Ipsos GmbH - Publikationen & Presse http://www.ipsos.de/ Dieser Feed beinhaltet alle Meldungen aus dem Presse-Bereich. de-de Ipsos GmbH The Seventh European Conference on Sensory and Consumer Research 2016 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/termine/the-seventh-european-conference-on-sensory-and-consumer-research-2016 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/termine/the-seventh-european-conference-on-sensory-and-consumer-research-2016 2016-08-19 14:53:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/termine/the-seventh-european-conference-on-sensory-and-consumer-research-2016#kommentare > Poster programme presentation “Stevia as innovation driver”.
Speaker: Dr. Nikolai Reynolds, Head of Ipsos Healthcare and Ipsos Marketing Research.

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Vier von zehn Deutschen für Grenzschließung - Wachsendes Misstrauen gegenüber Flüchtlingen<br>Internationale Ipsos-Studie zur Flüchtlingsthematik http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/vier-von-zehn-deutschen-fuer-grenzschliessung http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/vier-von-zehn-deutschen-fuer-grenzschliessung 2016-08-11 07:32:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/vier-von-zehn-deutschen-fuer-grenzschliessung#kommentare > PDF Download

Hamburg, 11. August 2016. Die viel beschworene Willkommenskultur gegenüber Flüchtlingen zeigt Risse. Vier von zehn (44%) Deutschen treten für eine vollständige Schließung der Grenzen für Flüchtlinge ein, fast ebenso viele sprechen sich allerdings dagegen aus (45%), elf Prozent können zu dieser Frage nichts sagen. Die internationale Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos, bei der 16.040 Menschen in 22 Ländern befragt wurden, zeigt im europäischen Vergleich weiter, dass die Befragten in Schweden (44%), Polen (40%), Frankreich (45%) und Italien (48%) sehr ähnlich antworten. Sehr viel extremer fällt das Urteil in der Türkei und Ungarn aus, wo mit 64 und 55 Prozent mehrheitlich für eine Grenzschließung plädiert wird und zwar, anders als in den meisten anderen Ländern, mit stark steigender Tendenz gegenüber 2015. Etwas überraschend lehnen die Befragten in Großbritannien und Spanien diesen Schritt gegen Flüchtlinge mit großen Mehrheiten (60 und 61 Prozent) ab.

Sieben von zehn Deutschen befürchten Terroristen unter Flüchtlingen

Zwar wird eine Grenzschließung nicht von der Mehrheit der deutschen Bevölkerung unterstützt, jedoch denken viele Deutsche, dass nicht nur Schutzbedürftige sondern auch Terroristen als Flüchtlinge ins Land kommen. Diese Meinung vertreten hierzulande 71 Prozent. Die Umfrage wurden dabei noch vor den Anschlägen von Nizza, Würzburg und Ansbach durchgeführt.

Die größte Furcht vor als Flüchtlinge getarnte Terroristen haben im internationalen Vergleich mit 83 Prozent die Türken. Auch in Russland und Ungarn ist diese Befürchtung groß (77% und 72 %). In Europa kennt man lediglich in Spanien solche Ängste kaum. Gerade einmal jeder sechste Spanier befürchtet Terroristen unter den Flüchtlingen (16 %).

Jeder zweite Deutsche vermutet, die meisten Ankommenden seien Wirtschaftsflüchtlinge

„Die meisten Ausländer, die als Flüchtlinge in mein Land einreisen wollen, sind eigentlich gar keine Flüchtlinge. Sie kommen aus wirtschaftlichen Gründen oder, um aus unseren sozialen Leistungen ihren Vorteil zu ziehen.“ Dieser Aussage wird in acht der zehn befragten europäischen Ländern mehrheitlich zugestimmt, in Deutschland sind es 51 Prozent. Einzig in Schweden und Spanien ist man in dieser Frage gelassener, die Mehrheit teilt diese Befürchtung nicht.

Viele Europäer haben Zweifel an der erfolgreichen Integration von Flüchtlingen

An eine erfolgreiche Integration der Flüchtlinge in die Gesellschaft ihres Landes glauben in den europäischen Ländern nur wenige, am meisten Pessimismus zeigen Franzosen und Türken. Lediglich 22 Prozent der französischen Bevölkerung  und 28 Prozent in der Türkei sind zuversichtlich, dass sich die ankommenden Flüchtlingen in ihre Gesellschaft erfolgreich integrieren. Über 60 Prozent vermuten das Gegenteil. Auch in Deutschland besteht Skepsis gegenüber dem Gelingen der Flüchtlingsintegration. 38 Prozent der Deutschen denken, dass sich die Flüchtlinge hierzulande erfolgreich in die Gesellschaft integrieren werden, während 51 Prozent das nicht so sehen. Weitere 10 Prozent der deutschen Bevölkerung haben keine Meinung zu diesem Thema. Am optimistischsten sind in dieser Frage die Ungarn, hier sind vier von zehn zuversichtlich, dass eine Integration gelingen kann (44 %) und die Spanier (43 %).

Dr. Robert Grimm, Leiter der Politik- und Sozialforschung bei Ipsos in Deutschland sieht eine Polarisierung der Europäer durch die Flüchtlingsfrage und weitreichende politische Auswirkungen. „Solidarität auf der einen Seite aber auch Angst vor Verteilungskämpfen und Befürchtungen Terror zu importieren bestimmen das Meinungsbild in vielen EU Ländern. Der Umgang mit Asylsuchenden, das heißt Aufnahmebereitschaft und die soziale Integration der Ankömmlinge in die Europäische Gesellschaft werden politische Diskussionen in der Zukunft nachhaltig bestimmen. Auch der Wahlkampf für die anstehenden Bundestagswahlen in 2017 wird diese Fragen thematisieren.“ 

Steckbrief

Insgesamt wurden im Rahmen dieser Studie 16.040 Interviews durchgeführt unter Personen zwischen 16 und 64 Jahren (USA und Kanada: 18-64).
Feldzeit: 24. Juni bis 08. Juli 2016

Diese Studie wurde über das Ipsos Online Panel in insgesamt 22 Ländern durchgeführt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Polen, Russland, Saudi Arabien, Schweden, Spanien, Südafrika, Südkorea, Türkei, Ungarn, USA. Die Daten wurden anhand der jeweils aktuellsten Zensusdaten nach demographischen Merkmalen gewichtet, um eine Annäherung an die Grundgesamtheit zu gewährleisten.

Über Ipsos

Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Markt- und Meinungsforschungsinstitut. In einer sich immer schneller verändernden Welt ist es unsere Aufgabe, unsere Kunden mit präzisen und umsetzbaren Analysen bei ihrer Veränderung zu unterstützen, dabei orientieren wir uns an den „4S“: Security, Simplicity, Speed und Substance. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in fünf Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 87 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin.
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Internationale Ipsos-Studie zur Flüchtlingsthematik

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Brexit-Studie erfasst Reaktionen in Europa http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/brexit-reaktionen-in-europa http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/brexit-reaktionen-in-europa 2016-08-04 08:59:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/brexit-reaktionen-in-europa#kommentare > PDF Download

Hamburg, 04. August 2016. Nachdem der erste Schock über den EU-Austritt Großbritanniens etwas abgeklungen ist, gibt eine aktuelle Ipsos-Studie Einblicke, wie der Brexit in neun EU-Staaten aufgenommen wurde und welche Konsequenzen die Menschen für Großbritannien und die EU erwarten. Für die Onlinestudie wurden Bürger zwischen 16 und 64 Jahren in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien, Polen, Spanien, Schweden und Ungarn befragt.

Reaktionen zum Brexit:
In Europa herrscht eine erkennbar besorgte Stimmung

  • 58 Prozent der EU-Staaten denken, der Brexit war eine schlechte Entscheidung für die EU, 55 Prozent glauben, für Großbritannien war die Entscheidung schlecht und die Hälfte der europäischen Befragten meinen, die Entscheidung sei für ihr eigenes Land falsch, so auch die Deutschen. Noch stärker herrscht diese Einschätzung allerdings in Polen (58%), Spanien und Schweden (beide 55%) vor.
  • 39 Prozent der EU-Befragten gaben an, der Brexit stimme sie traurig, während 13 Prozent kundtaten, froh über die Entscheidung zu sein. Bei der Mehrheit der Befragten löst der Brexit allerdings weder Trauer noch Glücksgefühle aus. Unter den EU-Staaten ist in Schweden der Anteil der über den Austritt Traurigen (48%) am höchsten, während in Deutschland lediglich ein Drittel (34%) und in Frankreich (25%) nur ein Viertel der Befragten so fühlt.
  • Im Hinblick auf die Zukunftsaussichten, sorgt der Brexit unter den Befragten eher für Sorgen, als für Hoffnung: 46 Prozent der EU-Bürger gaben an, sie würden sich nach dem Brexit mehr Sorgen über die Zukunft machen, nur 15 Prozent sorgen sich weniger. Wieder bereitet der Austritt den Schweden den meisten Kummer (53%), während die Deutschen (42%), Spanier (42%) und Franzosen sich am wenigsten sorgen (31%).

Auswirkungen auf die EU und Großbritannien und der „Domino-Effekt“
Auch die Auswirkungen des Brexits bereiten den Befragten Sorgen:

  • 53 Prozent der Bürger in den neun EU-Ländern befürchten durch den Austritt Großbritanniens negative Auswirkungen auf die Wirtschaft der EU, 54 Prozent denken, der Brexit wird die EU schwächen, und 47 Prozent glauben, er wird den Einfluss der EU in der Welt schwächen.
  • Die Meinungen der einzelnen Länder unterscheidet sich jedoch stark: erwarten 64 Prozent der Polen und Briten, dass die EU geschwächt wird, denken das in Frankreich (37%) und Deutschland (43%) weit weniger.
  • Die Gefahr eines Domino-Effekts, bei dem es nach dem Brexit zu einer Austrittswelle unter den EU-Ländern kommt, halten inzwischen weniger Bürger für wahrscheinlich: im Durchschnitt glauben 41 Prozent der Befragten aus den verschiedenen EU-Ländern, andere Länder würden dem Beispiel Großbritanniens folgen, vor dem Referendum waren es noch 48 Prozent. Die Deutschen denken hier genauso. In Großbritannien hingegen sind inzwischen mehr Menschen davon überzeugt, andere Länder werden ebenfalls austreten (42% vor dem Referendum, 60% aktuell).
  • Gefragt nach der Zukunft der EU, malt ein Drittel (33%) der Befragten aus den Mitgliedsländern ein negatives Bild: Sie stimmen der Aussage zu, die EU werde 2020 weniger Macht besitzen. Jeder Zehnte (10%) glaubt sogar, die EU werde bis 2020 überhaupt nicht mehr existieren.
  • 58 Prozent der Befragten in den EU-Ländern denken, der Brexit wird negative Auswirkungen auf die britische Wirtschaft haben. Die Einschätzungen unterscheiden sich innerhalb der Länder jedoch stark: glauben in Deutschland sieben von zehn (70%) an negative Folgen für Großbritannien, sind es in Italien nur vier von zehn Befragten (43%).
  • Diesem Muster folgend sind die Italiener auch am optimistischsten, wenn es um die gesamten Konsequenzen für Großbritannien geht: 41 Prozent gaben an, der Brexit würde das Vereinigte Königreich schwächen, ein Drittel glaubt, er würde das Land stärken. 64 Prozent der Deutschen und Spanier dagegen denken, der Austritt wird Großbritannien schwächen.

Brexit Verhandlungen
Wenig überraschend haben die Briten eine andere Ansicht dazu wie vorteilhaft die Austrittsvereinbarungen für Großbritannien sein sollten:

  • Mehr als die Hälfte der Briten (56%) denkt, die EU sollte vorteilhafte Austrittsbedingungen anbieten, wohingegen nur ein Drittel (30%) der anderen Befragten aus EU-Ländern so urteilen. In Frankreich (19%), Belgien (20%) und Deutschland (25%) denken die wenigsten der Austritt sollte vorteilhaft für Großbritannien verhandelt werden. Knapp vier von zehn (39%) Franzosen wünschen sich sogar nachteilige Bedingungen für das Vereinigte Königreich.

Ohrfeige für Großbritannien?
Es gibt keine Anzeichen für einen konzertierten Boykott gegen Großbritannien oder britische Produkte – jedoch könnten einige Einstellungen der Befragten ein warnendes Zeichen für die britische Wirtschaft sein:

  • Ein Viertel (26%) der Befragten aus EU-Ländern (außer Großbritannien) gab an, es sei weniger wahrscheinlich, dass sie ihren Urlaub im Vereinigten Königreich verbringen. Am häufigsten herrscht diese Meinung in Italien vor (37%).
  • Ähnlich sieht es mit dem Kauf britischer Produkte aus – 27 Prozent der Befragten aus den anderen Ländern gaben an, nach dem Votum wäre es weniger wahrscheinlich, dass sie Produkte aus Großbritannien kaufen. Wieder liegt Italien mit dieser Einstellung vorne (43%), gefolgt von Spanien (37%) und Deutschland (33%).
  • Britische Touristen hingegen sind in den anderen Ländern weiterhin willkommen, obwohl 16 Prozent der Befragten anderer EU-Länder die Briten nicht mehr mit offenen Armen empfangen würden. Ähnlich viele (17%) gaben an, es wäre weniger wahrscheinlich, dass sie weiterhin britische Kulturgüter wie TV-Serien, Filme, Bücher oder Musik nutzen würden.

Bobby Duffy, Managing Director des Ipsos MORI Social Research Institute kommentiert die Ergebnisse so:

„Die Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, war ein Schock für den Kontinent und andere Länder. Diese Studie zeigt, es ist immer noch ein Thema, das viele beschäftigt. Trotzdem greift keine Panik um sich – tatsächlich scheint die Angst vor einem Domino-Effekt unter den EU-Bürgern abgenommen zu haben.

Nichtsdestotrotz lassen die Ergebnisse keinen Zweifel daran, dass die Mehrheit der Europäer den Brexit für einen bedenklichen Schritt hält, der Risiken für Großbritannien, die Europäische Union und ihr eigenes Land birgt. Doch die Studie zeigt auch, dass es unterschiedliche Meinungen gibt. So sehen viele den Brexit gleichermaßen als Chance und Herausforderung.

Die wirtschaftliche Entwicklung Großbritanniens wird jetzt von der EU und anderen Ländern extrem aufmerksam beobachtet werden. Die britische Regierung wird für einen vorteilhaften Vertrag kämpfen – dennoch darf sie dabei die öffentliche Meinung in der EU nicht aus den Augen verlieren, da diese direkte Auswirkungen auf die britische Wirtschaft haben könnte. Es gibt zwar kaum Anzeichen für eine offensichtliche Ablehnung der europäischen Öffentlichkeit gegenüber Großbritannien, jedoch gab eine Minderheit bereits an, es sei wahrscheinlicher, dass sie britische Produkte oder eine Reise ins Vereinigte Königreich vermeiden werden. Eine Scheidung ist hart und Großbritannien hat bereits den Ruf ein unangenehmer Partner zu sein. Eine Gegenbewegung innerhalb der europäischen Öffentlichkeit ist das letzte, was die britische Wirtschaft verkraften kann.“

Grafiken zur vollständigen Studie zum Download

Steckbrief

Methode

Insgesamt wurden im Rahmen dieser Studie 12.525 Interviews durchgeführt unter Personen zwischen 16 und 64 Jahren (USA und Kanada: 18-64).

Feldzeit: 24. Juni bis 8. Juli 2016

Die Studie wurde über das Ipsos Online Panel in 16 Ländern durchgeführt. Die vorliegende Presse-Informationen befasst sich mit den Ergebnissen aus den neun EU-Ländern:  Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Schweden, Spanien, Ungarn. Außerhalb der EU wurde befragt in: Australien, Indien, Japan, Kanada, Russland, Südafrika, USA.

Über Ipsos

Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Markt- und Meinungsforschungsinstitut. In einer sich immer schneller verändernden Welt ist es unsere Aufgabe, unsere Kunden mit präzisen und umsetzbaren Analysen bei ihrer Veränderung zu unterstützen, dabei orientieren wir uns an den „4S“: Security, Simplicity, Speed und Substance. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in fünf Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 87 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin.
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Über Ipsos Public Affairs

Der Forschungsbereich Ipsos Public Affairs ist ein leistungsstarker Partner für Politik- und Sozialforschung in Deutschland. Er bietet Auftraggebern aus Politik, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft Einblicke in die Einstellungen und Verhaltensweisen der Bürger. Unsere britischen Kollegen von Ipsos-Mori sind in Großbritannien das führende Institut in der Politik- und Sozialforschung.

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Gutes Image: Handelsmarken überzeugen mit Qualität http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/gutes-image-handelsmarken-ueberzeugen-mit-qualitaet http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/gutes-image-handelsmarken-ueberzeugen-mit-qualitaet 2016-07-26 10:14:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/gutes-image-handelsmarken-ueberzeugen-mit-qualitaet#kommentare > PDF Download

Hamburg, 26. Juli 2016. Handelsmarken hatten in der Vergangenheit mit dem Ruf des billigen Kopieproduktes zu kämpfen. In Anbetracht des sich differenzierenden Handelsmarkenmarktes, der auch immer mehr Premiumhandelsmarken hervorbringt, hat sich dieses Bild deutlich gewandelt. Vier von fünf Deutschen (84%) sehen laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos in Zusammenarbeit mit der Lebensmittel Zeitung qualitativ keinen Unterschied zwischen Handels- und Herstellermarken. Die repräsentative Studie widmet sich der immer größer werdenden Welt der Handelsmarken und deren Markenwahrnehmung unter den deutschen Konsumenten.

 

Dafür wurden die Eigenmarken unterschiedlicher Händler in drei wesentliche Typen eingeteilt:

  • Generation 1:
    Handelsmarken, die sich durch den niedrigen Preis vom Wettbewerb abheben (bspw. „Ja!“ von Rewe oder „Tip“ von Real).
  • Generation 2:
    Die klassischen Eigenmarken, die ein ähnliches, mittleres, Qualitäts- und Preisniveau wie die Herstellermarken bieten (bspw. „Edeka“ von Edeka oder „Rewe Beste Wahl“ von Rewe).
  • Generation 3:
    Premiumhandelsmarken, die sich durch eine besondere Positionierung und eine gehobene Qualität auszeichnen (bspw. „Moser Roth“ von Aldi und „Rewe feine Welt“ von Rewe).

Die Studie untersucht insgesamt über 60 einzelne Handelsmarken aus den genannten Generationen. Die Handelsmarken stammen aus vier verschiedenen Produktkategorien: Schokolade, Fruchtjoghurt, Fruchtsaft und Toilettenpapier.

Bekanntheit der Handelsmarken: vor allem Eigenmarken der 1. Generation sind geläufig

Marken der 1. Generation haben sich gut im Markt etabliert. Mehr als sechs von zehn deutschen Verbrauchern sind die Handelsmarken unterschiedlicher Lebensmitteleinzelhändler in den Kategorien Fruchtsaft (63%), -joghurt (61%) und Toilettenpapier (63%) bekannt. Die Marken der 2. Generation kennen mehr als die Hälfte der Befragten in den Kategorien Fruchtsaft (54%) und -joghurt (52%). Immerhin noch von über 30 Prozent (Fruchtsaft (38%); Fruchtjoghurt (37%)) werden die Marken der 3. Generation wahrgenommen. Schokolade von Eigenmarken scheinen beim deutschen Verbraucher noch nicht im Gedächtnis zu bleiben: Die Bekanntheit der Handelsmarken ist hier über alle Generationen hinweg geringer als für die der anderen Kategorien.

Aldis Premiumschokolade überzeugt die deutschen Verbraucher

Trotzdem gibt es einige Eigenmarken in der Kategorie Schokolade, die beim Verbraucher punkten: Die Aldi-Marke „Moser Roth“, die sowohl bei Aldi Süd als auch bei Aldi Nord erhältlich ist, kann problemlos mit der Bekanntheit der Handelsmarken erster Generation mithalten und übertrifft diese in vielen Fällen sogar. Dabei wird Moser Roth deutlich häufiger mit einer hohen Qualität (49%) und einem guten Preis-Leistung-Verhältnis (35%) verbunden als andere getestete Premiumhandelsmarken in der Kategorie Schokolade.

Die gesamte Studie steht unter diesem Link zum Download bereit.

 

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Kooperationsstudie von Ipsos und der Lebensmittel Zeitung. Der Handelsmarkenmonitor wurde 2015 das erste Mal von Ipsos erhoben und erfasst die Wahrnehmung und Einstellungen der Deutschen zu Handels- und Herstellermarken. 2016 wurden für die repräsentative Studie 1.005 haushaltsführende Personen ab 18 Jahren befragt. Die Online-Umfrage wurde zwischen dem 7. und 20. März durchgeführt.

Über Ipsos

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First-half 2016: Ipsos on the move http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/first-half-2016-ipsos-on-the-move http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/first-half-2016-ipsos-on-the-move 2016-07-26 10:04:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/first-half-2016-ipsos-on-the-move#kommentare > PDF Download

Revenue: €833.6 million
Organic growth +3.3%
New Services +24%
Increased generation of cash flows and net profit

Paris, 26 July 2016 – In the first half of 2016, Ipsos' revenue amounted to €833.6 million, almost stable compared with the first half of 2015. Exchange rate effects were negative, at 4.5% over the half-year, slightly more than offset by scope effects at 1.3% (attributed to the integration of RDA in Detroit on 1 July 2015) and in particular by organic growth of 3.3%.

Results for the second quarter alone (3% of organic growth) confirm the observation made at the end of the preceding quarter: in 2016, Ipsos is seeing organic growth in its revenue that is significant, both in terms of its size and duration, satisfactory in terms of content ("New Services" represent 2/3 of total growth) and healthy, since it has been accompanied also by an improvement in more strictly financial indicators such as generation of free cash flows.

 

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Die Hälfte der deutschen Verbraucher hält die Zinssätze in Deutschland für zu niedrig http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/die-haelfte-haelt-zinssaetze-fuer-zu-niedrig http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/die-haelfte-haelt-zinssaetze-fuer-zu-niedrig 2016-07-19 11:38:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/die-haelfte-haelt-zinssaetze-fuer-zu-niedrig#kommentare > PDF Download

Hamburg, 19.07.2016. Erst im Juni hat die Europäische Zentralbank (EZB) entschieden, den Leitzins auf seinem Rekordtief von 0,0 Prozent zu belassen und damit auch den Mitgliedsstaaten weiterhin die niedrigen Zinssätze zu ermöglichen. Die Entscheidung war umstritten, befindet sich der Leitzins seit der Eurokrise 2012 doch stetig im Sinkflug, so dass Ökonomen und Banken auf die drohende Gefahr einer Inflation und negative Auswirkungen für Sparer und Anleger hinwiesen. Auch nach Meinung der Deutschen Verbraucher ist der Zinssatz in Deutschland zu niedrig.

Das gaben knapp die Hälfte (49%) der Befragten einer Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos an. Ein Viertel der Befragten (23%) empfindet die Zinsen generell als zu hoch, einer von zehn (13%) denkt sie wären genau richtig und ebenfalls einer von zehn (14%) gab an, es nicht zu wissen.

Zwei Drittel der Deutschen befürchten Nachteile für Sparer

Durch die niedrigen Zinsen hätten Deutschlands Sparer Nachteile, befürchten zwei Drittel (67%) der deutschen Verbraucher laut der Ipsos Studie. Der Aussage, dass hohe Zinsen schlecht für die Wirtschaft seien, stimmt ein Drittel (32%) der Deutschen zu. Vier von zehn (42%) Befragten würden das nicht sagen, 27 Prozent konnten dazu keine Einschätzung geben.
In den nächsten 12 Monaten erwarten die Deutschen keine große Veränderung in der Zinsgestaltung. Vier von zehn Befragte (44%) gaben an, die Zinsen würden in den nächsten zwölf Monaten nach ihrer Einschätzung gleichbleiben. Mit einem Anstieg rechnet ein Viertel (27%), dass die Zinsen weiter fallen glaubt einer von zehn (15%).

Sechs von zehn Deutschen hatten keine persönlichen Vorteile von Niedrigzinsen

In Zeiten von Niedrigzinsen werden auch die Kredite günstig. Nichtsdestotrotz gaben sechs von zehn (60%) deutschen Verbrauchern an, die in Deutschland herrschenden Zinssätze hätten ihnen keine persönlichen Vorteile gebracht. Nur einer von zehn (16%) Befragten hat in den letzten Jahren die niedrigen Zinsen ausgenutzt und Vorteile daraus gezogen. Ein Viertel (25%) konnte diese Frage nicht einschätzen.

Dr. Robert Grimm, Associate Director Ipsos Public Affairs, schätzt ein: „Die Niedrigzinspolitik der EZB hat ohne Zweifel eine starke Auswirkung auf die deutsche Gesellschaft. Sie hat das Sparverhalten der Deutschen nachhaltig verändert. Zudem wird sie mit dafür verantwortlich gemacht, dass die Preise von Immobilen für viele zwar erschwinglicher, aber gerade in den Ballungsgebieten in den vergangenen Jahren stark angestiegen sind. Letzteres ist auch Grund für Spannungen im Wohnungsmarkt und führt zu neuen sozialen Konflikten. Die Verärgerung deutscher Sparer trägt wohl auch zu dem wachsenden Zuspruch der euroskeptischen Alternative für Deutschland bei.“

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Ipsos Global@dvisor Studie, die zwischen dem 20. Mai und 3. Juni 2016 durchgeführt wurde. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von 17.026 Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren in den USA und Kanada und zwischen 16 und 64 Jahren in allen anderen Ländern befragt. Insgesamt wurde die Studie in 24 Ländern durchgeführt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Malta, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Spanien, Türkei, Ungarn, USA. Pro Land wurden ca. 1000 Personen über das Ipsos Online Panel befragt, mit der Ausnahme von Argentinien, Belgien, Indien, Malta, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Türkei und Ungarn, wo jeweils ca. 500 Personen befragt wurden. Die Daten wurden anhand der jeweils aktuellsten Zensusdaten nach demographischen Merkmalen gewichtet, um eine Annäherung an die Grundgesamtheit zu gewährleisten.

Über Ipsos

Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Markt- und Meinungsforschungsinstitut. In einer sich immer schneller verändernden Welt ist es unsere Aufgabe, unsere Kunden mit präzisen und umsetzbaren Analysen bei ihrer Veränderung zu unterstützen, dabei orientieren wir uns an den „4S“: Security, Simplicity, Speed und Substance. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in fünf Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 87 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin.
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Misstrauensvotum der europäischen Wähler: Nationale Politik erhält wenig Rückhalt http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/misstrauensvotum-der-europaeischen-waehler http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/misstrauensvotum-der-europaeischen-waehler 2016-07-13 10:22:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/misstrauensvotum-der-europaeischen-waehler#kommentare > PDF Download

Hamburg, 13.Juli 2016. Währungskrise, Austerität, Flüchtlingskrise, Brexit und Krieg an den Grenzen - die Europäische Union durchlebt ihre wohl krisenreichste Epoche. Wie bewerten Wähler die Arbeit ihrer Regierungen und vertrauen sie der hohen Politik, ihr Land sicher durch diese turbulente Zeit zu navigieren? Lediglich knapp drei von zehn Franzosen (28%) glauben, dass die aktuelle Regierung Politik mache, die gut für Frankreich sei. Dies ergab eine internationale Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos.

Auch in Spanien (31%), Italien (33%) und Ungarn (37%) denkt nur ein geringer Teil der Wähler, die Entscheidungen ihrer Regierungen hätten positive Auswirkungen auf ihr Land. In Deutschland und Schweden urteilen die Befragten wohlwollender: 47 Prozent der Deutschen und 49 Prozent der Schweden trauen der Regierung zu, gute Politik für ihr Land zu machen. Und auch in Belgien sind es immerhin 43 Prozent.

Die Wähler fühlen sich nicht verstanden

Die Studie zeigt zudem, dass, nach Meinung der Bürger, nationale Regierungen die ‚Tuchfühlung‘ mit der Stimmung im Land verloren haben. Fast drei Viertel (72%) der Franzosen und zwei Drittel der Spanier (69%), Ungarn (68%) und Italiener (68%) denken, ihre Regierung würde die Stimmung im Volk nicht verstehen. In Deutschland trauen immerhin vier von zehn (41%) Befragten der Bundesregierung zu, ein Gefühl für die Lage im Land zu haben. In Polen sind es sogar 46 Prozent der Wähler. Trotz der Kritik seitens der EU und internen politischen Konflikten denken die Hälfte der Türken (51%) Erdoğan nehme die Stimmung im Land wahr. In Russland ist das Vertrauen in die Volksnähe Putins sogar noch größer: 69 Prozent bescheinigen ihm, auf Tuchfühlung mit dem Befinden des Volkes zu sein.

Dr. Robert Grimm, Associate Director bei Ipsos Public Affairs, zu den Ergebnissen: „Das mangelnde Vertrauen in die Politik, sowie die Einschätzung, die Regierung nehme die Stimmung im Land nicht wahr, lassen zukünftig auf neue politische Spannungen schließen. Anhaltende Unzufriedenheit mit den politischen Eliten, die die Unsicherheiten der Bürger nicht zu verstehen scheinen und versäumen auf diese einzugehen, wird dazu führen, dass sich mehr und mehr Bürger den Extremen des politischen Spektrums zuwenden. Diese Tendenz lässt sich besonders in Deutschland nachweisen wo die Volksparteien der Großen Koalition seit 2013 gravierend zu Gunsten der AfD an Zustimmung verloren haben.“

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Ipsos Global@dvisor Studie, die zwischen dem 20. Mai und 3. Juni 2016 durchgeführt wurde. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von 17.026 Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren in den USA und Kanada und zwischen 16 und 64 Jahren in allen anderen Ländern befragt. Insgesamt wurde die Studie in 24 Ländern durchgeführt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Malta, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Spanien, Türkei, Ungarn, USA. Pro Land wurden ca. 1000 Personen über das Ipsos Online Panel befragt, mit der Ausnahme von Argentinien, Belgien, Indien, Malta, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Türkei und Ungarn, wo jeweils ca. 500 Personen befragt wurden. Die Daten wurden anhand der jeweils aktuellsten Zensusdaten nach demographischen Merkmalen gewichtet, um eine Annäherung an die Grundgesamtheit zu gewährleisten.

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Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Markt- und Meinungsforschungsinstitut. In einer sich immer schneller verändernden Welt ist es unsere Aufgabe, unsere Kunden mit präzisen und umsetzbaren Analysen bei ihrer Veränderung zu unterstützen, dabei orientieren wir uns an den „4S“: Security, Simplicity, Speed und Substance. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in fünf Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 87 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin.
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Geringer Rückhalt für Merkel und die Koalition: 56 Prozent der Deutschen wünschen sich einen Regierungswechsel - Auch den Regierungen in Frankreich, Italien und Spanien mangelt es an Unterstützung seitens der Bevölkerung http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/geringer-rueckhalt-fuer-merkel-und-die-koalition http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/geringer-rueckhalt-fuer-merkel-und-die-koalition 2016-07-06 11:07:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/geringer-rueckhalt-fuer-merkel-und-die-koalition#kommentare > PDF Download

Hamburg, 06. Juli 2016. Europa ist in Aufruhr. Nicht nur der Brexit beschäftigt die Länder, auch in der Innenpolitik der einzelnen Staaten wie Frankreich, Spanien oder auch Deutschland sorgen die politischen Strömungen für aufgeheizte Stimmung unter den Wählern. Die schlägt sich auch auf die Zufriedenheit mit den Regierungen und ihren Oberhäuptern nieder. Laut einer internationalen Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos finden 56 Prozent der Deutschen Angela Merkel und ihre schwarzrote Regierung sollte von jemand anderem abgelöst werden. Aber von wem?

Alternative Opposition? Jeder zweite Deutsche hält die aktuelle Regierung für besser
Wenn nicht Merkel, wer dann? Jeder zweite Deutsche (49%) stimmt zu, dass die aktuelle Regierung immerhin besser sei, als die Opposition oder andere potentielle Ablösekandidaten. Vor allem die Hälfte (52%) der Befragten unter 35 Jahren findet diese Aussage zutreffend. In der älteren Altersgruppe, der 50 bis 64-jährigen denken das nur vier von zehn (43%). Auch die Befragten mit einem höheren Bildungsabschluss sprechen sich für die aktuelle Regierung aus. Sechs von zehn (59%) halten Merkel und ihr Kabinett für eine bessere Wahl als die Opposition. 61 Prozent dieser Gruppe meinen zudem, die aktuelle Regierung sei vertrauenswürdig. Damit liegen sie über dem deutschen Durchschnitt, wonach jeder Zweite (50%) dieser Aussage zustimmt.

Drei Viertel der Franzosen wollen einen Regierungswechsel
Auch in anderen europäischen Ländern stehen die Zeichen auf Sturm: Frankreichs Premier Hollande und sein Kabinett wollen drei Viertel (76%) der Franzosen nicht mehr in der Exekutive sehen, in Spanien wünschen sich fast acht von zehn (78%) einen Regierungswechsel. Auch Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi sollte laut zwei Dritteln der Italiener (65%) im Amt abgelöst werden. Nach dem Rücktritt des britischen Premierministers Cameron, haben sechs von zehn Briten bereits bekommen, was sie wollten: Großbritannien wird eine neue Regierung bekommen.
Auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan bekommt in der Umfrage Gegenwind von der türkischen Bevölkerung: Sechs von zehn Befragten denken, es sei Zeit für eine Ablösung.
Die Russen scheinen hingegen sehr zufrieden mit ihrem Oberhaupt Putin zu sein: lediglich ein Drittel wünscht sich einen Wechsel an der Spitze ihres Landes.

Franzosen und Italiener haben wenig Vertrauen in ihre Staatsoberhäupter
In Frankreich fällt die Antipathie für die Regierung noch deutlicher aus. Lediglich ein Viertel der Franzosen denken die aktuelle Regierung sei besser als die möglichen oppositionellen Regierungen. Für vertrauenswürdig halten lediglich zwei von zehn Franzosen (23%) Hollande und seine Minister. In Italien glauben sechs von zehn Befragten die Regierung um Ministerpräsident Renzi sei nicht besser als die Alternativen. Vor allem bei den italienischen Wählerinnen, scheint Renzis Kabinett keinen Rückhalt zu haben.

Erdoğan vor allem für türkische Männer die bessere Regierungswahl
In der Türkei zeichnet sich ein ähnliches Bild. Präsident Erdoğan und seine Regierung werden von den türkischen männlichen Wählern als besser und vertrauenswürdiger eingestuft als von den Wählerinnen. Jeder Zweite (49%) Türke schenkt dem türkischen Machthaber sein Vertrauen, unter den Frauen sind es knapp vier von zehn (37%). Die russischen Wähler sind zufrieden mit Wladimir Putin: sieben von zehn (72%) stimmen zu, seine Regierung sei besser als die Opposition, drei Viertel (74%) halten ihn und sein Kabinett für vertrauenswürdig.

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Ipsos Global@dvisor Studie, die zwischen dem 20. Mai und 3. Juni 2016 durchgeführt wurde. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von 17.026 Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren in den USA und Kanada und zwischen 16 und 64 Jahren in allen anderen Ländern befragt. Insgesamt wurde die Studie in 24 Ländern durchgeführt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Malta, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Spanien, Türkei, Ungarn, USA. Pro Land wurden ca. 1000 Personen über das Ipsos Online Panel befragt, mit der Ausnahme von Argentinien, Belgien, Indien, Malta, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Türkei und Ungarn, wo jeweils ca. 500 Personen befragt wurden. Die Daten wurden anhand der jeweils aktuellsten Zensusdaten nach demographischen Merkmalen gewichtet, um eine Annäherung an die Grundgesamtheit zu gewährleisten.

Über Ipsos

Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Markt- und Meinungsforschungsinstitut. In einer sich immer schneller verändernden Welt ist es unsere Aufgabe, unsere Kunden mit präzisen und umsetzbaren Analysen bei ihrer Veränderung zu unterstützen, dabei orientieren wir uns an den „4S“: Security, Simplicity, Speed und Substance. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in fünf Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 87 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin.
We are GAME CHANGERS.

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Die Entmachtung der jungen Generation - Zukunftsforscher Opaschowski sieht gravierende Folgen des demographischen Wandels http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/die-entmachtung-der-jungen-generation http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/die-entmachtung-der-jungen-generation 2016-06-30 12:45:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/die-entmachtung-der-jungen-generation#kommentare > PDF Download

Hamburg, 30. Juni 2016. Nicht nur die Brexit-Entscheidung in Großbritannien hat offenkundig gemacht, wie sehr demografischer Wandel und Überalterung der Bevölkerung die nächste Generation zum Opfer von Mehrheitsverhältnissen machen können. Die ältere Generation stellt, in Großbritannien ebenso wie in Deutschland, das größte Wählerpotential dar und die Jugend ist zur Minderheit geworden. Bei der Brexit-Entscheidung hatten die jungen Wähler mit ihren Gegenstimmen keine Chance, auch wenn sich mehr von ihnen an der Wahl beteiligt hätten. Kann es auch in Deutschland zu Werte- und Entscheidungskonflikten kommen? Die Ipsos-Werteumfrage des Zukunftsforschers Opaschowski weist nach, dass es eine große Kluft in der Werteorientierung zwischen Jung und Alt gibt.

Selbstständigkeit und Selbstvertrauen versus Höflichkeit und Anstand

Bei der Frage, welche Werte im Leben besonders wichtig sind,  gibt es nur eine Übereinstimmung: Jung (14-24 Jahre) und Alt (65+ Jahre)  messen der Ehrlichkeit die größte Bedeutung in ihrer Wertehierarchie zu.  Ansonsten setzen die Generationen ganz unterschiedliche Prioritäten:

  • Die 14- bis 24-Jährigen legen großen Wert auf die „Selbstständigkeit“ (69%), für die 65plus-Generation ist die „Höflichkeit“ (71%) wichtiger.
  • Für die Jüngeren steht  „Freundlichkeit“ auf Platz 3, bei Senioren nimmt „Verlässlichkeit“ diesen Platz ein.
  • Die Jungen betonen besonders das „Selbstvertrauen“, die ältere Generation weist hingegen mehr auf die Bedeutung von „Benehmen und Anstand“ hin.
  • Und schließlich zählt bei den Älteren zu den fünf wichtigsten Werten im Leben der „Fleiß“, für die Jungen hat „Hilfsbereitschaft“ eine größere Bedeutung.

Alterspyramide entmachtet die Jungen

Sicher hat es in den Werteorientierungen und Lebenseinstellungen schon immer Unterschiede zwischen den Generationen gegeben. „Neu ist hingegen das generative Ungleichgewicht in einem historisch unvorstellbaren Ausmaß“ betont Professor Opaschowski und nennt ein Beispiel: Noch 1967 hatte das amerikanische Nachrichtenmagazin „Time“ die Generation der unter 25-Jährigen zur Persönlichkeit des Jahres („Man of the Year“) erklärt. Sie war dominant und tonangebend. 44 Prozent der Einwohner Deutschlands waren seinerzeit keine dreißig Jahre alt.

Jetzt kehrt sich das Verhältnis um. Es kommt zu gravierenden Veränderungen in der Altersstruktur der Bevölkerung. Opaschowski: „Der Übermacht der Alten kann schon bald die Ohnmacht oder gar Entmachtung der Jungen gegenüberstehen. Wird in naher Zukunft die Generation 65plus zum ‚Man of the Year‘ erklärt werden, weil es bis zum Jahr 2060 in Deutschland nur noch halb so viele junge Einwohner unter 20 Jahren wie Menschen im Alter von über 65 Jahren gibt?“ (vgl. Statistisches Bundesamt 2015: Bevölkerung Deutschland bis 2060). Mit der weiteren Zunahme der Lebenserwartung kann es zu neuen gesellschaftlichen Generationskonflikten kommen.

Steckbrief

Repräsentative face-to-face Mehrthemenumfrage von 1.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland. Feldzeit: 09. bis 15.05.2016

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Ipsos Studie: Die Entmachtung der jungen Generation

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Handelsmarkenprodukte aus der Region gefragt http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/handelsmarkenprodukte-aus-der-region-gefragt http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/handelsmarkenprodukte-aus-der-region-gefragt 2016-06-28 12:18:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/handelsmarkenprodukte-aus-der-region-gefragt#kommentare > PDF Download

Hamburg, 28. Juni 2016. Regionalität und Nachhaltigkeit im Lebensmittelbereich spielen auch bei den Erwartungen an Handelsmarken in Deutschland eine große Rolle. Laut einer repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos wünschen sich zwei Drittel (64%) der Konsumenten mehr Eigenmarkenprodukte, die in ihrer Heimatregion erzeugt werden.

Die deutschen Verbraucher schätzen die Möglichkeit, mit regionalen Handelsmarken etwas für die heimische Wirtschaft zu tun (69%) und gleichzeitig günstige regionale Produkte kaufen zu können (59%). Vor allem bei den Befragten ab 60 Jahren ist der Wunsch nach Handelsmarken aus der Region groß. Sieben von zehn (71%) sprechen sich für die regionale Erzeugung aus. Bei den 18- bis 39-Jährigen sind es deutlich weniger, aber auch mehrheitliche 58 Prozent.

Gezielte Suche nach regionalen Handelsmarkenprodukten

Obwohl der Wunsch nach mehr regional produzierten Eigenmarken von vielen Befragten geäußert wurde, sucht nur ein Drittel der Verbraucher beim Einkauf gezielt nach diesen Produkten. Jedoch ist die Achtsamkeit bezüglich der Regionalität beim Handelsmarkenkauf groß. Mehr als die Hälfte der Bundesbürger (54%) gibt an, beim Kauf von Eigenmarken heute mehr darauf zu achten, Produkte aus der Region zu kaufen. Auch nehmen 42 Prozent der Befragten wahr, dass bei Handelsmarken immer öfter ein regionaler Bezug zur eigenen Heimat hergestellt werde. Für ein in der Region erzeugtes Handelsmarkenprodukt mehr bezahlen, würden jedoch lediglich knapp vier von zehn Deutschen (37%).

Herstellung von Handelsmarken: sozial und ökologisch

Bioprodukte von Handelsmarken genießen bei vier von zehn deutschen Verbrauchern hohes Ansehen. Sie seien vertrauenswürdig (41%) und von hoher Qualität (40%). Bei der Herstellung der Handelsmarken wünschen sich zwei Drittel (64%) der Konsumenten von den Händlern soziales und ökologisches Verantwortungsgefühl. Diese Herstellungsbedingungen mit einem höheren Preis honorieren, würden allerdings nur 39 Prozent der Verbraucher.

Vertrauen in Fleischqualität wächst

Nach Meldungen über mit Keimen belastetes Fleisch im letzten Jahr, lässt die Unsicherheit gegenüber der Qualität von Fleischwaren 2016 etwas nach. Statt sieben von zehn (71%) stimmen nun sechs von zehn (62%) Deutschen der Aussage zu, dass man weder bei Marken- noch bei Handelsmarken beim Fleischkauf echte Sicherheit haben kann. Ein Drittel der Bundesbürger glaubt, dem Wohl der Schlachttiere für Handelsmarken würde wenig Beachtung geschenkt, um die Produkte möglichst preisgünstig anbieten zu können. Dass das Tierwohl bei der Herstellung von Markenprodukten mehr Berücksichtigung findet, zweifeln allerdings 38 Prozent der Verbraucher ebenso an. Einen Preisaufschlag bei Fleischwaren von Eigenmarken zu Gunsten der Haltungsbedingungen von Tieren würde jeder zweite Deutsche (54%) akzeptieren. Im Vorjahr hatten dieser Aussage noch sechs von zehn Befragten zugestimmt.

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Kooperationsstudie von Ipsos zusammen mit der Lebensmittelzeitung. Der Handelsmarkenmonitor wurde 2015 das erste Mal von Ipsos erhoben und erfasst die Wahrnehmung und Einstellungen der Deutschen zu Handels- und Herstellermarken. 2016 wurden für die repräsentative Studie 1.005 haushaltsführende Personen ab 18 Jahren befragt. Die Online-Umfrage wurde zwischen dem 7. und 20. März durchgeführt.

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Ipsos-Studie: Regionale Handelsmarken gefragt

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Onlinehandel: Lebensmittelbox-Konzepte bei deutschen Verbrauchern beliebt http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/onlinehandel-lebensmittelbox-konzepte-bei-deutschen-verbrauchern-beliebt http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/onlinehandel-lebensmittelbox-konzepte-bei-deutschen-verbrauchern-beliebt 2016-06-22 09:58:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/onlinehandel-lebensmittelbox-konzepte-bei-deutschen-verbrauchern-beliebt#kommentare > PDF Download

Hamburg, 22. Juni 2016 – Kleider und Elektronikprodukte stehen in der Beliebtheitsskala der Onlinekäufer an der Spitze. Geht es um die Bestellung von Lebensmitteln per Mausklick, sind die Konsumenten laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos zurückhaltender. Vor allem die Online-Bestellung frischer Lebensmittel betrachten die Konsumenten kritisch. Nur einer von zehn Befragten würde Gemüse, Obst, Fleisch oder Fisch im Internet bestellen. Dennoch ist die Akzeptanz von sogenannten Lebensmittelboxen, die der Online-Handel mit verschiedenen Konzepten anbietet, insgesamt positiv, obwohl auch diese Boxen frische Lebensmittel enthalten.

Regionale Lebensmittelbox besonders beliebt

Vor allem die Bestellung der „Regio-Box“, die regionales, frisches Gemüse enthält, würden sieben von zehn Deutschen in Erwägung ziehen.

Auch die Online-Bestellung beim Einzelhändler mit Lieferung nach Hause ist für sechs von zehn Bundesbürgern interessant (63%), die Selbstabholung der bestellten Artikel für jeden zweiten (48%). Die Nutzung der „Menü-Box“, die bereits portionierte Lebensmittel und ein passendes Rezept enthält, könnten sich vier von zehn der Befragten (42%) vorstellen, für die Gourmet-Box mit Überraschungs-Delikatessen interessieren sich 39 Prozent.

Frauen würden eher eine Lebensmittelbox bestellen

Das Lebensmittelbox-Konzept kommt vor allem bei Frauen gut an. Drei Viertel der weiblichen Befragten (73%) können sich die Nutzung vorstellen. Bei den Männern interessieren sich immerhin zwei Drittel (65%) für die Lieferung der Boxen. Die Akzeptanz gegenüber den

Konzepten steigt zudem mit der Größe des Haushalts an. Ziehen in den 1-2 Personen Haushalten zwei Drittel der Befragten die Nutzung in Erwägung, sind es bei den 3-Personen Haushalten bereits sieben von zehn (71%).  Besonders die jungen Konsumenten (16-29 Jahre) zeigt sich allen Konzepten von Lebensmittelboxen gegenüber sehr offen (72%).

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Kooperationsstudie von Ipsos zusammen mit den Auszubildenden zu Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung der Beruflichen Schule für Medien und Kommunikation Hamburg-Wandsbek.

Methode: Online Mehrthemenumfrage im Ipsos i:omnibus

Grundgesamtheit: Deutsche Bevölkerung zwischen 16 und 70 Jahren, die das Internet nutzt

Stichprobe: n=1.100

Feldzeit: 01.04. - 04.04.2016

Über die Berufliche Medienschule Hamburg-Wandsbek

Die seit 1952 bestehende Schule bildet Auszubildende in den Bereichen Werbe-, Verlags-, Medienwirtschaft sowie seit 2006 den neuen Ausbildungsberuf Fachangestellten für Markt und Sozialforschung (FAMS) aus. Die Schule hat bei der Einführung des FAMSAusbildungsganges maßgeblich mitgewirkt und ist einer von fünf Bildungsstandorten bundesweit, die den Ausbildungsgang anbieten.

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Ipsos-Studie: Onlinehandel Lebensmittelboxen

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Brexit: Daten, Fakten Hintergründe aus Umfragedaten der letzten Monate http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/brexit-daten-fakten-hintergruende-aus-umfragedaten-der-letzten-monate http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/brexit-daten-fakten-hintergruende-aus-umfragedaten-der-letzten-monate 2016-06-20 08:22:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/brexit-daten-fakten-hintergruende-aus-umfragedaten-der-letzten-monate#kommentare > PDF Download

Starke Meinungsschwankungen – noch 20 Prozent wechselbereit
Keine Auswirkungen auf den Lebensstandard befürchtet
Einwanderung und Wirtschaft Hauptthemen bei Brexit-Entscheidung
Deutsche haben weniger Angst vor Brexit-Konsequenzen
Briten schlecht informiert über EU


Hamburg/London 20. Juni 2016. Noch diese Woche entscheiden die Briten in einem Referendum darüber, ob ihr Land in der EU bleiben oder das Bündnis verlassen wird. Eine Entscheidung für einen Brexit wäre nach Auffassung von Experten seit den Beschlüssen von Maastricht die größte Zäsur in der Geschichte der EU. Daher begleitet Ipsos das Brexit-Thema bereits seit Oktober letzten Jahres mit kontinuierlichen Bevölkerungsumfragen in Großbritannien und weiteren EU-Ländern. Hier ein Überblick der Insights der vergangenen Woche.

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Über Ipsos Public Affairs

Der Forschungsbereich Ipsos Public Affairs ist ein leistungsstarker Partner für Politik- und Sozialforschung in Deutschland. Er bietet Auftraggebern aus Politik, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft Einblicke in die Einstellungen und Verhaltensweisen der Bürger. Unsere britischen Kollegen von Ipsos-Mori sind in Großbritannien das führende Institut in der Politik- und Sozialforschung.

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Stimmungswechsel vor dem Referendum: Jeder zweite Brite will für einen Brexit stimmen http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/stimmungswechsel-vor-dem-referendum-jeder-zweite-brite-will-fuer-einen-brexit-stimmen http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/stimmungswechsel-vor-dem-referendum-jeder-zweite-brite-will-fuer-einen-brexit-stimmen 2016-06-20 08:19:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/stimmungswechsel-vor-dem-referendum-jeder-zweite-brite-will-fuer-einen-brexit-stimmen#kommentare > PDF Download

Hamburg/London, 20. Juni 2016. Nur wenige Tage vor dem Referendum über die Mitgliedschaft Großbritanniens in der EU zeigt eine aktuelle Umfrage von Ipsos-Mori unter den Wahlberechtigten den höchsten Austrittswillen seit Beginn der regelmäßigen Befragungen im Oktober 2015. Jeder zweite (49%) gibt an, am 23. Juni für einen Brexit stimmen zu wollen. 43 Prozent setzen sich für einen Verbleib in der EU ein und nur drei Prozent bezeichnen sich als noch unentschieden.

Jeder fünfte Brite würde Meinung noch ändern

Diese Zahlen bedeuten aber noch nicht, dass die Wahl entschieden ist. Einer von fünf Briten (20%) gab an, seine Meinung vielleicht noch zu ändern und tatsächlich haben 15 Prozent der britischen Wähler seit April die Lager gewechselt. Den Ausgang des Referendums schätzen knapp die Hälfte (47%) der Briten zu Gunsten des EU-Verbleibs ein. Vier von zehn (38%) denken, Großbritannien wird den Brexit wählen. Noch im Februar sahen die Befragten den Ausgang anders. Sechs von zehn (62%) glaubten vor vier Monaten noch an eine Entscheidung für die EU, nur ein Viertel (26%) an den Austritt.

Einwanderung für Brexit-Befürworter das wichtigste Thema

Das Thema Einwanderung bewegt die britischen Wähler vor dem Referendum am meisten. Ein Drittel (33%) der Briten gibt an, dass sie dieses Thema vor der Wahl beschäftigt, im Mai waren es noch 28 Prozent. Wirtschaftliche Aspekte erachten 28 Prozent der Befragten als am wichtigsten, im Mai war es noch ein Drittel (33%). Die Bedeutsamkeit der beiden Themen unterscheidet sich klar bei den Pro- und Contra-Wählern. Mehr als die Hälfte der Brexit-Befürworter (52%) empfindet die Einwanderungsthematik als den wichtigsten Aspekt vor dem Referendum, bei den EU-Verbleibern nannten ihn hingegen nur 14 Prozent. Für zwei von fünf (41%) der Pro-EUler sind wirtschaftliche Thematiken wichtiger. Diesen Aspekt benannten nur zwei von zehn (18%) Contra-Wählern als am bedeutsamsten.

Ein Drittel der Briten: Nach dem Brexit würde mein Leben besser werden

Gefragt nach den Auswirkungen des Referendums auf ihr persönliches Leben, gab ein Drittel der Briten an, ihr Leben würde sich in den nächsten fünf Jahren verbessern, wenn Großbritannien den Brexit wählt. Genauso viele (32%) rechnen in diesem Fall mit einer Verschlechterung und ein Viertel (23%) glaubt, es hätte keinen Einfluss auf sie. Sollte Großbritannien in der EU bleiben, denken knapp drei von zehn (28%) britischen Wählern, ihre persönliche Situation würde sich in den nächsten fünf Jahren zum Schlechten wenden. Jeder fünfte (18%) gab an, sein Leben würde sich in diesem Fall verbessern, der Großteil (45%) schätzt allerdings, dieses Szenario würde für ihn keinen Unterschied machen.

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer repräsentativen Telefon-Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Ipsos-Mori unter 1.257 Erwachsenen ab 18 Jahren in Großbritannien durchgeführt hat. Die Befragung fand zwischen dem 11. Und 14. Juni 2016 statt.

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Ipsos Studie: Brexit

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Wie soziale Netzwerke zu passgenauen Informationsangeboten führen können - Dr. Nikolai Reynolds, Ipsos Marketing und Ipsos Healthcare und Stefan Maas, Ipsos SMX http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/publikationen/2016/wie-soziale-netzwerke-zu-passgenauen-informationsangeboten-fuehren-koennen http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/publikationen/2016/wie-soziale-netzwerke-zu-passgenauen-informationsangeboten-fuehren-koennen 2016-06-16 15:03:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/publikationen/2016/wie-soziale-netzwerke-zu-passgenauen-informationsangeboten-fuehren-koennen#kommentare > PDF Download

Die Digitalisierung betrifft inzwischen nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens – auch den Gesundheitsbereich. Patienten und Angehörige informieren sich selbstbestimmt über Erkrankungen und suchen online nach Unterstützung.

Den Patienten, der den Arzt als einzige Anlaufstelle sieht und seinen Behandlungsplan nicht hinterfragt, gibt es immer seltener. Krankheiten werden gegoogelt, Meinungen aus den Gesundheitscommunities gesammelt und auf Social Media-Kanälen mit Freunden ausgetauscht. So ist das World Wide Web, neben dem Arzt, zu einer wichtigen und glaubwürdigen Informationsquelle über den gesamten Krankheitsverlauf hinweg geworden.

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Brexit: Briten fürchten negative Auswirkungen auf ihre Wirtschaft, aber nicht auf ihren Lebensstandard http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/brexit-briten-fuerchten-negative-auswirkungen http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/brexit-briten-fuerchten-negative-auswirkungen 2016-06-16 11:04:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/brexit-briten-fuerchten-negative-auswirkungen#kommentare > PDF Download

Hamburg/London, 16. Juni 2016. Eine aktuelle Studie von Ipsos MORI kommt zu dem Ergebnis, dass die Briten die wirtschaftlichen Auswirkungen eines EU-Austritts auf ihr Land nicht sehr optimistisch sehen. Allerdings erwarten zwei Drittel keine negativen Auswirkungen auf ihre persönliche finanzielle Situation. Diese Befragung von mehr als 4000 Briten ist die letzte aus einer Langzeitstudie, die untersucht, wie sich die individuelle Meinung zum Thema Brexit über die Zeit verändert hat. Die letzten Ergebnisse zeigen, dass die wirtschaftlichen Aspekte die Öffentlichkeit beschäftigen.

Mehrheit der Briten erwartet abnehmende Investitionen aus der EU

Die Mehrheit (56%) der Briten ist der Meinung, dass sich die direkten Investitionen aus der EU in den nächsten fünf Jahren verringern werden, falls es zu einem Brexit kommt. Drei von zehn (29%) Befragten sind der Meinung, dass es hier keine Veränderungen geben wird. Selbst unter den Brexit Befürwortern herrscht eine geteilte Meinung: Knapp vier von zehn (38%) glauben an abnehmende Geldanlagen aus der EU, 44 Prozent denken, dass diese gleichbleiben und nur 8 Prozent glauben an eine Zunahme.

Jeder Zweite erwartet sinkende Exportzahlen und starke Ausgansposition für freie Handelsabkommen

In Bezug auf britische Exporte in andere EU Mitgliedsstaaten geht fast die Hälfte (46%) der Befragten davon aus, dass diese sich im Falle eines Brexit verringern würden, falls Großbritannien die EU verlässt. Ebenso glauben allerdings 39 Prozent nicht an eine Beeinträchtigung der Exporte ihres Landes, nur sechs Prozent der Befragten denken, dass diese sich erhöhen würden.

Entsprechend sind 44 Prozent der befragten Briten der Meinung, dass Großbritannien im Falle eines Brexit eine starke Ausgansposition hätte, um freie Handelsabkommen abzuschließen. 27 Prozent sind gegenteiliger Meinung und 38 Prozent, sind sich in dieser Frage nicht sicher.
Unter den EU-Gegnern sind es mehr als drei Viertel (78%), die meinen, ein Ausstieg würde den Weg zu freien Handelsabkommen mit den EU-Mitgliedsländern eröffnen.

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer repräsentativen Online Umfrage, welche von Ipsos MORI vom 14. Bis 25. April 2016 unter 4200 britischen Erwachsenen über 18 Jahren durchgeführt wurde. Diese Studie wurde durch die private „Unbound Philanthropy“ Stiftung gefördert.

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