Ipsos GmbH - Pressemitteilungen http://www.webpack-evolution.com/ Hier finden Sie unsere aktuellen Pressemitteilungen. de-de Ipsos GmbH Onlineshopping: Ganz Deutschland kauft im Internet http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/onlineshopping-deutschland http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/onlineshopping-deutschland 2016-09-29 09:11:00 http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/onlineshopping-deutschland#kommentare > PDF Download

Hamburg, 29. September 2016. Ob Elektronik, Kleidung, Schmuck oder die Reisebuchung: 99 Prozent aller deutschen Internetnutzer kaufen auch online ein. Mehr als zwei Drittel (70%) sogar mindestens einmal im Monat. Das ergab eine großangelegte Grundlagenstudie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos in Deutschland, Großbritannien und Frankreich zum Thema Omnichannel.

In den Nachbarländern sieht es ähnlich aus. Auch bei den Briten shoppt fast jeder Internetnutzer online (99%), mehr als drei Viertel (78%) sogar einmal pro Monat. In Frankreich wird dagegen noch öfter offline gekauft. Zwar nutzen ebenfalls mehr als neun von zehn (96%) Befragten Online-Shopping-Angebote, jedoch bestellt nur die Hälfte (52%) der französischen User monatlich etwas.

Heavy Shopper: ein Viertel der Deutschen kauft wöchentlich im Internet
Ein Viertel (24%) der Deutschen kauft mindestens einmal pro Woche online ein und gehört damit zur Kategorie der Heavy Shopper. In Frankreich zeigt sich erneut leichte Zurückhaltung beim Onlinekauf: nur einer von zehn Franzosen befüllt wöchentlich den digitalen Einkaufskorb. Im europäischen Vergleich bleibt Großbritannien am onlineaffinsten, wenn es ums Shoppen geht: ein Drittel (32%) der Bevölkerung kann in die Gruppe der Heavy Shopper eingeordnet werden.

Kleidung: ein Fünftel der deutschen Onlineshopper bevorzugt Bestellung im Netz
Fast jeder Deutsche shoppt im Internet, doch nicht jedes Produkt kommt online gut an. Zwischen den einzelnen Produktkategorien zeigen sich mitunter große Unterschiede. Kleidung wird von einem Fünftel (21%) der deutschen Onlineshopper, die angaben schon Fashionprodukte im Netz gekauft zu haben, präferiert im Internet bestellt. Vier von zehn (41%) Befragten dieser Gruppe bevorzugen allerdings immer noch das Offlineerlebnis. Doch auch wenn der Kauf im Geschäft bevorzugt wird, gaben ein Viertel (23%) der Onlineshopper an, mindestens einmal im Monat Kleidung zu bestellen. Unter den deutschen Millennials sind es sogar knapp ein Drittel (30%).
In Großbritannien und Frankreich ist der Onlinekauf von Kleidung unter den Onlineshoppern noch nicht so populär wie in Deutschland. Lediglich 16 Prozent der Briten und nur 13 Prozent der Franzosen gaben an, ihre Garderobe hauptsächlich online zu erstehen.

Elektronik wird vor allem von deutschen Männern online bestellt
Elektronikgeräte online zu erstehen, ist dagegen schon bei einem größeren Teil der Deutschen zur Gewohnheit geworden und wird sogar von einem Drittel (34%) der Onlineshopper, die bereits elektronische Geräte im Netz erstanden haben, bevorzugt. Vor allem Männer shoppen Elektronik online: 39 Prozent bestellen lieber im Internet, während es bei den Frauen nur 29 Prozent sind. In Großbritannien zeigt sich das gleiche Bild: ein Drittel (32%) der Onlineshopper kauft hauptsächlich online und auch hier sind es eher Männer (38%; Frauen 26%). Die Franzosen sind beim Elektronikkauf noch deutlich konservativer.

Steckbrief

Stichprobe:

1.500 Internetnutzer von 18 bis 65 Jahre pro Land

Methode:

Repräsentative Online Befragung aus dem Ipsos Access Panel in Deutschland, Frankreich und Großbritannien

Feldzeit:

25.08.-12.09.2016

Inhalt:

Aktuelle allgemeine Trends, Bedürfnisse, Wünsche im Bereich E-Commerce/Shopping.  Branchenschwerpunkte: Fashion, Reisen, Lebensmittel, Kosmetik/Körperpflege, Electronics

 

Die Studie ist ab Oktober online zu erwerben.

Kontakt:

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Über Ipsos und Ipsos Connect

Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Markt- und Meinungsforschungsinstitut. In einer sich immer schneller verändernden Welt ist es unsere Aufgabe, unsere Kunden mit präzisen und umsetzbaren Analysen bei ihrer Veränderung zu unterstützen, dabei orientieren wir uns an den „4S“: Security, Simplicity, Speed und Substance. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in fünf Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 87 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin.

Ipsos Connect ist der globale Forschungsbereich, der sich mit den Themenschwerpunkten Markenkommunikation, Werbung und Medien befasst. Bei Ipsos Connect untersuchen wir, wie Medien, Marken und Konsumenten in einer immer komplexer werdenden Welt durch überzeugende Inhalte, großartige Kommunikation und die Wahl der effizientesten Kanäle verbunden werden können.

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Jeder zweite Deutsche will mit Virtual Reality shoppen http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/virtual-reality-shoppen http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/virtual-reality-shoppen 2016-09-22 09:48:00 http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/virtual-reality-shoppen#kommentare > PDF Download

Hamburg, 22. September 2016. Virtual Reality (VR) ist eines der heiß diskutierten Themen der heutigen Zeit und war auch bei der digitalen Marketingmesse dmexco in aller Munde. In einer großangelegten Grundlagenstudie hat das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos nun in Deutschland, Großbritannien und Frankreich die Relevanz von virtuellen Lösungen für Shopper untersucht. Die Hälfte der Deutschen (52%) interessiert sich für VR-Erlebnisse beim Einkaufen.

Vor allem virtuelle Anproben wie das Aufprobieren von Brillen via Gesichtsscan (47%) weckt die Neugier bei den Bundesbürgern. In Frankreich sieht das Bild ähnlich aus. Mehr als jeder zweite (53%) französische Shopper ist an virtuellen Einkaufserfahrungen interessiert. Ein Drittel (32%) würde sogar den simulierten Einkauf mit Hilfe von VR-Brillen in Erwägung ziehen. Die Briten sind insgesamt etwas zurückhaltender - nur knapp die Hälfte (46%) begeistert sich für virtuelle Shoppingerlebnisse.

Millennials mit größtem Interesse an virtuellen Einkaufserlebnissen
Im Altersvergleich zeigen sich die deutschen Millennials am affinsten: 56 Prozent der 18-35 Jährigen interessieren sich für virtuelle Anproben, jeder Zehnte (11%) hat es schon ausprobiert. In Großbritannien hingegen weckt dieser Service immerhin bei knapp der Hälfte der Befragten (49%) Begeisterung. Erfahrungen haben jedoch nur 7 Prozent damit gemacht.
Die ältere Generation X, der 36-51-Jährigen, zeigt vor allem in Großbritannien und Deutschland Interesse an virtuellen Shopping-Angeboten: jeweils die Hälfte der Befragten dieser Altersgruppe (54% und 51%) begeistert sich für diese Technologien. Die französischen Shopper der Generation X sind dagegen etwas verhaltener: nur vier von zehn Befragten (44%) bekunden Interesse. Auch die älteste untersuchte Gruppe, die  52-65 jährigen Babyboomer, aller drei Länder ist offen für die neuen virtuellen Möglichkeiten: rund vier von zehn (43% Deutschland, 44% in Großbritannien, 37% in Frankreich) begeistern sich für VR-Lösungen.

Ganzheitlich simuliertes Shopping mit VR-Brillen auf dem Vormarsch
Vor allem die Shopper in Frankreich interessieren sich für das komplette Eintauchen in die Virtual Reality: 36 Prozent der französischen Millennials möchten mithilfe der Brille bummeln gehen (Deutschland 29%, Großbritannien 33%). Doch obwohl das Interesse in Frankreich so groß ist, haben erst 2 Prozent der befragten Millennials ihre Begeisterung in die virtuelle Realität umsetzen können. In Deutschland und Großbritannien haben immerhin schon jeweils 4% dieser Gruppe das Einkaufen mit den Brillen ausprobiert.

Diana Livadic, Manager Ipsos Connect, zu den Ergebnissen: „Das große Interesse an Virtual Reality bietet den Händlern eine Vielzahl an Möglichkeiten, ihren Kunden neue Einkaufserlebnisse zu präsentieren. Trotzdem haben nur ein Bruchteil der Befragten bisher die Gelegenheit gehabt, die neue Technik auszuprobieren. Hier liegt es am Handel, die große Neugierde der Konsumenten zu nutzen und diese für sich zu gewinnen.“

Steckbrief

Stichprobe:

1.500 Befragte von 18 bis 65 Jahre pro Land

Methode:

Repräsentative Online Befragung aus dem Ipsos Access Panel in Deutschland, Frankreich und Großbritannien

Feldzeit:

25.08.-12.09.2016

Inhalt:

Aktuelle allgemeine Trends, Bedürfnisse, Wünsche im Bereich E-Commerce/Shopping.  Branchenschwerpunkte: Fashion, Reisen, Lebensmittel, Kosmetik/Körperpflege, Electronics

 

Die Studie ist ab Oktober online zu erwerben.

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Ipsos Sonntagsfrage: AfD im Aufwind - Nach dem Erfolg in Mecklenburg-Vorpommern werden die Wahlergebnisse der Berliner Landtagswahlen diesen Sonntag mit Spannung erwartet. http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/ipsos-sonntagsfrage-afd-im-aufwind http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/ipsos-sonntagsfrage-afd-im-aufwind 2016-09-16 10:12:00 http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/ipsos-sonntagsfrage-afd-im-aufwind#kommentare > PDF Download

Auch in den Ergebnissen der Ipsos Sonntagsfrage für den 18. September gewann die AfD an Zuwachs. Die Befragten gaben an, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre…

… würden 15% die AfD ins Parlament wählen.
… würden 6% die FDP wählen und ihr über die Fünf-Prozent-Hürde verhelfen.
… würden 32% für die CDU und 22% für die SPD stimmen und so die Groko zu einer regierungsfähige Mehrheit machen.
… wäre eine Ampelkoalition beinahe regierungsfähig.

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Sense*Suite: Ipsos bietet neue Tools zur Begleitung früher Produktentwicklungsstufen http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/sense*suite-ipsos-bietet-neue-tools http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/sense*suite-ipsos-bietet-neue-tools 2016-09-13 10:11:00 http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/sense*suite-ipsos-bietet-neue-tools#kommentare > PDF Download

Hamburg, 13. September 2016. Mit dem Launch von Ipsos Sense*Suite hat Ipsos ProductQuest seine Produktpalette um ganzheitliche Lösungen für den Bereich Forschung und Entwicklung ergänzt. Sense*Suite hilft Kunden, ihre Forschungs- und Entwicklungsinitiativen zu lenken und sensorische Elemente während der frühen Produktentwicklung zu optimieren.

Aufbauend auf Ipsos großer Expertise bei Produkttests und -optimierungen integriert Sense*Suite nahtlos qualitative und quantitative Ansätze. In der Sense*Suite enthaltene, neue Lösungen sind:

  • Product*Sense: Identifiziert die sensorischen Dimensionen, die Konsumenten ansprechen.
  • Sensory Stations: Evaluiert sensorische Produkteigenschaften und potentielle Verpackungen.
  • Rapid Prototyping: Bewertet wiederholt potentielle Prototypen.
  • Sensory Lab: Evaluiert Prototypen in einer Laborumgebung, inklusive der Treiber für die Produktattraktivität, potentieller Barrieren und Verbesserungsmöglichkeiten.
  • Censydiam*Sense: Deckt die emotionalen Treiber des Produkterlebens auf.

Dr. Nikolai Reynolds, Director Ipsos Marketing Research, zur Sense*Suite: „Ipsos ist der weltweit größte Produkttester und daher freut es mich sehr, dass wir unsere Kunden dank unserer neuen Lösungen nun auch in der frühen Produktentwicklungsphase optimal unterstützen können. Der Fokus unserer Kunden liegt immer mehr darauf, ihre Produkte bereits in den frühesten Phasen der Entwicklung zu vervollkommnen. Mit der Sense*Suite können wir nun ein ganzheitliches Paket für die Produktoptimierung bieten. Durch die Integration von qualitativen und quantitativen Ansätzen erreichen wir noch genauere Resultate, die unseren Kunden dabei helfen, die relevantesten sensorischen Hinweise, emotionalen Treiber, Besonderheiten und Vorteile für die Konsumenten zu verstehen und zu realisieren. Mit Hilfe der Sense*Suite können unsere Kunden, überlegene Produkte zu entwickeln, die bessere Ergebnisse für ihr Unternehmen erzielen.“

Über Ipsos ProductQuest

Ipsos ProductQuest hilft Kunden, die Konsumentenstimme in den Mittelpunkt ihrer Geschäftsentscheidungen zu stellen und so das Unternehmenswachstum durch verbesserte Produkte zu beschleunigen. Unsere Forscher verstehen die Herausforderungen der heutigen Welt und bieten Lösungen, die es ermöglichen, bestmögliche Produkte zu entwickeln, die im Markt bestehen. Als der weltgrößte Berater im Bereich Product Testing, testet Ipsos ProductQuest pro Jahr über 7.000 Produkte und stand bereits bei über 20.000 erfolgreichen Produktlaunchs beratend zur Seite.

Über Ipsos

Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Markt- und Meinungsforschungsinstitut. In einer sich immer schneller verändernden Welt ist es unsere Aufgabe, unsere Kunden mit präzisen und umsetzbaren Analysen bei ihrer Veränderung zu unterstützen, dabei orientieren wir uns an den „4S“: Security, Simplicity, Speed und Substance. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in fünf Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 87 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin.
We are GAME CHANGERS.

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Nationaler WohlstandsIndex für Deutschland nach Flüchtlingskrise wieder erholt http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/nationaler-wohlstandsindex-fuer-deutschland-nach-fluechtlingskrise-wieder-erholt http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/nationaler-wohlstandsindex-fuer-deutschland-nach-fluechtlingskrise-wieder-erholt 2016-09-06 09:55:00 http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/nationaler-wohlstandsindex-fuer-deutschland-nach-fluechtlingskrise-wieder-erholt#kommentare > PDF Download

Hamburg, 06. September 2016. Im Sommer 2016 erreicht der Nationale WohlstandsIndex für Deutschland (Ipsos NAWI-D) mit 50,1 Prozent erstmals wieder den Rekordwert des Vorjahressommers. Dazwischen - insbesondere im Dezember 2015 und März 2016 – war der Index auf 48,6 bzw. 48,4 Prozent gesunken. Der Rückgang im subjektiv empfundenen Wohlstand ging zeitlich einher mit dem Zustrom an Flüchtlingen in Deutschland. Doch der Einbruch war nicht nachhaltig, wie die aktuelle deutliche Erholung des NAWI-D zeigt.

Kluft zwischen wohlhabend und nicht-wohlhabend verringert sich

Der Anteil der Personen, die sich selbst als wohlhabend einstufen, ist in den letzten vier Jahren, von 42,1 auf 50,1 Prozent gestiegen, der Anteil derjenigen, die sich als nicht wohlhabend einstufen, von 20,8 auf 16,9 Prozent gesunken. „Damit stützt unsere kontinuierlich  durchgeführte Studie nicht die oft geäußerte Meinung, dass die Kluft zwischen Wohlhabenden und Nicht-Wohlhabenden immer größer wird, dass es immer weniger Gewinner und immer mehr Verlierer in der Gesellschaft gibt“ resümiert der Leiter der Studie, Hans-Peter Drews von Ipsos Observer.

Die Deutschen fühlen sich finanziell abgesicherter, freier und glücklicher

Dazu beigetragen haben neben der Verbesserung ökonomischer oder individueller Faktoren auch positiv wahrgenommene gesellschaftliche Entwicklungen. So nehmen die Befragten wahr, dass Arbeitsplätze und Einkommen in Deutschland sicherer geworden sind. Gestiegen sind innerhalb der vier Jahre auch die Anteile innerhalb der Bevölkerung, die beispielsweise von sich behaupten, in Frieden mit ihren Mitmenschen zu leben, glücklich zu sein, frei in Entscheidungen zu sein, oder über gute soziale Kontakte zu verfügen.

Seit Juni 2012 misst Ipsos Observer in repräsentativen Bevölkerungsumfragen einmal pro Quartal den Wohlstand in Deutschland.  Im Gegensatz zu aggregierten Größen wie das Brutto-Inlandsprodukt, definiert der NAWI-D Wohlstand aus der Sicht der Bürger. Damit man sagen kann, dass ein Mensch in Wohlstand lebt, müssen eine Reihe an ökonomischen, individuellen, gesellschaftlichen und auch ökologischen Voraussetzungen erfüllt sein. Aktuell sind bei 3 von 6 Bundesbürgern diese Voraussetzungen im sehr hohen Maße, bei 2 von 6 im mittleren Maße und bei jedem 6. Bundesbürger nur im geringen Maße erfüllt.

Steckbrief

Im Frühjahr 2012 konzipierte Ipsos Observer gemeinsam mit Zukunftsforscher Prof. Dr. Opaschowski ein neues Wohlstandsbarometer als Basis für einen umfassenden Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D), das seitdem kontinuierlich quartalsweise durchgeführt wird.

Basis: Gesamt 34.000 Personen ab 14 Jahren, Persönliche Omnibusbefragung mit CAPI – Computer Assisted Personal Interviewing, seit Juni 2012.

Basis Sommerwelle 2016: 2.000 Personen ab 14 Jahren.  Feldzeit: Juni 2016

Für die Erhebungen zum Wohlstandsbarometer greift Ipsos Observer auf seinen eigenen bundesweiten Interviewerstab zurück, der erfahren in der Durchführung sozialwissenschaftlicher Studien mit anspruchsvollen Designs ist. Die Datenerhebung erfolgt mittels persönlicher Interviews in den Zielhaushalten im Rahmen der wöchentlichen CAPI-Mehrthemenumfragen.

Berechnung der Wohlstandswirklichkeit im Ipsos NAWI-D

Über bevölkerungsrepräsentative Vorbefragungen wurde eine Batterie von 30 Aussagen entwickelt, die das Thema Wohlstand aus Sicht der erwachsenen Wohnbevölkerung in Deutschland umfassend abdeckt. Diese 30 Aussagen wurden in wiederum bevölkerungsrepräsentativen Umfragen mittlerweile 34.000 Bundesbürgern ab 14 Jahren vorgelegt. Die Bürger selbst entscheiden, welche dieser Aussagen für sie erfüllt sein müssen, um in Wohlstand zu leben. Die Einstufung, ob diese Aussagen für sie in der Realität erfüllt sind, erfolgt anhand einer 10er-Skala, die von 1 = „trifft für mich überhaupt nicht zu“ bis 10 = „trifft auf mich voll und ganz zu“ reicht.

Sofern nicht anders aufgeführt, wird im Text auf die so genannten Top 3 - Werte bzw. deren Komplementärgröße zurückgegriffen. Der Top 3 - Wert zu einer Aussage enthält somit die Skalenwerte 8, 9 und 10. Dann wird die Aussage für den Befragten als ausreichend erfüllt angesehen. Bei den Werten 1 – 7 wird sie als nicht ausreichend erfüllt angesehen.

Die bei jeder dieser 30 Aussagen gemessene Wohlstandswirklichkeit wird mit deren jeweiligen Bedeutung in Bezug gesetzt, d. h. gewichtet. Daraus werden für jede Wohlstandsdimension als auch für den Wohlstand insgesamt der NAWI-D berechnet.

Über Ipsos

Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Markt- und Meinungsforschungsinstitut. In einer sich immer schneller verändernden Welt ist es unsere Aufgabe, unsere Kunden mit präzisen und umsetzbaren Analysen bei ihrer Veränderung zu unterstützen, dabei orientieren wir uns an den „4S“: Security, Simplicity, Speed und Substance. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in fünf Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 87 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin.
We are GAME CHANGERS.

Ipsos Nationaler WohlstandsIndex für Deutschland

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Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, ... http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/wenn-am-naechsten-sonntag-bundestagswahl-waere http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/wenn-am-naechsten-sonntag-bundestagswahl-waere 2016-09-05 12:29:12 http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/wenn-am-naechsten-sonntag-bundestagswahl-waere#kommentare > PDF Download

… wäre die AfD mit 13% sicher im Parlament … schaffte die FDP mit 7% die Fünf-Prozent-Hürde … gäbe es für die Groko eine regierungsfähige Mehrheit … hätte die CDU gegenüber der Wahl 2013 fast 10 Prozent verloren

Methode:

Die Ergebnisse der Ipsos Wahlprognose basieren auf einer Mixed-Mode Befragung.

In das Ergebnis eingeflossen ist eine Online Befragung, die vom 26.08.2016 bis zum 02.09.2016 durchgeführt wurde. Es wurden n = 1063 wahlberechtigte Personen in Deutschland befragt, davon n=537 Frauen und n=526 Männer befragt. Um die Daten zu kalibrieren, wurde flankierend eine repräsentative Offline-Umfrage mit einer Stichprobe größer 1000 durchgeführt. Diese Mixed Methode verleiht den Daten eine größere Validität. Darüber hinaus werden die Daten repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland nach Alter, Geschlecht, Bildung und Region gewichtet.

 

 

Über Ipsos:

Seit September 2016 ist unser Public Affairs Team in Berlin mit der Sonntagsfrage am Start. Unser Entschluss, aktive Wahlforschung in Deutschland betreiben, basiert auf der besonderen politischen Lage in unserem Land sowie der bedeutenden Stellung Deutschlands in Europa und in der Welt. Als eines der führenden Markt- und Meinungsforschungsinstitute weltweit verfügen wir dafür über die notwendigen Grundlagen und Ressourcen.

 

Unser Forschungsbereich Ipsos Public Affairs ist weltweit ein leistungsstarker Partner für Politik- und Sozialforschung. So führen wir in den USA in Kooperation mit Reuters regelmäßig Umfragen zu politischen Themen durch, in Frankreich verlassen sich die politischen Parteien auf unsere Prognosen und in Großbritannien zählt nicht nur der Economist auf die Ergebnisse unserer Politik- und Sozialforschung. In Deutschland bietet unser Team um Sozialforscher Dr. Robert Grimm Auftraggebern aus Politik, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft Einblicke in die Einstellungen und Verhaltensweisen der Bürger.

Neben diesem Forschungszweig gibt es bei Ipsos noch vier weitere, mit denen wir unsere Kunden durch präzise Daten und umsetzbare Analysen unterstützen.

 

Ipsos-Sonntagsfrage

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Neuzugang in der Ipsos Marketingforschung http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/neuzugang-in-der-ipsos-marketingforschung http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/neuzugang-in-der-ipsos-marketingforschung 2016-08-22 16:07:00 http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/neuzugang-in-der-ipsos-marketingforschung#kommentare > Hamburg, 22. August 2016. Seit August verstärkt Matthias Hallmann das Team der Abteilung Ipsos Marketing Research am Standort Hamburg als Associate Manager für FMCG Kunden. Der 49-jährige Diplom-Betriebswirt hat nach Stationen als Berater und Planer in Werbeagenturen mittlerweile 18 Jahre Erfahrung als Marktforscher in Instituten, überwiegend in der Online-Forschung. Zuletzt leitete er über neun Jahre lang das Hamburger Büro der INNOFACT AG.

Über Ipsos

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Matthias Hallmann

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Vier von zehn Deutschen für Grenzschließung - Wachsendes Misstrauen gegenüber Flüchtlingen<br>Internationale Ipsos-Studie zur Flüchtlingsthematik http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/vier-von-zehn-deutschen-fuer-grenzschliessung http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/vier-von-zehn-deutschen-fuer-grenzschliessung 2016-08-11 07:32:00 http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/vier-von-zehn-deutschen-fuer-grenzschliessung#kommentare > PDF Download

Hamburg, 11. August 2016. Die viel beschworene Willkommenskultur gegenüber Flüchtlingen zeigt Risse. Vier von zehn (44%) Deutschen treten für eine vollständige Schließung der Grenzen für Flüchtlinge ein, fast ebenso viele sprechen sich allerdings dagegen aus (45%), elf Prozent können zu dieser Frage nichts sagen. Die internationale Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos, bei der 16.040 Menschen in 22 Ländern befragt wurden, zeigt im europäischen Vergleich weiter, dass die Befragten in Schweden (44%), Polen (40%), Frankreich (45%) und Italien (48%) sehr ähnlich antworten. Sehr viel extremer fällt das Urteil in der Türkei und Ungarn aus, wo mit 64 und 55 Prozent mehrheitlich für eine Grenzschließung plädiert wird und zwar, anders als in den meisten anderen Ländern, mit stark steigender Tendenz gegenüber 2015. Etwas überraschend lehnen die Befragten in Großbritannien und Spanien diesen Schritt gegen Flüchtlinge mit großen Mehrheiten (60 und 61 Prozent) ab.

Sieben von zehn Deutschen befürchten Terroristen unter Flüchtlingen

Zwar wird eine Grenzschließung nicht von der Mehrheit der deutschen Bevölkerung unterstützt, jedoch denken viele Deutsche, dass nicht nur Schutzbedürftige sondern auch Terroristen als Flüchtlinge ins Land kommen. Diese Meinung vertreten hierzulande 71 Prozent. Die Umfrage wurden dabei noch vor den Anschlägen von Nizza, Würzburg und Ansbach durchgeführt.

Die größte Furcht vor als Flüchtlinge getarnte Terroristen haben im internationalen Vergleich mit 83 Prozent die Türken. Auch in Russland und Ungarn ist diese Befürchtung groß (77% und 72 %). In Europa kennt man lediglich in Spanien solche Ängste kaum. Gerade einmal jeder sechste Spanier befürchtet Terroristen unter den Flüchtlingen (16 %).

Jeder zweite Deutsche vermutet, die meisten Ankommenden seien Wirtschaftsflüchtlinge

„Die meisten Ausländer, die als Flüchtlinge in mein Land einreisen wollen, sind eigentlich gar keine Flüchtlinge. Sie kommen aus wirtschaftlichen Gründen oder, um aus unseren sozialen Leistungen ihren Vorteil zu ziehen.“ Dieser Aussage wird in acht der zehn befragten europäischen Ländern mehrheitlich zugestimmt, in Deutschland sind es 51 Prozent. Einzig in Schweden und Spanien ist man in dieser Frage gelassener, die Mehrheit teilt diese Befürchtung nicht.

Viele Europäer haben Zweifel an der erfolgreichen Integration von Flüchtlingen

An eine erfolgreiche Integration der Flüchtlinge in die Gesellschaft ihres Landes glauben in den europäischen Ländern nur wenige, am meisten Pessimismus zeigen Franzosen und Türken. Lediglich 22 Prozent der französischen Bevölkerung  und 28 Prozent in der Türkei sind zuversichtlich, dass sich die ankommenden Flüchtlingen in ihre Gesellschaft erfolgreich integrieren. Über 60 Prozent vermuten das Gegenteil. Auch in Deutschland besteht Skepsis gegenüber dem Gelingen der Flüchtlingsintegration. 38 Prozent der Deutschen denken, dass sich die Flüchtlinge hierzulande erfolgreich in die Gesellschaft integrieren werden, während 51 Prozent das nicht so sehen. Weitere 10 Prozent der deutschen Bevölkerung haben keine Meinung zu diesem Thema. Am optimistischsten sind in dieser Frage die Ungarn, hier sind vier von zehn zuversichtlich, dass eine Integration gelingen kann (44 %) und die Spanier (43 %).

Dr. Robert Grimm, Leiter der Politik- und Sozialforschung bei Ipsos in Deutschland sieht eine Polarisierung der Europäer durch die Flüchtlingsfrage und weitreichende politische Auswirkungen. „Solidarität auf der einen Seite aber auch Angst vor Verteilungskämpfen und Befürchtungen Terror zu importieren bestimmen das Meinungsbild in vielen EU Ländern. Der Umgang mit Asylsuchenden, das heißt Aufnahmebereitschaft und die soziale Integration der Ankömmlinge in die Europäische Gesellschaft werden politische Diskussionen in der Zukunft nachhaltig bestimmen. Auch der Wahlkampf für die anstehenden Bundestagswahlen in 2017 wird diese Fragen thematisieren.“ 

Steckbrief

Insgesamt wurden im Rahmen dieser Studie 16.040 Interviews durchgeführt unter Personen zwischen 16 und 64 Jahren (USA und Kanada: 18-64).
Feldzeit: 24. Juni bis 08. Juli 2016

Diese Studie wurde über das Ipsos Online Panel in insgesamt 22 Ländern durchgeführt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Polen, Russland, Saudi Arabien, Schweden, Spanien, Südafrika, Südkorea, Türkei, Ungarn, USA. Die Daten wurden anhand der jeweils aktuellsten Zensusdaten nach demographischen Merkmalen gewichtet, um eine Annäherung an die Grundgesamtheit zu gewährleisten.

Über Ipsos

Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Markt- und Meinungsforschungsinstitut. In einer sich immer schneller verändernden Welt ist es unsere Aufgabe, unsere Kunden mit präzisen und umsetzbaren Analysen bei ihrer Veränderung zu unterstützen, dabei orientieren wir uns an den „4S“: Security, Simplicity, Speed und Substance. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in fünf Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 87 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin.
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Internationale Ipsos-Studie zur Flüchtlingsthematik

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Brexit-Studie erfasst Reaktionen in Europa http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/brexit-reaktionen-in-europa http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/brexit-reaktionen-in-europa 2016-08-04 08:59:00 http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/brexit-reaktionen-in-europa#kommentare > PDF Download

Hamburg, 04. August 2016. Nachdem der erste Schock über den EU-Austritt Großbritanniens etwas abgeklungen ist, gibt eine aktuelle Ipsos-Studie Einblicke, wie der Brexit in neun EU-Staaten aufgenommen wurde und welche Konsequenzen die Menschen für Großbritannien und die EU erwarten. Für die Onlinestudie wurden Bürger zwischen 16 und 64 Jahren in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien, Polen, Spanien, Schweden und Ungarn befragt.

Reaktionen zum Brexit:
In Europa herrscht eine erkennbar besorgte Stimmung

  • 58 Prozent der EU-Staaten denken, der Brexit war eine schlechte Entscheidung für die EU, 55 Prozent glauben, für Großbritannien war die Entscheidung schlecht und die Hälfte der europäischen Befragten meinen, die Entscheidung sei für ihr eigenes Land falsch, so auch die Deutschen. Noch stärker herrscht diese Einschätzung allerdings in Polen (58%), Spanien und Schweden (beide 55%) vor.
  • 39 Prozent der EU-Befragten gaben an, der Brexit stimme sie traurig, während 13 Prozent kundtaten, froh über die Entscheidung zu sein. Bei der Mehrheit der Befragten löst der Brexit allerdings weder Trauer noch Glücksgefühle aus. Unter den EU-Staaten ist in Schweden der Anteil der über den Austritt Traurigen (48%) am höchsten, während in Deutschland lediglich ein Drittel (34%) und in Frankreich (25%) nur ein Viertel der Befragten so fühlt.
  • Im Hinblick auf die Zukunftsaussichten, sorgt der Brexit unter den Befragten eher für Sorgen, als für Hoffnung: 46 Prozent der EU-Bürger gaben an, sie würden sich nach dem Brexit mehr Sorgen über die Zukunft machen, nur 15 Prozent sorgen sich weniger. Wieder bereitet der Austritt den Schweden den meisten Kummer (53%), während die Deutschen (42%), Spanier (42%) und Franzosen sich am wenigsten sorgen (31%).

Auswirkungen auf die EU und Großbritannien und der „Domino-Effekt“
Auch die Auswirkungen des Brexits bereiten den Befragten Sorgen:

  • 53 Prozent der Bürger in den neun EU-Ländern befürchten durch den Austritt Großbritanniens negative Auswirkungen auf die Wirtschaft der EU, 54 Prozent denken, der Brexit wird die EU schwächen, und 47 Prozent glauben, er wird den Einfluss der EU in der Welt schwächen.
  • Die Meinungen der einzelnen Länder unterscheidet sich jedoch stark: erwarten 64 Prozent der Polen und Briten, dass die EU geschwächt wird, denken das in Frankreich (37%) und Deutschland (43%) weit weniger.
  • Die Gefahr eines Domino-Effekts, bei dem es nach dem Brexit zu einer Austrittswelle unter den EU-Ländern kommt, halten inzwischen weniger Bürger für wahrscheinlich: im Durchschnitt glauben 41 Prozent der Befragten aus den verschiedenen EU-Ländern, andere Länder würden dem Beispiel Großbritanniens folgen, vor dem Referendum waren es noch 48 Prozent. Die Deutschen denken hier genauso. In Großbritannien hingegen sind inzwischen mehr Menschen davon überzeugt, andere Länder werden ebenfalls austreten (42% vor dem Referendum, 60% aktuell).
  • Gefragt nach der Zukunft der EU, malt ein Drittel (33%) der Befragten aus den Mitgliedsländern ein negatives Bild: Sie stimmen der Aussage zu, die EU werde 2020 weniger Macht besitzen. Jeder Zehnte (10%) glaubt sogar, die EU werde bis 2020 überhaupt nicht mehr existieren.
  • 58 Prozent der Befragten in den EU-Ländern denken, der Brexit wird negative Auswirkungen auf die britische Wirtschaft haben. Die Einschätzungen unterscheiden sich innerhalb der Länder jedoch stark: glauben in Deutschland sieben von zehn (70%) an negative Folgen für Großbritannien, sind es in Italien nur vier von zehn Befragten (43%).
  • Diesem Muster folgend sind die Italiener auch am optimistischsten, wenn es um die gesamten Konsequenzen für Großbritannien geht: 41 Prozent gaben an, der Brexit würde das Vereinigte Königreich schwächen, ein Drittel glaubt, er würde das Land stärken. 64 Prozent der Deutschen und Spanier dagegen denken, der Austritt wird Großbritannien schwächen.

Brexit Verhandlungen
Wenig überraschend haben die Briten eine andere Ansicht dazu wie vorteilhaft die Austrittsvereinbarungen für Großbritannien sein sollten:

  • Mehr als die Hälfte der Briten (56%) denkt, die EU sollte vorteilhafte Austrittsbedingungen anbieten, wohingegen nur ein Drittel (30%) der anderen Befragten aus EU-Ländern so urteilen. In Frankreich (19%), Belgien (20%) und Deutschland (25%) denken die wenigsten der Austritt sollte vorteilhaft für Großbritannien verhandelt werden. Knapp vier von zehn (39%) Franzosen wünschen sich sogar nachteilige Bedingungen für das Vereinigte Königreich.

Ohrfeige für Großbritannien?
Es gibt keine Anzeichen für einen konzertierten Boykott gegen Großbritannien oder britische Produkte – jedoch könnten einige Einstellungen der Befragten ein warnendes Zeichen für die britische Wirtschaft sein:

  • Ein Viertel (26%) der Befragten aus EU-Ländern (außer Großbritannien) gab an, es sei weniger wahrscheinlich, dass sie ihren Urlaub im Vereinigten Königreich verbringen. Am häufigsten herrscht diese Meinung in Italien vor (37%).
  • Ähnlich sieht es mit dem Kauf britischer Produkte aus – 27 Prozent der Befragten aus den anderen Ländern gaben an, nach dem Votum wäre es weniger wahrscheinlich, dass sie Produkte aus Großbritannien kaufen. Wieder liegt Italien mit dieser Einstellung vorne (43%), gefolgt von Spanien (37%) und Deutschland (33%).
  • Britische Touristen hingegen sind in den anderen Ländern weiterhin willkommen, obwohl 16 Prozent der Befragten anderer EU-Länder die Briten nicht mehr mit offenen Armen empfangen würden. Ähnlich viele (17%) gaben an, es wäre weniger wahrscheinlich, dass sie weiterhin britische Kulturgüter wie TV-Serien, Filme, Bücher oder Musik nutzen würden.

Bobby Duffy, Managing Director des Ipsos MORI Social Research Institute kommentiert die Ergebnisse so:

„Die Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, war ein Schock für den Kontinent und andere Länder. Diese Studie zeigt, es ist immer noch ein Thema, das viele beschäftigt. Trotzdem greift keine Panik um sich – tatsächlich scheint die Angst vor einem Domino-Effekt unter den EU-Bürgern abgenommen zu haben.

Nichtsdestotrotz lassen die Ergebnisse keinen Zweifel daran, dass die Mehrheit der Europäer den Brexit für einen bedenklichen Schritt hält, der Risiken für Großbritannien, die Europäische Union und ihr eigenes Land birgt. Doch die Studie zeigt auch, dass es unterschiedliche Meinungen gibt. So sehen viele den Brexit gleichermaßen als Chance und Herausforderung.

Die wirtschaftliche Entwicklung Großbritanniens wird jetzt von der EU und anderen Ländern extrem aufmerksam beobachtet werden. Die britische Regierung wird für einen vorteilhaften Vertrag kämpfen – dennoch darf sie dabei die öffentliche Meinung in der EU nicht aus den Augen verlieren, da diese direkte Auswirkungen auf die britische Wirtschaft haben könnte. Es gibt zwar kaum Anzeichen für eine offensichtliche Ablehnung der europäischen Öffentlichkeit gegenüber Großbritannien, jedoch gab eine Minderheit bereits an, es sei wahrscheinlicher, dass sie britische Produkte oder eine Reise ins Vereinigte Königreich vermeiden werden. Eine Scheidung ist hart und Großbritannien hat bereits den Ruf ein unangenehmer Partner zu sein. Eine Gegenbewegung innerhalb der europäischen Öffentlichkeit ist das letzte, was die britische Wirtschaft verkraften kann.“

Grafiken zur vollständigen Studie zum Download

Steckbrief

Methode

Insgesamt wurden im Rahmen dieser Studie 12.525 Interviews durchgeführt unter Personen zwischen 16 und 64 Jahren (USA und Kanada: 18-64).

Feldzeit: 24. Juni bis 8. Juli 2016

Die Studie wurde über das Ipsos Online Panel in 16 Ländern durchgeführt. Die vorliegende Presse-Informationen befasst sich mit den Ergebnissen aus den neun EU-Ländern:  Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Schweden, Spanien, Ungarn. Außerhalb der EU wurde befragt in: Australien, Indien, Japan, Kanada, Russland, Südafrika, USA.

Über Ipsos

Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Markt- und Meinungsforschungsinstitut. In einer sich immer schneller verändernden Welt ist es unsere Aufgabe, unsere Kunden mit präzisen und umsetzbaren Analysen bei ihrer Veränderung zu unterstützen, dabei orientieren wir uns an den „4S“: Security, Simplicity, Speed und Substance. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in fünf Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 87 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin.
We are GAME CHANGERS.

Über Ipsos Public Affairs

Der Forschungsbereich Ipsos Public Affairs ist ein leistungsstarker Partner für Politik- und Sozialforschung in Deutschland. Er bietet Auftraggebern aus Politik, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft Einblicke in die Einstellungen und Verhaltensweisen der Bürger. Unsere britischen Kollegen von Ipsos-Mori sind in Großbritannien das führende Institut in der Politik- und Sozialforschung.

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Gutes Image: Handelsmarken überzeugen mit Qualität http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/gutes-image-handelsmarken-ueberzeugen-mit-qualitaet http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/gutes-image-handelsmarken-ueberzeugen-mit-qualitaet 2016-07-26 10:14:00 http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/gutes-image-handelsmarken-ueberzeugen-mit-qualitaet#kommentare > PDF Download

Hamburg, 26. Juli 2016. Handelsmarken hatten in der Vergangenheit mit dem Ruf des billigen Kopieproduktes zu kämpfen. In Anbetracht des sich differenzierenden Handelsmarkenmarktes, der auch immer mehr Premiumhandelsmarken hervorbringt, hat sich dieses Bild deutlich gewandelt. Vier von fünf Deutschen (84%) sehen laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos in Zusammenarbeit mit der Lebensmittel Zeitung qualitativ keinen Unterschied zwischen Handels- und Herstellermarken. Die repräsentative Studie widmet sich der immer größer werdenden Welt der Handelsmarken und deren Markenwahrnehmung unter den deutschen Konsumenten.

 

Dafür wurden die Eigenmarken unterschiedlicher Händler in drei wesentliche Typen eingeteilt:

  • Generation 1:
    Handelsmarken, die sich durch den niedrigen Preis vom Wettbewerb abheben (bspw. „Ja!“ von Rewe oder „Tip“ von Real).
  • Generation 2:
    Die klassischen Eigenmarken, die ein ähnliches, mittleres, Qualitäts- und Preisniveau wie die Herstellermarken bieten (bspw. „Edeka“ von Edeka oder „Rewe Beste Wahl“ von Rewe).
  • Generation 3:
    Premiumhandelsmarken, die sich durch eine besondere Positionierung und eine gehobene Qualität auszeichnen (bspw. „Moser Roth“ von Aldi und „Rewe feine Welt“ von Rewe).

Die Studie untersucht insgesamt über 60 einzelne Handelsmarken aus den genannten Generationen. Die Handelsmarken stammen aus vier verschiedenen Produktkategorien: Schokolade, Fruchtjoghurt, Fruchtsaft und Toilettenpapier.

Bekanntheit der Handelsmarken: vor allem Eigenmarken der 1. Generation sind geläufig

Marken der 1. Generation haben sich gut im Markt etabliert. Mehr als sechs von zehn deutschen Verbrauchern sind die Handelsmarken unterschiedlicher Lebensmitteleinzelhändler in den Kategorien Fruchtsaft (63%), -joghurt (61%) und Toilettenpapier (63%) bekannt. Die Marken der 2. Generation kennen mehr als die Hälfte der Befragten in den Kategorien Fruchtsaft (54%) und -joghurt (52%). Immerhin noch von über 30 Prozent (Fruchtsaft (38%); Fruchtjoghurt (37%)) werden die Marken der 3. Generation wahrgenommen. Schokolade von Eigenmarken scheinen beim deutschen Verbraucher noch nicht im Gedächtnis zu bleiben: Die Bekanntheit der Handelsmarken ist hier über alle Generationen hinweg geringer als für die der anderen Kategorien.

Aldis Premiumschokolade überzeugt die deutschen Verbraucher

Trotzdem gibt es einige Eigenmarken in der Kategorie Schokolade, die beim Verbraucher punkten: Die Aldi-Marke „Moser Roth“, die sowohl bei Aldi Süd als auch bei Aldi Nord erhältlich ist, kann problemlos mit der Bekanntheit der Handelsmarken erster Generation mithalten und übertrifft diese in vielen Fällen sogar. Dabei wird Moser Roth deutlich häufiger mit einer hohen Qualität (49%) und einem guten Preis-Leistung-Verhältnis (35%) verbunden als andere getestete Premiumhandelsmarken in der Kategorie Schokolade.

Die gesamte Studie steht unter diesem Link zum Download bereit.

 

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Kooperationsstudie von Ipsos und der Lebensmittel Zeitung. Der Handelsmarkenmonitor wurde 2015 das erste Mal von Ipsos erhoben und erfasst die Wahrnehmung und Einstellungen der Deutschen zu Handels- und Herstellermarken. 2016 wurden für die repräsentative Studie 1.005 haushaltsführende Personen ab 18 Jahren befragt. Die Online-Umfrage wurde zwischen dem 7. und 20. März durchgeführt.

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First-half 2016: Ipsos on the move http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/first-half-2016-ipsos-on-the-move http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/first-half-2016-ipsos-on-the-move 2016-07-26 10:04:00 http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/first-half-2016-ipsos-on-the-move#kommentare > PDF Download

Revenue: €833.6 million
Organic growth +3.3%
New Services +24%
Increased generation of cash flows and net profit

Paris, 26 July 2016 – In the first half of 2016, Ipsos' revenue amounted to €833.6 million, almost stable compared with the first half of 2015. Exchange rate effects were negative, at 4.5% over the half-year, slightly more than offset by scope effects at 1.3% (attributed to the integration of RDA in Detroit on 1 July 2015) and in particular by organic growth of 3.3%.

Results for the second quarter alone (3% of organic growth) confirm the observation made at the end of the preceding quarter: in 2016, Ipsos is seeing organic growth in its revenue that is significant, both in terms of its size and duration, satisfactory in terms of content ("New Services" represent 2/3 of total growth) and healthy, since it has been accompanied also by an improvement in more strictly financial indicators such as generation of free cash flows.

 

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Die Hälfte der deutschen Verbraucher hält die Zinssätze in Deutschland für zu niedrig http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/die-haelfte-haelt-zinssaetze-fuer-zu-niedrig http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/die-haelfte-haelt-zinssaetze-fuer-zu-niedrig 2016-07-19 11:38:00 http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/die-haelfte-haelt-zinssaetze-fuer-zu-niedrig#kommentare > PDF Download

Hamburg, 19.07.2016. Erst im Juni hat die Europäische Zentralbank (EZB) entschieden, den Leitzins auf seinem Rekordtief von 0,0 Prozent zu belassen und damit auch den Mitgliedsstaaten weiterhin die niedrigen Zinssätze zu ermöglichen. Die Entscheidung war umstritten, befindet sich der Leitzins seit der Eurokrise 2012 doch stetig im Sinkflug, so dass Ökonomen und Banken auf die drohende Gefahr einer Inflation und negative Auswirkungen für Sparer und Anleger hinwiesen. Auch nach Meinung der Deutschen Verbraucher ist der Zinssatz in Deutschland zu niedrig.

Das gaben knapp die Hälfte (49%) der Befragten einer Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos an. Ein Viertel der Befragten (23%) empfindet die Zinsen generell als zu hoch, einer von zehn (13%) denkt sie wären genau richtig und ebenfalls einer von zehn (14%) gab an, es nicht zu wissen.

Zwei Drittel der Deutschen befürchten Nachteile für Sparer

Durch die niedrigen Zinsen hätten Deutschlands Sparer Nachteile, befürchten zwei Drittel (67%) der deutschen Verbraucher laut der Ipsos Studie. Der Aussage, dass hohe Zinsen schlecht für die Wirtschaft seien, stimmt ein Drittel (32%) der Deutschen zu. Vier von zehn (42%) Befragten würden das nicht sagen, 27 Prozent konnten dazu keine Einschätzung geben.
In den nächsten 12 Monaten erwarten die Deutschen keine große Veränderung in der Zinsgestaltung. Vier von zehn Befragte (44%) gaben an, die Zinsen würden in den nächsten zwölf Monaten nach ihrer Einschätzung gleichbleiben. Mit einem Anstieg rechnet ein Viertel (27%), dass die Zinsen weiter fallen glaubt einer von zehn (15%).

Sechs von zehn Deutschen hatten keine persönlichen Vorteile von Niedrigzinsen

In Zeiten von Niedrigzinsen werden auch die Kredite günstig. Nichtsdestotrotz gaben sechs von zehn (60%) deutschen Verbrauchern an, die in Deutschland herrschenden Zinssätze hätten ihnen keine persönlichen Vorteile gebracht. Nur einer von zehn (16%) Befragten hat in den letzten Jahren die niedrigen Zinsen ausgenutzt und Vorteile daraus gezogen. Ein Viertel (25%) konnte diese Frage nicht einschätzen.

Dr. Robert Grimm, Associate Director Ipsos Public Affairs, schätzt ein: „Die Niedrigzinspolitik der EZB hat ohne Zweifel eine starke Auswirkung auf die deutsche Gesellschaft. Sie hat das Sparverhalten der Deutschen nachhaltig verändert. Zudem wird sie mit dafür verantwortlich gemacht, dass die Preise von Immobilen für viele zwar erschwinglicher, aber gerade in den Ballungsgebieten in den vergangenen Jahren stark angestiegen sind. Letzteres ist auch Grund für Spannungen im Wohnungsmarkt und führt zu neuen sozialen Konflikten. Die Verärgerung deutscher Sparer trägt wohl auch zu dem wachsenden Zuspruch der euroskeptischen Alternative für Deutschland bei.“

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Ipsos Global@dvisor Studie, die zwischen dem 20. Mai und 3. Juni 2016 durchgeführt wurde. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von 17.026 Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren in den USA und Kanada und zwischen 16 und 64 Jahren in allen anderen Ländern befragt. Insgesamt wurde die Studie in 24 Ländern durchgeführt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Malta, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Spanien, Türkei, Ungarn, USA. Pro Land wurden ca. 1000 Personen über das Ipsos Online Panel befragt, mit der Ausnahme von Argentinien, Belgien, Indien, Malta, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Türkei und Ungarn, wo jeweils ca. 500 Personen befragt wurden. Die Daten wurden anhand der jeweils aktuellsten Zensusdaten nach demographischen Merkmalen gewichtet, um eine Annäherung an die Grundgesamtheit zu gewährleisten.

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Misstrauensvotum der europäischen Wähler: Nationale Politik erhält wenig Rückhalt http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/misstrauensvotum-der-europaeischen-waehler http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/misstrauensvotum-der-europaeischen-waehler 2016-07-13 10:22:00 http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/misstrauensvotum-der-europaeischen-waehler#kommentare > PDF Download

Hamburg, 13.Juli 2016. Währungskrise, Austerität, Flüchtlingskrise, Brexit und Krieg an den Grenzen - die Europäische Union durchlebt ihre wohl krisenreichste Epoche. Wie bewerten Wähler die Arbeit ihrer Regierungen und vertrauen sie der hohen Politik, ihr Land sicher durch diese turbulente Zeit zu navigieren? Lediglich knapp drei von zehn Franzosen (28%) glauben, dass die aktuelle Regierung Politik mache, die gut für Frankreich sei. Dies ergab eine internationale Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos.

Auch in Spanien (31%), Italien (33%) und Ungarn (37%) denkt nur ein geringer Teil der Wähler, die Entscheidungen ihrer Regierungen hätten positive Auswirkungen auf ihr Land. In Deutschland und Schweden urteilen die Befragten wohlwollender: 47 Prozent der Deutschen und 49 Prozent der Schweden trauen der Regierung zu, gute Politik für ihr Land zu machen. Und auch in Belgien sind es immerhin 43 Prozent.

Die Wähler fühlen sich nicht verstanden

Die Studie zeigt zudem, dass, nach Meinung der Bürger, nationale Regierungen die ‚Tuchfühlung‘ mit der Stimmung im Land verloren haben. Fast drei Viertel (72%) der Franzosen und zwei Drittel der Spanier (69%), Ungarn (68%) und Italiener (68%) denken, ihre Regierung würde die Stimmung im Volk nicht verstehen. In Deutschland trauen immerhin vier von zehn (41%) Befragten der Bundesregierung zu, ein Gefühl für die Lage im Land zu haben. In Polen sind es sogar 46 Prozent der Wähler. Trotz der Kritik seitens der EU und internen politischen Konflikten denken die Hälfte der Türken (51%) Erdoğan nehme die Stimmung im Land wahr. In Russland ist das Vertrauen in die Volksnähe Putins sogar noch größer: 69 Prozent bescheinigen ihm, auf Tuchfühlung mit dem Befinden des Volkes zu sein.

Dr. Robert Grimm, Associate Director bei Ipsos Public Affairs, zu den Ergebnissen: „Das mangelnde Vertrauen in die Politik, sowie die Einschätzung, die Regierung nehme die Stimmung im Land nicht wahr, lassen zukünftig auf neue politische Spannungen schließen. Anhaltende Unzufriedenheit mit den politischen Eliten, die die Unsicherheiten der Bürger nicht zu verstehen scheinen und versäumen auf diese einzugehen, wird dazu führen, dass sich mehr und mehr Bürger den Extremen des politischen Spektrums zuwenden. Diese Tendenz lässt sich besonders in Deutschland nachweisen wo die Volksparteien der Großen Koalition seit 2013 gravierend zu Gunsten der AfD an Zustimmung verloren haben.“

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Ipsos Global@dvisor Studie, die zwischen dem 20. Mai und 3. Juni 2016 durchgeführt wurde. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von 17.026 Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren in den USA und Kanada und zwischen 16 und 64 Jahren in allen anderen Ländern befragt. Insgesamt wurde die Studie in 24 Ländern durchgeführt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Malta, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Spanien, Türkei, Ungarn, USA. Pro Land wurden ca. 1000 Personen über das Ipsos Online Panel befragt, mit der Ausnahme von Argentinien, Belgien, Indien, Malta, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Türkei und Ungarn, wo jeweils ca. 500 Personen befragt wurden. Die Daten wurden anhand der jeweils aktuellsten Zensusdaten nach demographischen Merkmalen gewichtet, um eine Annäherung an die Grundgesamtheit zu gewährleisten.

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Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Markt- und Meinungsforschungsinstitut. In einer sich immer schneller verändernden Welt ist es unsere Aufgabe, unsere Kunden mit präzisen und umsetzbaren Analysen bei ihrer Veränderung zu unterstützen, dabei orientieren wir uns an den „4S“: Security, Simplicity, Speed und Substance. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in fünf Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 87 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin.
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Geringer Rückhalt für Merkel und die Koalition: 56 Prozent der Deutschen wünschen sich einen Regierungswechsel - Auch den Regierungen in Frankreich, Italien und Spanien mangelt es an Unterstützung seitens der Bevölkerung http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/geringer-rueckhalt-fuer-merkel-und-die-koalition http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/geringer-rueckhalt-fuer-merkel-und-die-koalition 2016-07-06 11:07:00 http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/geringer-rueckhalt-fuer-merkel-und-die-koalition#kommentare > PDF Download

Hamburg, 06. Juli 2016. Europa ist in Aufruhr. Nicht nur der Brexit beschäftigt die Länder, auch in der Innenpolitik der einzelnen Staaten wie Frankreich, Spanien oder auch Deutschland sorgen die politischen Strömungen für aufgeheizte Stimmung unter den Wählern. Die schlägt sich auch auf die Zufriedenheit mit den Regierungen und ihren Oberhäuptern nieder. Laut einer internationalen Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos finden 56 Prozent der Deutschen Angela Merkel und ihre schwarzrote Regierung sollte von jemand anderem abgelöst werden. Aber von wem?

Alternative Opposition? Jeder zweite Deutsche hält die aktuelle Regierung für besser
Wenn nicht Merkel, wer dann? Jeder zweite Deutsche (49%) stimmt zu, dass die aktuelle Regierung immerhin besser sei, als die Opposition oder andere potentielle Ablösekandidaten. Vor allem die Hälfte (52%) der Befragten unter 35 Jahren findet diese Aussage zutreffend. In der älteren Altersgruppe, der 50 bis 64-jährigen denken das nur vier von zehn (43%). Auch die Befragten mit einem höheren Bildungsabschluss sprechen sich für die aktuelle Regierung aus. Sechs von zehn (59%) halten Merkel und ihr Kabinett für eine bessere Wahl als die Opposition. 61 Prozent dieser Gruppe meinen zudem, die aktuelle Regierung sei vertrauenswürdig. Damit liegen sie über dem deutschen Durchschnitt, wonach jeder Zweite (50%) dieser Aussage zustimmt.

Drei Viertel der Franzosen wollen einen Regierungswechsel
Auch in anderen europäischen Ländern stehen die Zeichen auf Sturm: Frankreichs Premier Hollande und sein Kabinett wollen drei Viertel (76%) der Franzosen nicht mehr in der Exekutive sehen, in Spanien wünschen sich fast acht von zehn (78%) einen Regierungswechsel. Auch Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi sollte laut zwei Dritteln der Italiener (65%) im Amt abgelöst werden. Nach dem Rücktritt des britischen Premierministers Cameron, haben sechs von zehn Briten bereits bekommen, was sie wollten: Großbritannien wird eine neue Regierung bekommen.
Auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan bekommt in der Umfrage Gegenwind von der türkischen Bevölkerung: Sechs von zehn Befragten denken, es sei Zeit für eine Ablösung.
Die Russen scheinen hingegen sehr zufrieden mit ihrem Oberhaupt Putin zu sein: lediglich ein Drittel wünscht sich einen Wechsel an der Spitze ihres Landes.

Franzosen und Italiener haben wenig Vertrauen in ihre Staatsoberhäupter
In Frankreich fällt die Antipathie für die Regierung noch deutlicher aus. Lediglich ein Viertel der Franzosen denken die aktuelle Regierung sei besser als die möglichen oppositionellen Regierungen. Für vertrauenswürdig halten lediglich zwei von zehn Franzosen (23%) Hollande und seine Minister. In Italien glauben sechs von zehn Befragten die Regierung um Ministerpräsident Renzi sei nicht besser als die Alternativen. Vor allem bei den italienischen Wählerinnen, scheint Renzis Kabinett keinen Rückhalt zu haben.

Erdoğan vor allem für türkische Männer die bessere Regierungswahl
In der Türkei zeichnet sich ein ähnliches Bild. Präsident Erdoğan und seine Regierung werden von den türkischen männlichen Wählern als besser und vertrauenswürdiger eingestuft als von den Wählerinnen. Jeder Zweite (49%) Türke schenkt dem türkischen Machthaber sein Vertrauen, unter den Frauen sind es knapp vier von zehn (37%). Die russischen Wähler sind zufrieden mit Wladimir Putin: sieben von zehn (72%) stimmen zu, seine Regierung sei besser als die Opposition, drei Viertel (74%) halten ihn und sein Kabinett für vertrauenswürdig.

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Ipsos Global@dvisor Studie, die zwischen dem 20. Mai und 3. Juni 2016 durchgeführt wurde. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von 17.026 Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren in den USA und Kanada und zwischen 16 und 64 Jahren in allen anderen Ländern befragt. Insgesamt wurde die Studie in 24 Ländern durchgeführt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Malta, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Spanien, Türkei, Ungarn, USA. Pro Land wurden ca. 1000 Personen über das Ipsos Online Panel befragt, mit der Ausnahme von Argentinien, Belgien, Indien, Malta, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Türkei und Ungarn, wo jeweils ca. 500 Personen befragt wurden. Die Daten wurden anhand der jeweils aktuellsten Zensusdaten nach demographischen Merkmalen gewichtet, um eine Annäherung an die Grundgesamtheit zu gewährleisten.

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Die Entmachtung der jungen Generation - Zukunftsforscher Opaschowski sieht gravierende Folgen des demographischen Wandels http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/die-entmachtung-der-jungen-generation http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/die-entmachtung-der-jungen-generation 2016-06-30 12:45:00 http://www.webpack-evolution.com/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/die-entmachtung-der-jungen-generation#kommentare > PDF Download

Hamburg, 30. Juni 2016. Nicht nur die Brexit-Entscheidung in Großbritannien hat offenkundig gemacht, wie sehr demografischer Wandel und Überalterung der Bevölkerung die nächste Generation zum Opfer von Mehrheitsverhältnissen machen können. Die ältere Generation stellt, in Großbritannien ebenso wie in Deutschland, das größte Wählerpotential dar und die Jugend ist zur Minderheit geworden. Bei der Brexit-Entscheidung hatten die jungen Wähler mit ihren Gegenstimmen keine Chance, auch wenn sich mehr von ihnen an der Wahl beteiligt hätten. Kann es auch in Deutschland zu Werte- und Entscheidungskonflikten kommen? Die Ipsos-Werteumfrage des Zukunftsforschers Opaschowski weist nach, dass es eine große Kluft in der Werteorientierung zwischen Jung und Alt gibt.

Selbstständigkeit und Selbstvertrauen versus Höflichkeit und Anstand

Bei der Frage, welche Werte im Leben besonders wichtig sind,  gibt es nur eine Übereinstimmung: Jung (14-24 Jahre) und Alt (65+ Jahre)  messen der Ehrlichkeit die größte Bedeutung in ihrer Wertehierarchie zu.  Ansonsten setzen die Generationen ganz unterschiedliche Prioritäten:

  • Die 14- bis 24-Jährigen legen großen Wert auf die „Selbstständigkeit“ (69%), für die 65plus-Generation ist die „Höflichkeit“ (71%) wichtiger.
  • Für die Jüngeren steht  „Freundlichkeit“ auf Platz 3, bei Senioren nimmt „Verlässlichkeit“ diesen Platz ein.
  • Die Jungen betonen besonders das „Selbstvertrauen“, die ältere Generation weist hingegen mehr auf die Bedeutung von „Benehmen und Anstand“ hin.
  • Und schließlich zählt bei den Älteren zu den fünf wichtigsten Werten im Leben der „Fleiß“, für die Jungen hat „Hilfsbereitschaft“ eine größere Bedeutung.

Alterspyramide entmachtet die Jungen

Sicher hat es in den Werteorientierungen und Lebenseinstellungen schon immer Unterschiede zwischen den Generationen gegeben. „Neu ist hingegen das generative Ungleichgewicht in einem historisch unvorstellbaren Ausmaß“ betont Professor Opaschowski und nennt ein Beispiel: Noch 1967 hatte das amerikanische Nachrichtenmagazin „Time“ die Generation der unter 25-Jährigen zur Persönlichkeit des Jahres („Man of the Year“) erklärt. Sie war dominant und tonangebend. 44 Prozent der Einwohner Deutschlands waren seinerzeit keine dreißig Jahre alt.

Jetzt kehrt sich das Verhältnis um. Es kommt zu gravierenden Veränderungen in der Altersstruktur der Bevölkerung. Opaschowski: „Der Übermacht der Alten kann schon bald die Ohnmacht oder gar Entmachtung der Jungen gegenüberstehen. Wird in naher Zukunft die Generation 65plus zum ‚Man of the Year‘ erklärt werden, weil es bis zum Jahr 2060 in Deutschland nur noch halb so viele junge Einwohner unter 20 Jahren wie Menschen im Alter von über 65 Jahren gibt?“ (vgl. Statistisches Bundesamt 2015: Bevölkerung Deutschland bis 2060). Mit der weiteren Zunahme der Lebenserwartung kann es zu neuen gesellschaftlichen Generationskonflikten kommen.

Steckbrief

Repräsentative face-to-face Mehrthemenumfrage von 1.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland. Feldzeit: 09. bis 15.05.2016

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Ipsos Studie: Die Entmachtung der jungen Generation

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