zielen der EU und den Vorteilen einer Mitgliedschaft überzeugt sind und den Verbleib Großbritanniens in der EU erwarten.“

Die Grafiken können wir auch in druckfähiger Auslösung zur Verfügung stellen.

Der Forschungsbereich Ipsos Public Affairs ist ein leistungsstarker Partner für Politik- und Sozialforschung in Deutschland. Er bietet Auftraggebern aus Politik, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft Einblicke in die Einstellungen und Verhaltensweisen der Bürger. 

Über Ipsos

Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Markt- und Meinungsforschungsinstitut. In einer sich immer schneller verändernden Welt ist es unsere Aufgabe, unsere Kunden mit präzisen und umsetzbaren Analysen bei ihrer Veränderung zu unterstützen, dabei orientieren wir uns an den „4S“: Security, Simplicity, Speed und Substance. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in fünf Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 87 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin.
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Vor allem die Briten glauben nicht an ein Austrittsvotum ihrer Landsleute

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Jeder zweite Deutsche ist mit seinem Leben zufrieden http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/jeder-zweite-deutsche-ist-mit-seinem-leben-zufrieden http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/jeder-zweite-deutsche-ist-mit-seinem-leben-zufrieden 2016-05-02 09:30:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/jeder-zweite-deutsche-ist-mit-seinem-leben-zufrieden#kommentare > PDF Download

Hamburg, 02. Mai 2016. Die Fragen nach dem besseren Leben bewegt den Einzelnen, die Politik und gesellschaftliche Institutionen: Wie gestalten wir ein gutes Leben, welche Faktoren bestimmen Wohlbefinden? Immerhin gibt jeder zweite Deutsche an, dass er mit seinem Leben so wie es ist, zufrieden ist. Das ist deutlich über dem Durchschnitt der über 17.000 Personen, die im Rahmen der Ipsos Global@advisor Studien in 24 Ländern weltweit befragt wurden. Am größten ist die Zufriedenheit in Schweden (61%), gefolgt von Indien (55%), Frankreich (54%) und Kanada (51%), wo jeweils über die Hälfte der Befragten angeben, wunschlos zufrieden zu sein mit ihrem Leben. Die Schlusslichter der Zufriedenheitsskala sind Russland (20%), Ungarn (21%) und Süd-Korea (23%).

Frauen in Deutschland zufriedener als Männer
Im weltweiten Durchschnitt geben nur 36 Prozent Frauen gegenüber 41 Prozent Männern an, mit ihrem derzeitigen Leben zufrieden zu sein. In Deutschland ist das Verhältnis umgekehrt, 55 Prozent der Frauen und 46 Prozent der Männer bezeichnen sich als so zufrieden, dass sie keinen Bedarf für Verbesserungen sehen.

Schlüssel des Wohlbefindens in Deutschland: Gesundheit, Familie und Schlaf
Wenn es darum geht, die Faktoren zu benennen, die für die Verbesserung des persönlichen Wohlbefindens wichtig sind, gehen die Meinungen in den befragten Ländern stark auseinander. In Deutschland steht der Gesundheitsaspekt im Vordergrund, 34 Prozent finden diesen Punkt „sehr wichtig“. Gleich dahinter folgen „starke familiäre Beziehungen (30%), „mehr Schlaf“ und „mehr Sport machen“ (27%).

Lateinamerika und Afrika: Besseres Wohlbefinden durch bessere Wirtschaft
Im weltweiten Durchschnitt dagegen hält man eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation im eigenen Land (52%) für den wichtigsten Einflussfaktor auf das persönliche Wohlbefinden. Vor allem in den Ländern Lateinamerikas (64%) und im Mittleren Osten und Afrika (64%) ist man dieser Auffassung. Interessanterweise sind in diesen Regionen außerdem nicht nur Gesundheit, sondern auch stabile familiäre Bindungen für das Wohlbefinden deutlich wichtiger als etwa in Europa, Nordamerika oder den asiatischen Ländern.

Frauen und Bessergebildete mit ganzheitlicher Auffassung vom Wohlbefinden
An diesen Ergebnissen wird deutlich, dass Wohlbefinden heute weit mehr ist als Gesundheit. So versteht die große Mehrheit der Bevölkerung (77%) Wohlbefinden eher ganzheitlich.

Die deutschen Befragten liegen hier mit 78 Prozent fast exakt auf dem Durchschnittswert aller Länder, wobei vor allem Frauen (82%) und Befragte mit höherer Schulbildung (84%) zu dieser eher holistischen Auffassung von „Wohlbefinden“ tendieren. 

In China ist fast jeder (94%) überzeugt, dass nicht nur Gesundheit Wohlbefinden erzeugt, jeder zweite ist sogar „sehr überzeugt“ davon. Indien (82%) und Japan (83%) erzielen ähnlich hohe Werte. Dagegen gibt es vor allem in Großbritannien (61%) und Schweden (62%) eine deutlich geringere Zustimmung zu dieser ganzheitlichen Einstellung.

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Ipsos Global@dvisor Studie, die zwischen dem 22. März und 08. April 2016 durchgeführt wurde. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von 17.538 Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren in den USA und Kanada und zwischen 16 und 64 Jahren in allen anderen Ländern befragt. Insgesamt wurde die Studie in 24 Ländern durchgeführt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Spanien, Türkei, Ungarn, USA. Pro Land wurden ca. 1000 Personen über das Ipsos Online Panel befragt, mit der Ausnahme von Argentinien, Belgien, Indien, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Türkei und Ungarn, wo jeweils ca. 500 Personen befragt wurden. Die Daten wurden anhand der jeweils aktuellsten Zensusdaten nach demographischen Merkmalen gewichtet, um eine Annäherung an die Grundgesamtheit zu gewährleisten.

Über Ipsos

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Ipsos Global @dvisor: Wohlfühlfaktor

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First quarter of 2016: A good market, a good quarter http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/first-quarter-of-2016-a-good-market-a-good-quarter http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/first-quarter-of-2016-a-good-market-a-good-quarter 2016-04-27 11:11:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/first-quarter-of-2016-a-good-market-a-good-quarter#kommentare > PDF Download

Revenue: €386.9 million, +1.9%
Total organic growth, first quarter: +3.7%
Organic growth of New Services: +16.2%

Paris, 27 April 2016 – For the first quarter of 2016, Ipsos' revenue stands at €386.9 million, up 1.9% compared with the same period in 2015.

Organic growth has been significantly sustained at 3.7%. Last year, on a like-for-like basis, Ipsos had posted growth of 0.8% for the first quarter before more sluggish performance in subsequent quarters.
In 2016, the situation is different. This first quarter result reported in euros is the best Q1 result ever recorded. Most importantly, this marks a return to significant growth, with the best quarter growth rate since Ipsos' acquisition of Synovate in October 2011. This good performance should not be underestimated as it concerns all regions, both emerging economies (+4.6%), which had shown signs of weakness last year, and developed markets (+3.3%).

Furthermore, exchange rates, which had been highly favourable at the beginning of last year, are negative (-3.2%). This effect is partially offset by the positive impact of the change in scope (+1.4%) following the consolidation of RDA Group from 1 July 2015.

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Übergewicht stark unterschätzt http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/uebergewicht-stark-unterschaetzt http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/uebergewicht-stark-unterschaetzt 2016-04-21 09:50:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/uebergewicht-stark-unterschaetzt#kommentare > PDF Download

Hamburg, 21. April 2016. Übergewicht ist vor allem in den westlichen Industrienationen stark verbreitet und verursacht Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder auch Krebs. Die Folgekosten für Gesundheitswesen und Volkswirtschaft sind immens. Ein Großteil der Bevölkerung ist sich dieser Problematik offenbar nicht bewusst. Eine vom internationalen Marktforschungsinstitut Ipsos durchgeführte globale Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Befragte in 29 der 33 untersuchten Länder die Anzahl der Übergewichtigen oder Fettleibigen in ihrem Land deutlich unterschätzen.

In Deutschland mehr Übergewichtige als geschätzt

Die Deutschen unterschätzen den tatsächlichen Anteil an Übergewichtigen im Land um 17 Prozentpunkte. Der geschätzte Wert liegt bei 40, tatsächlich sind jedoch 57 Prozent der Bevölkerung Deutschlands übergewichtig oder fettleibig.

Schwer verschätzt im Orient

Am stärksten unterschätzen die Bevölkerung in Saudi Arabien, der Türkei und Israel den Anteil an Übergewichtigen in ihrem Land. In Saudi Arabien liegt der tatsächliche Anteil bei 71 Prozent, hier liegen die Schätzungen ganze 47 Prozentpunkte darunter. Das Land belegt somit den letzten Platz in der Tabelle und weist gleichzeitig auch den höchsten Anteil an Übergewichtigen im internationalen Ländervergleich auf.

Asien überschätzt Übergewicht im Land - Süd Koreaner mit Punktlandung

Die einzigen Länder, die  eine Ausnahme darstellen, sind Indien, Japan und China. Hier schätzen die Befragten den Anteil an Übergewichtigen im Land zu hoch ein. Indien zeigt sich mit einer Schätzung von 41 Prozent gegenüber einem tatsächlichen Anteil von 20 Prozent hier als Spitzenreiter. Einzig in Süd Korea sieht man in Punkt auf den übergewichtigen Anteil der Bevölkerung klar. Bemerkenswert hier ist, dass in diesen asiatischen Ländern der Anteil der tatsächlich Übergewichtigen im Vergleich mit anderen Ländern relativ gering ist. Dies könnte darauf hindeuten, dass das Bewusstsein für dieses Problem in diesen Ländern noch stärker ausgeprägt ist.

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus der Ipsos Mori Studie „Perils of Perception“, die Ende 2015 durchgeführt wurde. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von 25.556 Erwachsenen befragt. Insgesamt wurde die Studie in 33 Ländern durchgeführt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Chile, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Irland, Israel, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Mexiko, Montenegro, Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Peru, Polen, Russland, Saudi Arabien, Schweden, Serbien, Südafrika, Südkorea, Spanien, Türkei, Ungarn, USA. Pro Land wurden ca. 500 Personen über das Ipsos Online Panel befragt, mit der Ausnahme von Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Japan, Kanada, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Schweden, Serbien, Spanien und den USA, wo jeweils ca. 1000 Personen befragt wurden. In Irland, Serbien und Montenegro wurden die Befragungen nicht online durchgeführt. In Irland wurde die Studie telefonisch, in Serbien und Montenegro persönlich erhoben. Die Daten wurden anhand der jeweils aktuellsten Zensusdaten nach demographischen Merkmalen nach demographischen Merkmalen gewichtet, um eine Annäherung an die Grundgesamtheit zu gewährleisten.

Quelle für die „wirklichen Zahlen“ sind überwiegend amtliche Statistiken der Erhebungsländer.

Die Daten zum Thema Übergewicht stammen aus dem Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) at the University of Washington.

Über Ipsos

Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Markt- und Meinungsforschungsinstitut. In einer sich immer schneller verändernden Welt ist es unsere Aufgabe, unsere Kunden mit präzisen und umsetzbaren Analysen bei ihrer Veränderung zu unterstützen, dabei orientieren wir uns an den „4S“: Security, Simplicity, Speed und Substance. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in fünf Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 87 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin.
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Ipsos Perils of Perception: Übergewicht

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Vermögen der reichsten Deutschen stark überschätzt http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/vermoegen-der-reichsten-deutschen-stark-ueberschaetzt http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/vermoegen-der-reichsten-deutschen-stark-ueberschaetzt 2016-04-19 08:31:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/vermoegen-der-reichsten-deutschen-stark-ueberschaetzt#kommentare > PDF Download

Hamburg, 19. April 2016. Die Reichen werden immer reicher und die Superreichen häufen so viel Vermögen an, dass die Mittelschicht langsam verschwindet und die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird: Ein gesellschaftliches Albtraumszenario, vor dem sich viele fürchten. In der Realität überschätzen die Deutschen jedoch das Vermögen ihrer wohlhabendsten Mitbürger stark. Während die Bevölkerung davon ausgeht, dass die reichsten 1 Prozent in Deutschland 59 Prozent des gesamten Privatvermögens besitzen, sind es in Wahrheit nur 30 Prozent. Wenn es nach der Meinung der Deutschen geht, sind jedoch auch diese 30 Prozent noch zu viel. Die Bevölkerung hierzulande ist der Ansicht, dass die Reichsten lediglich in Besitz von 18 Prozent des privaten Haushaltsvermögens sein sollte. Dies ergab eine durch das internationale Marktforschungsinstitut Ipsos durchgeführte repräsentative Studie unter 25.556 Befragten in 33 Ländern.

Reichtum der Wohlhabenden gerade in Industrieländern überschätzt

Nicht nur in Deutschland wird das Vermögen der Reichen zu hoch eingeschätzt, gerade in Industrienationen ist dies häufig der Fall. Mit 36 Prozentpunkten überschätzt Großbritannien den finanziellen Besitz der reichsten „Ein Prozent“ dabei am stärksten. Der Durchschnitt der Briten geht davon aus, dass die Vermögendsten des Landes 59 Prozent des gesamten privaten Vermögens besitzen, dabei sind es in der Realität nur 23 Prozent. Auch die Franzosen und Australier überschätzen sich mit jeweils durchschnittlich 33 Prozentpunkten stark (56% zu 23% und 54% zu 21%). Ein ganz anderes Bild von der Vermögensverteilung in ihrem Land haben hingegen die Russen. Sie gehen davon aus, dass ihre reichsten Bürger in Besitz von 53 Prozent des privaten Haushaltsvermögens sind. Tatsächlich besitzt das wohlhabendste eine Prozent der Russen jedoch 70 Prozent des Geldes. Auch in Peru wird der Reichtum der Besserverdiener mit 15 Prozentpunkten stark unterschätzt (32% zu 47%).

Russen und Türken am unzufriedensten mit der Vermögensverteilung

Auch wenn viele Nationen das Vermögen ihrer reichsten Bürger überschätzen, herrscht rund um den Globus der Konsens, dass die reichsten 1 Prozent nicht so viel besitzen sollten, wie sie es in der Realität tun. Im internationalen Vergleich von 33 Ländern, sind lediglich die Neuseeländer, Japaner, Franzosen, Australier, Italiener und Kanadier der Ansicht, dass ihre Topverdiener mehr des privaten Haushaltsvermögens besitzen sollten, als dies aktuell der Fall ist. Alle anderen Nationen sind entgegengesetzter Meinung. Am unzufriedensten mit der aktuellen Verteilung des Vermögens in ihrem Land sind dabei die Russen. Aus ihrer Sicht sollten die reichsten 1 Prozent nur 23 Prozent des privaten Haushaltsvermögens ihr Eigen nennen, während die Superreichen in der Realität 70 Prozent davon besitzen. Auch die Türken wünschen sich eine andere Vermögensverteilung und denken, dass die Vermögendsten unter ihnen lediglich 21 Prozent der vorhandenen Finanzmittel besitzen sollten, während es in Wirklichkeit 54 Prozent sind.

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus der Ipsos Mori Studie „Perils of Perception“, die Ende 2015 durchgeführt wurde. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von 25.556 Erwachsenen befragt. Insgesamt wurde die Studie in 33 Ländern durchgeführt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Chile, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Irland, Israel, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Mexiko, Montenegro, Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Peru, Polen, Russland, Saudi Arabien, Schweden, Serbien, Südafrika, Südkorea, Spanien, Türkei, Ungarn, USA. Pro Land wurden ca. 500 Personen über das Ipsos Online Panel befragt, mit der Ausnahme von Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Japan, Kanada, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Schweden, Serbien, Spanien und den USA, wo jeweils ca. 1000 Personen befragt wurden. In Irland, Serbien und Montenegro wurden die Befragungen nicht online durchgeführt. In Irland wurde die Studie telefonisch, in Serbien und Montenegro persönlich erhoben. Die Daten wurden anhand der jeweils aktuellsten Zensusdaten nach demographischen Merkmalen gewichtet, um eine Annäherung an die Grundgesamtheit zu gewährleisten.

Quelle für die „wirklichen Zahlen“ sind überwiegend amtliche Statistiken der Erhebungsländer. In Deutschland stammen die Daten über das Vermögensthema aus dem „Global Wealth Databook 2014“ der Credit Suisse.

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Ipsos Perils of Perception: Privatvermögen

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Neue Ipsos Update ist online http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/neue-ipsos-update-ist-online http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/neue-ipsos-update-ist-online 2016-04-06 10:49:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/neue-ipsos-update-ist-online#kommentare > PDF Download

Hamburg, 06. April 2016. Die aktuelle Ausgabe der Ipsos Update ist online. Dieser besondere Newsletter wird monatlich vom Team des Ipsos Knowledge Centers erstellt und beinhaltet eine Auswahl an aktuellen Forschungsergebnissen und Meinungen von Ipsos Teams weltweit. Der vorliegende „Update“ deckt eine große Bandbreite an Themenfeldern ab (Auswahl):

  • Konsumenten in Pakistan – seltene Insights in den pakistanischen Markt
  • Präsidentschaftswahlen in den USA –aktuelle Vorhersagen und Analysen.
  • Whitepaper Big Data: A guided Tour 
  • World Luxury Tracking – Report 2016 über Reise, Shopping, Social Media
  • Die wirtschaftliche Situation Lateinamerikas – aus Sicht von Journalisten und Meinungsführern
  • Indiens Oberschicht – eine Studie von Ipsos und Twitter

Für Simon Atkinson, Chief Knowledge Officer bei Ipsos, der mit seinem Team die monatlichen Updates aus der Ipsos-Welt zusammenstellt und aufbereitet, ist die Grundidee dieses Projektes, das Beste der Ipsos Teams in leicht verständlicher Form zu präsentieren und so „unsere Forschung, unsere Erkenntnisse und Thoughtleadership einem breiten Publikum zugänglich zu machen“

Der Update Newsletter ist auf der Internetseite von Ipsos zu finden: http://www.ipsos.com/content/best-ipsos.

 

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Jeder zweite Deutsche für uneingeschränktes Recht auf Abtreibung http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/jeder-zweite-deutsche-fuer-uneingeschraenktes-recht-auf-abtreibung http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/jeder-zweite-deutsche-fuer-uneingeschraenktes-recht-auf-abtreibung 2016-03-08 08:54:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/jeder-zweite-deutsche-fuer-uneingeschraenktes-recht-auf-abtreibung#kommentare > PDF Download

Hamburg, 08. März 2016. Schon seit Jahrzehnten wird das Thema Abtreibung weltweit immer wieder kontrovers diskutiert. Während am 08. März mit dem internationalen Frauentag auf der ganzen Welt die Selbstbestimmung der Frau im Vordergrund steht, ist die Hälfte der Deutschen (50%) der Meinung, dass für Frauen auch eine Abtreibung uneingeschränkt frei bestimmbar sein sollte. Weitere 34 Prozent geben an, dass Abtreibung in bestimmten Fällen legal sein sollte, beispielsweise bei einer durch eine Vergewaltigung hervorgerufenen Schwangerschaft. Während sich somit in Deutschland eine deutliche Mehrheit von 84 Prozent für die Legalität der Abtreibung ausspricht, liegt der internationale Durchschnitt mit 74 Prozent etwas darunter. Dies ergab eine durch das internationale Marktforschungsinstitut Ipsos durchgeführte repräsentative Online-Studie unter 17.039 Befragten in 23 Ländern.

Breite Unterstützung für Abtreibungsrecht

Das Recht auf Abtreibung in allen oder in bestimmten Fällen wird in Deutschland von Frauen und Männern gleichermaßen befürwortet (85% und 84%). Auch über die verschiedenen Altersgruppen hinweg gibt es große Unterstützung. Die Gruppe der unter 30-jährigen spricht sich ebenso stark für die Legalität der Abtreibung aus, wie die 35-40-jährigen und die Gruppe der 50-64-jährigen (84% und je 85%). Die Abtreibungsgegner befinden sich in Deutschland demnach deutlich in  Unterzahl. Lediglich fünf  Prozent meinen, dass eine Abtreibung nur im Fall einer lebensbedrohlichen Situation für die die Schwangere erlaubt sein sollte und nur ein Prozent ist der Meinung, dass Abtreibungen uneingeschränkt verboten gehören.

Schweden haben klare Meinung zur Abtreibungsdebatte

Im internationalen Vergleich stehen die Schweden dem Recht auf Abtreibung am offensten gegenüber. Eine große Mehrheit von 84 Prozent ist der Meinung, dass Abtreibung in jedem Fall  erlaubt sein sollte. Auch Frankreichs Bevölkerung ist stark pro Abtreibungsrecht eingestellt und schließt sich zu 69 Prozent der Meinung der Schweden an. Eine ganz andere Meinung haben hingegen die Menschen in Brasilien (16%) und Peru (11%). In den streng katholischen Ländern ist nur gut jeder zehnte für ein uneingeschränktes Recht auf Abtreibung. Überraschende 60 Prozent treten in der muslimischen Türkei für ein großzügiges Abtreibungsrecht ein.

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Ipsos Global@dvisor Studie, die zwischen dem 22. Januar 2016 und 05. Februar 2016 durchgeführt wurde. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von 17.039 Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren in den USA und Kanada und zwischen 16 und 64 Jahren in allen anderen Ländern befragt. Insgesamt wurde die Studie in 23 durchgeführt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Spanien, Türkei, Ungarn, USA. Pro Land wurden ca. 1000 Personen über das Ipsos Online Panel befragt, mit der Ausnahme von Argentinien, Belgien, Indien, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Türkei und Ungarn, wo jeweils ca. 500 Personen befragt wurden. Die Daten wurden anhand der jeweils aktuellsten Zensusdaten nach demographischen Merkmalen gewichtet, um eine Annäherung an die Grundgesamtheit zu gewährleisten.

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Ipsos Global Advisor 2016

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Internationaler Frauentag – Mehrheit weltweit sieht keine Gleichberechtigung http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/internationaler-frauentag-–-mehrheit-weltweit-sieht-keine-gleichberechtigung http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/internationaler-frauentag-–-mehrheit-weltweit-sieht-keine-gleichberechtigung 2016-03-03 10:39:37 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/internationaler-frauentag-–-mehrheit-weltweit-sieht-keine-gleichberechtigung#kommentare > PDF Download

Hamburg, 03. März 2016. Am 08. März wird mit dem internationalen Frauentag rund um den Globus an die Bedeutung von Gleichberechtigung und Emanzipation erinnert. Doch sind Männer und Frauen in Deutschland bereits gleichberechtigt? Die Mehrheit der Deutschen meint Nein. Zwar wünscht sich ein Großteil (85%) die uneingeschränkt gleichen Rechte für Männer und Frauen, jedoch sind 61 Prozent der Ansicht, dass es hierzulande eine Benachteiligung von Frauen auf sozialer, politischer und wirtschaftlicher Ebene gibt. Diese Ergebnisse stammen aus einer repräsentativen Umfrage des internationalen Marktforschungsinstituts Ipsos, die in insgesamt 23 Ländern durchgeführt wurde.

Männer und Frauen schätzen Situation fast gleich ein

Dass Männer den aktuellen Stand der Gleichberechtigung in Deutschland nahezu genauso einschätzen, wie Frauen, mag manche überraschen. Ebenso wie 62 Prozent der Frauen glauben auch 60 Prozent der Männer, dass in Deutschland eine Ungleichbehandlung zwischen Männern und Frauen besteht. Entsprechend wird die vorbehaltlose Gleichberechtigung der Geschlechter in Deutschland sowohl vom Gros der Männer (84%) als auch der Frauen (86%) gewünscht.

Gefühlte Gleichberechtigung bei russischen und chinesischen Frauen am größten

Sowohl russische als auch chinesische Frauen fühlen sich im internationalen Vergleich am stärksten gleichberechtigt. Jeweils 85 Prozent der Frauen beider Länder sind der Meinung, dass sie in ihrem Land die gleichen Chancen haben ihre Träume und Wünsche zu erfüllen wie die Männer. Damit liegen sie weit über dem internationalen Durchschnitt von 60 Prozent. Auch die deutschen Frauen fühlen sich mit 71 Prozent Zustimmung überdurchschnittlich gleichberechtigt. In Spanien hingegen glauben lediglich 28 Prozent der Frauen an Chancengleichheit mit ihren männlichen Landsleuten.

Weltweiter Wunsch nach Chancengleichheit

Rund um den Globus ist der Wunsch nach Gleichberechtigung stark ausgeprägt. Eine überwältigende Mehrheit von 88 Prozent der Bevölkerungen aus 23 Ländern ist der Meinung, dass Männer und Frauen in allen Bereichen die gleichen Chancen erhalten sollten. Jedoch glauben im internationalen Durchschnitt auch drei Viertel (73%), dass momentan Männer und Frauen ungleich behandelt werden. Insbesondere die Schweden (88%) nehmen diese soziale, politische und wirtschaftliche Benachteiligung von Frauen wahr. In Russland hingegen spiegelt sich in dieser Frage die gefühlte Gleichberechtigung der Frauen wieder. Hier glauben lediglich 47 Prozent der Bevölkerung, dass Ungleichheiten in ihrem Land vorherrschen.

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Ipsos Global@dvisor Studie, die zwischen dem 22. Januar 2016 und 05. Februar 2016 durchgeführt wurde. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von 17.040 Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren in den USA und Kanada und zwischen 16 und 64 Jahren in allen anderen Ländern befragt. Insgesamt wurde die Studie in 23 Ländern durchgeführt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Spanien, Türkei, Ungarn, USA. Pro Land wurden ca. 1000 Personen über das Ipsos Online Panel befragt, mit der Ausnahme von Argentinien, Belgien, Indien, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Türkei und Ungarn, wo jeweils ca. 500 Personen befragt wurden. Die Daten wurden anhand der jeweils aktuellsten Zensusdaten nach demographischen Merkmalen gewichtet, um eine Annäherung an die Grundgesamtheit zu gewährleisten.

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Ipsos Global Advisor: Weltfrauentag 2016

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Ipsos in 2015 - Some positives, some negatives http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/ipsos-in-2015-some-positives-some-negatives http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/ipsos-in-2015-some-positives-some-negatives 2016-02-17 10:59:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/ipsos-in-2015-some-positives-some-negatives#kommentare > PDF Download

Paris, 17 February 2016 – Ipsos recorded revenue of €524.4 million in the fourth quarter of 2015, an increase of 4.7% compared with the same quarter in 2014. At constant exchange rates and scope of consolidation, revenue was down 1%, a slightly better performance than in the third quarter (-2%), and equivalent to the full-year performance in 2015 (-1%).

Over the full year in 2015, Ipsos recorded revenue of €1,785.3 million, an increase of 6.9%. Currency effects were positive throughout the year, and boosted revenue by 7.3% overall. Scope effects, stemming notably from the consolidation of RDA Group as of 1 July 2015, had a further positive impact of 0.6%.
Ipsos’ overall revenue was nevertheless below expectations, due chiefly to the persistent weakness of its business in emerging markets and at Ipsos Connect.

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Neue Köpfe im Ipsos Management http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/neue-koepfe-im-ipsos-management http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/neue-koepfe-im-ipsos-management 2016-01-28 11:16:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/neue-koepfe-im-ipsos-management#kommentare > PDF Download

Hamburg, 28. Januar 2016. Seit Anfang Januar verantwortet Anne Brit Maier als Director die Leitung von Ipsos Connect, dem Forschungsbereich bei Ipsos, der sich mit Markenkommunikation, Werbung und Medien befasst. Anne Brit Maier arbeitete zuvor als Strategic Planner in internationalen Agenturen und zuletzt als Managing und Planning Director für die Strategieberatung Doubleshift, wo sie sich der strategischen Markenführung widmete. Ihre Vorgänger Shaun Dix und Bärbel Bolten orientieren sich global. Shaun Dix, wechselte in die USA und hat dort die Verantwortung für das Ipsos Connect Business an der Ostküste. Bärbel Bolten folgte dem Ruf ins Global-Digital-Team von Ipsos Connect und unterstützt von dort weltweit die Connect Teams in diesem Feld.

Ebenfalls seit Januar leitet Robert Grimm, PhD, MA, BA, als Associate Director das Team von Ipsos Public Affairs, der in Berlin ansässigen Politik- und Sozialforschung von Ipsos und berichtet in dieser Funktion an Director Tobias Michael. Seit 1998 lebte, studierte und arbeitete Robert Grimm in sechs EU Ländern, wo er unter anderem seine zehnjährige Erfahrung in der empirischen Sozialforschung erwarb. Seine letzte Tätigkeit war als Dozent an der Manchester Metropolitan University. In seiner führenden Rolle in der Think Tank Policy Evaluation Research Unit beriet er zudem Kunden aus dem privaten, gemeinnützigen und öffentlichen Bereich wie zum Beispiel die British Bankers Association oder die Europäische Kommission.

Interne Wechsel gab es aufgrund einer weltweiten Umstrukturierung in der Marketingforschung. Die beiden Bereiche für Innovationsforschung (InnoQuest) und Markenforschung (MarketQuest) wurden zu einer größeren Unit zusammengeschlossen, die in Deutschland von Dr. Nikolai Reynolds geleitet wird. Er war in den letzten Jahren für den Teilbereich Innovationsforschung zuständig. Inga Havemann, vor der Umstrukturierung Leiterin des Bereichs MarketQuest, wechselt in eine globale leitende Rolle in der strategischen Ausrichtung und Produktentwicklung von MarketQuest.

Über Ipsos

Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Markt- und Meinungsforschungsinstitut. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in fünf Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 87 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin. 2015 feiert Ipsos 40-jähriges Jubiläum und führt den neuen Claim „Game Changers“ ein. In einer sich immer schneller verändernden Welt ist es unsere Aufgabe, unsere Kunden mit präzisen und umsetzbaren Analysen bei ihrer Veränderung zu unterstützen, dabei orientieren wir uns an den „4S“: Security, Simplicity, Speed und Substance.

Neue Köpfe im Ipsos Management

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Nationaler WohlstandsIndex für Deutschland schließt 2015 auf hohem Niveau http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/nationaler-wohlstandsindex-fuer-deutschland-schliesst-2015-auf-hohem-niveau http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/nationaler-wohlstandsindex-fuer-deutschland-schliesst-2015-auf-hohem-niveau 2016-01-19 09:46:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/nationaler-wohlstandsindex-fuer-deutschland-schliesst-2015-auf-hohem-niveau#kommentare > PDF Download

Hamburg, 19. Januar 2016. Fast jeder zweite Bundesbürger (49%) gab im Dezember 2015 an, in Wohlstand zu leben. Gegenüber der ersten Erhebung des Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (Ipsos NAWI-D) im Juni 2012 ist dieser Index um 7,2 Prozentpunkte gestiegen und gegenüber dem bisherigen Rekordwert von September 2015 auch nur um 0,6 Prozentpunkte gefallen. Die Deutschen lassen sich somit im Großen und Ganzen in der Einschätzung ihres subjektiven Wohlbefindens von der zunehmenden Diskussion um Flüchtlinge und Terrorismusgefahr relativ wenig beeinflussen. In Teilaspekten der Untersuchung, die viele unterschiedliche Einflussgrößen auf das persönliche Wohlergehen der Bürger abdeckt, lassen sich allerdings Auswirkungen ablesen.

Viele Faktoren bestimmen den persönlichen Wohlstand

Damit man sagen kann, dass ein Mensch in Wohlstand lebt, müssen in der Untersuchungsanlage des NAWI-D, den das Markt- und Sozialforschungsinstitut Ipsos seit 2012 kontinuierlich erhebt,  eine Reihe an ökonomischen, aber auch individuellen und gesellschaftlichen Voraussetzungen erfüllt sein. Und im mittelfristigen Trend seit 2012 bekunden immer mehr Bürger, dass die meisten Bedingungen für sie persönlich tatsächlich zu einem hohen Grad erfüllt sind, so Hans-Peter Drews von Ipsos Observer.

Weniger Angst um Arbeitsplätze und Einkommen

So stufen die Deutschen auf einem sehr hohen Niveau die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes bzw. ihrer Rente ein.  53 Prozent halten ihr Einkommen für sehr sicher. Im Juni 2012 waren es lediglich 44 Prozent. Somit sind im Laufe von dreieinhalb Jahren auch die Möglichkeiten gestiegen, sich sowohl materielle Wünsche zu erfüllen als auch für die Zukunft vorzusorgen. Neben diesen ökonomischen Aspekten tragen vor allem auch Gesundheit und gute Kontakte zu Freunden und Verwandten zum Wohlergehen bei. Auch hier sind die Deutschen im Durchschnitt heute zufriedener als 2012.

Der NAWI-D deckt insgesamt 30 für die Bundesbürger relevante Aspekte im Zusammenhang mit Wohlstand ab. Fast alle haben sich aus der Sicht der Deutschen positiv entwickelt.

Aber wieder stärkere Zukunftsängste

Trotz besserer Beurteilung der eigenen ökonomischen Lage wie  auch vieler anderer persönlicher Faktoren, wie Gesundheit, sinkt der Anteil der Deutschen, die selbstbewusst von sich behaupten, keine Angst vor der Zukunft zu haben. Vergleicht man jeweils die bisherigen  Dezembermessungen zur Aussage „ich habe keine Angst vor der Zukunft“ so stieg der Anteil derjenigen, die dieser Aussage stark zustimmen,  von 38 Prozent in 2012 über 41 Prozent in 2013 bis zum bisherigen Höchstwert von 49 Prozent  in 2014 kontinuierlich an. In der Dezemberuntersuchung von 2015 stürzt der Wert dann aber auf 39 Prozent ab.

Die nächste Untersuchung des NAWI-D wird zeigen, ob dieser Rückgang nur kurzfristiger Natur war oder durch weitere Vorfälle wie die massiven Ausschreitungen in und nach der Kölner Silvesternacht oder Terrorakte wie in Istanbul  gar noch verstärkt wird.

Steckbrief

Im  Frühjahr 2012 konzipierte Ipsos Observer gemeinsam mit Zukunftsforscher Prof. Dr. Horst W. Opaschowski ein neues Wohlstandsbarometer als Basis für einen umfassenden Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D), das seitdem kontinuierlich quartalsweise durchgeführt wird.

Basis: Gesamt 30.000 Personen ab 14 Jahren, Persönliche Omnibusbefragung mit CAPI – Computer Assisted Personal Interviewing, seit Juni 2012.
Basis Dezemberwelle 2015: 2.000 Personen ab 14 Jahren
Feldzeit: Dezember 2015

Für die Erhebungen zum Wohlstandsbarometer greift Ipsos Observer auf seinen eigenen bundesweiten Interviewerstab zurück, der erfahren in der Durchführung sozialwissenschaftlicher Studien mit anspruchsvollen Designs ist. Die Datenerhebung erfolgt mittels persönlicher Interviews in den Zielhaushalten im Rahmen der wöchentlichen CAPI-Mehrthemenumfragen.

Berechnung der Wohlstandswirklichkeit im Ipsos NAWI-D

Über bevölkerungsrepräsentative Vorbefragungen wurde eine Batterie von 30 Aussagen entwickelt, die das Thema Wohlstand aus Sicht der erwachsenen Wohnbevölkerung in Deutschland umfassend abdeckt. Diese 30 Aussagen wurden in einer wiederum bevölkerungsrepräsentativen Umfrage mittlerweile 28.000 Bundesbürgern ab 14 Jahren vorgelegt. Die Einstufung seitens der Befragten erfolgte anhand einer 10er-Skala, die von 1 = „trifft für mich überhaupt nicht zu“ bis 10 = „trifft auf mich voll und ganz zu“ reicht.

Sofern nicht anders aufgeführt, wird im Text auf die so genannten Top 3 - Werte bzw. deren Komplementärgröße zurückgriffen. Der Top 3 - Wert zu einer Aussage enthält somit die Skalenwerte 8, 9 und 10. Dann wird die Aussage für den Befragten als ausreichend erfüllt angesehen. Bei den Werten 1 – 7 wird sie als nicht ausreichend erfüllt angesehen.

In die Berechnung des NAWI-D fließen pro Wohlstandsdimension die drei für die Bürger relevantesten Aussagen ein. Die bei jeder dieser zwölf Aussagen gemessene Wohlstandswirklichkeit wird mit deren jeweiligen Bedeutung in Bezug gesetzt, d. h. gewichtet. Daraus werden für jede  Wohlstandsdimension als auch für den Wohlstand insgesamt der NAWI-D berechnet.

Ipsos NAWI-D Übersicht 2015

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Ganz schön verschätzt – Meinungen über Wohnsituationen http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2015/ganz-schoen-verschaetzt-–-meinungen-ueber-wohnsituationen http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2015/ganz-schoen-verschaetzt-–-meinungen-ueber-wohnsituationen 2015-12-09 11:58:36 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2015/ganz-schoen-verschaetzt-–-meinungen-ueber-wohnsituationen#kommentare > PDF Download

Hamburg, 09. Dezember 2015. Hotel Elternhaus? In Deutschland leben 17 Prozent der erwachsenen „Kinder“ zwischen 25 und 34 Jahren noch bei ihren Eltern. Nach subjektiven Einschätzungen der Deutschen liegt dieser Anteil sogar bei 27 Prozent. Am stärksten verschätzen sich in dieser Frage jedoch die Briten. Sie glauben im Durchschnitt, dass 43 Prozent ihrer jungen Landsleute noch im Elternhaus leben, tatsächlich sind es nur 14 Prozent. Goldrichtig liegt man dagegen in Ungarn und Polen, wo noch weit über 40 Prozent dieser Altersgruppe bei Mama und Papa leben – fast genauso schätzt es die Bevölkerung auch ein.

Die Ergebnisse stammen aus einer repräsentativen Umfrage des internationalen Marktforschungsinstituts Ipsos-Mori, die in insgesamt 33 Ländern durchgeführt wurde. Den geschätzten Werten der Befragten wurden jeweils die wahren Daten aus amtlichen Statistiken gegenüber gestellt.

Landleben wird überschätzt

Auch bei einem anderen Aspekt der Wohnsituation verschätzen sich die Befragten in den 33 Befragungsländern teilweise gewaltig. In Deutschland glaubt man, dass 38 Prozent der Bürger in ländlichen Regionen leben, tatsächlich ist es nur ein Viertel. Damit liegen die deutschen Schätzungen allerdings vergleichsweise gut. In Belgien vermutet man ebenfalls 38 Prozent der Bewohner auf dem Land, während die wahre Zahl bei ganzen zwei Prozent liegt. Noch krasser in Japan – hier leben nur sieben Prozent ländlich, geschätzt werden 56 Prozent.

Deutsche liegen richtig bei Internetzugang

Wohnen ohne Internet, undenkbar? Hier zeigen sich die Deutschen sehr gut informiert. Mit ihrer Schätzung von 84 Prozent Internetzugang treffen sie fast den wahren Wert von 87 Prozent. Am deutlichsten liegen Schwellen- und Entwicklungsländer wie Indien, Peru, China oder die Türkei daneben, die den Anteil des Internetzugangs bis zu dreifach überschätzen. Eine Erklärung hierfür kann der Blick auf die Struktur der Befragungspersonen in diesen Ländern liefern, bei denen es sich überdurchschnittlich häufig um die höher gebildete Bevölkerung mit Online-Zugang handelt. Diese schließen von ihren eigenen Voraussetzungen auf den Rest der Bevölkerung.

Steckbrief

Die Ergebnisse basieren auf der jährlichen Ipsos Mori Studie „Perils of Perception“, die im Oktober 2015 durchgeführt wurde. Über das Ipsos Online Panel wurden 33 Länder abgedeckt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Chile, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Irland, Israel, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Mexiko, Montenegro, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Peru, Polen, Russland, Saudi-Arabien, Schweden, Serbien, Südafrika, Spanien, Südkorea, Türkei, Ungarn und die USA. Pro Land wurden zwischen 500 und 1.000 Personen befragt – insgesamt erreichte die Studie damit 25.556 Befragte. Quelle für die „wirklichen Zahlen“ sind überwiegend amtliche Statistiken der Erhebungsländer.

Über Ipsos

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Ipsos Perils of Perception: Wohnsituation

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