Ipsos GmbH - Publikationen & Presse http://www.ipsos.de/ Dieser Feed beinhaltet alle Meldungen aus dem Presse-Bereich. de-de Ipsos GmbH Misstrauensvotum der europäischen Wähler: Nationale Politik erhält wenig Rückhalt http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/misstrauensvotum-der-europaeischen-waehler http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/misstrauensvotum-der-europaeischen-waehler 2016-07-13 10:22:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/misstrauensvotum-der-europaeischen-waehler#kommentare > PDF Download

Hamburg, 13.Juli 2016. Währungskrise, Austerität, Flüchtlingskrise, Brexit und Krieg an den Grenzen - die Europäische Union durchlebt ihre wohl krisenreichste Epoche. Wie bewerten Wähler die Arbeit ihrer Regierungen und vertrauen sie der hohen Politik, ihr Land sicher durch diese turbulente Zeit zu navigieren? Lediglich knapp drei von zehn Franzosen (28%) glauben, dass die aktuelle Regierung Politik mache, die gut für Frankreich sei. Dies ergab eine internationale Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos.

Auch in Spanien (31%), Italien (33%) und Ungarn (37%) denkt nur ein geringer Teil der Wähler, die Entscheidungen ihrer Regierungen hätten positive Auswirkungen auf ihr Land. In Deutschland und Schweden urteilen die Befragten wohlwollender: 47 Prozent der Deutschen und 49 Prozent der Schweden trauen der Regierung zu, gute Politik für ihr Land zu machen. Und auch in Belgien sind es immerhin 43 Prozent.

Die Wähler fühlen sich nicht verstanden

Die Studie zeigt zudem, dass, nach Meinung der Bürger, nationale Regierungen die ‚Tuchfühlung‘ mit der Stimmung im Land verloren haben. Fast drei Viertel (72%) der Franzosen und zwei Drittel der Spanier (69%), Ungarn (68%) und Italiener (68%) denken, ihre Regierung würde die Stimmung im Volk nicht verstehen. In Deutschland trauen immerhin vier von zehn (41%) Befragten der Bundesregierung zu, ein Gefühl für die Lage im Land zu haben. In Polen sind es sogar 46 Prozent der Wähler. Trotz der Kritik seitens der EU und internen politischen Konflikten denken die Hälfte der Türken (51%) Erdoğan nehme die Stimmung im Land wahr. In Russland ist das Vertrauen in die Volksnähe Putins sogar noch größer: 69 Prozent bescheinigen ihm, auf Tuchfühlung mit dem Befinden des Volkes zu sein.

Dr. Robert Grimm, Associate Director bei Ipsos Public Affairs, zu den Ergebnissen: „Das mangelnde Vertrauen in die Politik, sowie die Einschätzung, die Regierung nehme die Stimmung im Land nicht wahr, lassen zukünftig auf neue politische Spannungen schließen. Anhaltende Unzufriedenheit mit den politischen Eliten, die die Unsicherheiten der Bürger nicht zu verstehen scheinen und versäumen auf diese einzugehen, wird dazu führen, dass sich mehr und mehr Bürger den Extremen des politischen Spektrums zuwenden. Diese Tendenz lässt sich besonders in Deutschland nachweisen wo die Volksparteien der Großen Koalition seit 2013 gravierend zu Gunsten der AfD an Zustimmung verloren haben.“

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Ipsos Global@dvisor Studie, die zwischen dem 20. Mai und 3. Juni 2016 durchgeführt wurde. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von 17.026 Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren in den USA und Kanada und zwischen 16 und 64 Jahren in allen anderen Ländern befragt. Insgesamt wurde die Studie in 24 Ländern durchgeführt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Malta, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Spanien, Türkei, Ungarn, USA. Pro Land wurden ca. 1000 Personen über das Ipsos Online Panel befragt, mit der Ausnahme von Argentinien, Belgien, Indien, Malta, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Türkei und Ungarn, wo jeweils ca. 500 Personen befragt wurden. Die Daten wurden anhand der jeweils aktuellsten Zensusdaten nach demographischen Merkmalen gewichtet, um eine Annäherung an die Grundgesamtheit zu gewährleisten.

Über Ipsos

Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Markt- und Meinungsforschungsinstitut. In einer sich immer schneller verändernden Welt ist es unsere Aufgabe, unsere Kunden mit präzisen und umsetzbaren Analysen bei ihrer Veränderung zu unterstützen, dabei orientieren wir uns an den „4S“: Security, Simplicity, Speed und Substance. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in fünf Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 87 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin.
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Geringer Rückhalt für Merkel und die Koalition: 56 Prozent der Deutschen wünschen sich einen Regierungswechsel - Auch den Regierungen in Frankreich, Italien und Spanien mangelt es an Unterstützung seitens der Bevölkerung http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/geringer-rueckhalt-fuer-merkel-und-die-koalition http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/geringer-rueckhalt-fuer-merkel-und-die-koalition 2016-07-06 11:07:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/geringer-rueckhalt-fuer-merkel-und-die-koalition#kommentare > PDF Download

Hamburg, 06. Juli 2016. Europa ist in Aufruhr. Nicht nur der Brexit beschäftigt die Länder, auch in der Innenpolitik der einzelnen Staaten wie Frankreich, Spanien oder auch Deutschland sorgen die politischen Strömungen für aufgeheizte Stimmung unter den Wählern. Die schlägt sich auch auf die Zufriedenheit mit den Regierungen und ihren Oberhäuptern nieder. Laut einer internationalen Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos finden 56 Prozent der Deutschen Angela Merkel und ihre schwarzrote Regierung sollte von jemand anderem abgelöst werden. Aber von wem?

Alternative Opposition? Jeder zweite Deutsche hält die aktuelle Regierung für besser
Wenn nicht Merkel, wer dann? Jeder zweite Deutsche (49%) stimmt zu, dass die aktuelle Regierung immerhin besser sei, als die Opposition oder andere potentielle Ablösekandidaten. Vor allem die Hälfte (52%) der Befragten unter 35 Jahren findet diese Aussage zutreffend. In der älteren Altersgruppe, der 50 bis 64-jährigen denken das nur vier von zehn (43%). Auch die Befragten mit einem höheren Bildungsabschluss sprechen sich für die aktuelle Regierung aus. Sechs von zehn (59%) halten Merkel und ihr Kabinett für eine bessere Wahl als die Opposition. 61 Prozent dieser Gruppe meinen zudem, die aktuelle Regierung sei vertrauenswürdig. Damit liegen sie über dem deutschen Durchschnitt, wonach jeder Zweite (50%) dieser Aussage zustimmt.

Drei Viertel der Franzosen wollen einen Regierungswechsel
Auch in anderen europäischen Ländern stehen die Zeichen auf Sturm: Frankreichs Premier Hollande und sein Kabinett wollen drei Viertel (76%) der Franzosen nicht mehr in der Exekutive sehen, in Spanien wünschen sich fast acht von zehn (78%) einen Regierungswechsel. Auch Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi sollte laut zwei Dritteln der Italiener (65%) im Amt abgelöst werden. Nach dem Rücktritt des britischen Premierministers Cameron, haben sechs von zehn Briten bereits bekommen, was sie wollten: Großbritannien wird eine neue Regierung bekommen.
Auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan bekommt in der Umfrage Gegenwind von der türkischen Bevölkerung: Sechs von zehn Befragten denken, es sei Zeit für eine Ablösung.
Die Russen scheinen hingegen sehr zufrieden mit ihrem Oberhaupt Putin zu sein: lediglich ein Drittel wünscht sich einen Wechsel an der Spitze ihres Landes.

Franzosen und Italiener haben wenig Vertrauen in ihre Staatsoberhäupter
In Frankreich fällt die Antipathie für die Regierung noch deutlicher aus. Lediglich ein Viertel der Franzosen denken die aktuelle Regierung sei besser als die möglichen oppositionellen Regierungen. Für vertrauenswürdig halten lediglich zwei von zehn Franzosen (23%) Hollande und seine Minister. In Italien glauben sechs von zehn Befragten die Regierung um Ministerpräsident Renzi sei nicht besser als die Alternativen. Vor allem bei den italienischen Wählerinnen, scheint Renzis Kabinett keinen Rückhalt zu haben.

Erdoğan vor allem für türkische Männer die bessere Regierungswahl
In der Türkei zeichnet sich ein ähnliches Bild. Präsident Erdoğan und seine Regierung werden von den türkischen männlichen Wählern als besser und vertrauenswürdiger eingestuft als von den Wählerinnen. Jeder Zweite (49%) Türke schenkt dem türkischen Machthaber sein Vertrauen, unter den Frauen sind es knapp vier von zehn (37%). Die russischen Wähler sind zufrieden mit Wladimir Putin: sieben von zehn (72%) stimmen zu, seine Regierung sei besser als die Opposition, drei Viertel (74%) halten ihn und sein Kabinett für vertrauenswürdig.

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Ipsos Global@dvisor Studie, die zwischen dem 20. Mai und 3. Juni 2016 durchgeführt wurde. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von 17.026 Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren in den USA und Kanada und zwischen 16 und 64 Jahren in allen anderen Ländern befragt. Insgesamt wurde die Studie in 24 Ländern durchgeführt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Malta, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Spanien, Türkei, Ungarn, USA. Pro Land wurden ca. 1000 Personen über das Ipsos Online Panel befragt, mit der Ausnahme von Argentinien, Belgien, Indien, Malta, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Türkei und Ungarn, wo jeweils ca. 500 Personen befragt wurden. Die Daten wurden anhand der jeweils aktuellsten Zensusdaten nach demographischen Merkmalen gewichtet, um eine Annäherung an die Grundgesamtheit zu gewährleisten.

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Die Entmachtung der jungen Generation - Zukunftsforscher Opaschowski sieht gravierende Folgen des demographischen Wandels http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/die-entmachtung-der-jungen-generation http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/die-entmachtung-der-jungen-generation 2016-06-30 12:45:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/die-entmachtung-der-jungen-generation#kommentare > PDF Download

Hamburg, 30. Juni 2016. Nicht nur die Brexit-Entscheidung in Großbritannien hat offenkundig gemacht, wie sehr demografischer Wandel und Überalterung der Bevölkerung die nächste Generation zum Opfer von Mehrheitsverhältnissen machen können. Die ältere Generation stellt, in Großbritannien ebenso wie in Deutschland, das größte Wählerpotential dar und die Jugend ist zur Minderheit geworden. Bei der Brexit-Entscheidung hatten die jungen Wähler mit ihren Gegenstimmen keine Chance, auch wenn sich mehr von ihnen an der Wahl beteiligt hätten. Kann es auch in Deutschland zu Werte- und Entscheidungskonflikten kommen? Die Ipsos-Werteumfrage des Zukunftsforschers Opaschowski weist nach, dass es eine große Kluft in der Werteorientierung zwischen Jung und Alt gibt.

Selbstständigkeit und Selbstvertrauen versus Höflichkeit und Anstand

Bei der Frage, welche Werte im Leben besonders wichtig sind,  gibt es nur eine Übereinstimmung: Jung (14-24 Jahre) und Alt (65+ Jahre)  messen der Ehrlichkeit die größte Bedeutung in ihrer Wertehierarchie zu.  Ansonsten setzen die Generationen ganz unterschiedliche Prioritäten:

  • Die 14- bis 24-Jährigen legen großen Wert auf die „Selbstständigkeit“ (69%), für die 65plus-Generation ist die „Höflichkeit“ (71%) wichtiger.
  • Für die Jüngeren steht  „Freundlichkeit“ auf Platz 3, bei Senioren nimmt „Verlässlichkeit“ diesen Platz ein.
  • Die Jungen betonen besonders das „Selbstvertrauen“, die ältere Generation weist hingegen mehr auf die Bedeutung von „Benehmen und Anstand“ hin.
  • Und schließlich zählt bei den Älteren zu den fünf wichtigsten Werten im Leben der „Fleiß“, für die Jungen hat „Hilfsbereitschaft“ eine größere Bedeutung.

Alterspyramide entmachtet die Jungen

Sicher hat es in den Werteorientierungen und Lebenseinstellungen schon immer Unterschiede zwischen den Generationen gegeben. „Neu ist hingegen das generative Ungleichgewicht in einem historisch unvorstellbaren Ausmaß“ betont Professor Opaschowski und nennt ein Beispiel: Noch 1967 hatte das amerikanische Nachrichtenmagazin „Time“ die Generation der unter 25-Jährigen zur Persönlichkeit des Jahres („Man of the Year“) erklärt. Sie war dominant und tonangebend. 44 Prozent der Einwohner Deutschlands waren seinerzeit keine dreißig Jahre alt.

Jetzt kehrt sich das Verhältnis um. Es kommt zu gravierenden Veränderungen in der Altersstruktur der Bevölkerung. Opaschowski: „Der Übermacht der Alten kann schon bald die Ohnmacht oder gar Entmachtung der Jungen gegenüberstehen. Wird in naher Zukunft die Generation 65plus zum ‚Man of the Year‘ erklärt werden, weil es bis zum Jahr 2060 in Deutschland nur noch halb so viele junge Einwohner unter 20 Jahren wie Menschen im Alter von über 65 Jahren gibt?“ (vgl. Statistisches Bundesamt 2015: Bevölkerung Deutschland bis 2060). Mit der weiteren Zunahme der Lebenserwartung kann es zu neuen gesellschaftlichen Generationskonflikten kommen.

Steckbrief

Repräsentative face-to-face Mehrthemenumfrage von 1.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland. Feldzeit: 09. bis 15.05.2016

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Ipsos Studie: Die Entmachtung der jungen Generation

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Handelsmarkenprodukte aus der Region gefragt http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/handelsmarkenprodukte-aus-der-region-gefragt http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/handelsmarkenprodukte-aus-der-region-gefragt 2016-06-28 12:18:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/handelsmarkenprodukte-aus-der-region-gefragt#kommentare > PDF Download

Hamburg, 28. Juni 2016. Regionalität und Nachhaltigkeit im Lebensmittelbereich spielen auch bei den Erwartungen an Handelsmarken in Deutschland eine große Rolle. Laut einer repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos wünschen sich zwei Drittel (64%) der Konsumenten mehr Eigenmarkenprodukte, die in ihrer Heimatregion erzeugt werden.

Die deutschen Verbraucher schätzen die Möglichkeit, mit regionalen Handelsmarken etwas für die heimische Wirtschaft zu tun (69%) und gleichzeitig günstige regionale Produkte kaufen zu können (59%). Vor allem bei den Befragten ab 60 Jahren ist der Wunsch nach Handelsmarken aus der Region groß. Sieben von zehn (71%) sprechen sich für die regionale Erzeugung aus. Bei den 18- bis 39-Jährigen sind es deutlich weniger, aber auch mehrheitliche 58 Prozent.

Gezielte Suche nach regionalen Handelsmarkenprodukten

Obwohl der Wunsch nach mehr regional produzierten Eigenmarken von vielen Befragten geäußert wurde, sucht nur ein Drittel der Verbraucher beim Einkauf gezielt nach diesen Produkten. Jedoch ist die Achtsamkeit bezüglich der Regionalität beim Handelsmarkenkauf groß. Mehr als die Hälfte der Bundesbürger (54%) gibt an, beim Kauf von Eigenmarken heute mehr darauf zu achten, Produkte aus der Region zu kaufen. Auch nehmen 42 Prozent der Befragten wahr, dass bei Handelsmarken immer öfter ein regionaler Bezug zur eigenen Heimat hergestellt werde. Für ein in der Region erzeugtes Handelsmarkenprodukt mehr bezahlen, würden jedoch lediglich knapp vier von zehn Deutschen (37%).

Herstellung von Handelsmarken: sozial und ökologisch

Bioprodukte von Handelsmarken genießen bei vier von zehn deutschen Verbrauchern hohes Ansehen. Sie seien vertrauenswürdig (41%) und von hoher Qualität (40%). Bei der Herstellung der Handelsmarken wünschen sich zwei Drittel (64%) der Konsumenten von den Händlern soziales und ökologisches Verantwortungsgefühl. Diese Herstellungsbedingungen mit einem höheren Preis honorieren, würden allerdings nur 39 Prozent der Verbraucher.

Vertrauen in Fleischqualität wächst

Nach Meldungen über mit Keimen belastetes Fleisch im letzten Jahr, lässt die Unsicherheit gegenüber der Qualität von Fleischwaren 2016 etwas nach. Statt sieben von zehn (71%) stimmen nun sechs von zehn (62%) Deutschen der Aussage zu, dass man weder bei Marken- noch bei Handelsmarken beim Fleischkauf echte Sicherheit haben kann. Ein Drittel der Bundesbürger glaubt, dem Wohl der Schlachttiere für Handelsmarken würde wenig Beachtung geschenkt, um die Produkte möglichst preisgünstig anbieten zu können. Dass das Tierwohl bei der Herstellung von Markenprodukten mehr Berücksichtigung findet, zweifeln allerdings 38 Prozent der Verbraucher ebenso an. Einen Preisaufschlag bei Fleischwaren von Eigenmarken zu Gunsten der Haltungsbedingungen von Tieren würde jeder zweite Deutsche (54%) akzeptieren. Im Vorjahr hatten dieser Aussage noch sechs von zehn Befragten zugestimmt.

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Kooperationsstudie von Ipsos zusammen mit der Lebensmittelzeitung. Der Handelsmarkenmonitor wurde 2015 das erste Mal von Ipsos erhoben und erfasst die Wahrnehmung und Einstellungen der Deutschen zu Handels- und Herstellermarken. 2016 wurden für die repräsentative Studie 1.005 haushaltsführende Personen ab 18 Jahren befragt. Die Online-Umfrage wurde zwischen dem 7. und 20. März durchgeführt.

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Ipsos-Studie: Regionale Handelsmarken gefragt

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Onlinehandel: Lebensmittelbox-Konzepte bei deutschen Verbrauchern beliebt http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/onlinehandel-lebensmittelbox-konzepte-bei-deutschen-verbrauchern-beliebt http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/onlinehandel-lebensmittelbox-konzepte-bei-deutschen-verbrauchern-beliebt 2016-06-22 09:58:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/onlinehandel-lebensmittelbox-konzepte-bei-deutschen-verbrauchern-beliebt#kommentare > PDF Download

Hamburg, 22. Juni 2016 – Kleider und Elektronikprodukte stehen in der Beliebtheitsskala der Onlinekäufer an der Spitze. Geht es um die Bestellung von Lebensmitteln per Mausklick, sind die Konsumenten laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos zurückhaltender. Vor allem die Online-Bestellung frischer Lebensmittel betrachten die Konsumenten kritisch. Nur einer von zehn Befragten würde Gemüse, Obst, Fleisch oder Fisch im Internet bestellen. Dennoch ist die Akzeptanz von sogenannten Lebensmittelboxen, die der Online-Handel mit verschiedenen Konzepten anbietet, insgesamt positiv, obwohl auch diese Boxen frische Lebensmittel enthalten.

Regionale Lebensmittelbox besonders beliebt

Vor allem die Bestellung der „Regio-Box“, die regionales, frisches Gemüse enthält, würden sieben von zehn Deutschen in Erwägung ziehen.

Auch die Online-Bestellung beim Einzelhändler mit Lieferung nach Hause ist für sechs von zehn Bundesbürgern interessant (63%), die Selbstabholung der bestellten Artikel für jeden zweiten (48%). Die Nutzung der „Menü-Box“, die bereits portionierte Lebensmittel und ein passendes Rezept enthält, könnten sich vier von zehn der Befragten (42%) vorstellen, für die Gourmet-Box mit Überraschungs-Delikatessen interessieren sich 39 Prozent.

Frauen würden eher eine Lebensmittelbox bestellen

Das Lebensmittelbox-Konzept kommt vor allem bei Frauen gut an. Drei Viertel der weiblichen Befragten (73%) können sich die Nutzung vorstellen. Bei den Männern interessieren sich immerhin zwei Drittel (65%) für die Lieferung der Boxen. Die Akzeptanz gegenüber den

Konzepten steigt zudem mit der Größe des Haushalts an. Ziehen in den 1-2 Personen Haushalten zwei Drittel der Befragten die Nutzung in Erwägung, sind es bei den 3-Personen Haushalten bereits sieben von zehn (71%).  Besonders die jungen Konsumenten (16-29 Jahre) zeigt sich allen Konzepten von Lebensmittelboxen gegenüber sehr offen (72%).

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Kooperationsstudie von Ipsos zusammen mit den Auszubildenden zu Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung der Beruflichen Schule für Medien und Kommunikation Hamburg-Wandsbek.

Methode: Online Mehrthemenumfrage im Ipsos i:omnibus

Grundgesamtheit: Deutsche Bevölkerung zwischen 16 und 70 Jahren, die das Internet nutzt

Stichprobe: n=1.100

Feldzeit: 01.04. - 04.04.2016

Über die Berufliche Medienschule Hamburg-Wandsbek

Die seit 1952 bestehende Schule bildet Auszubildende in den Bereichen Werbe-, Verlags-, Medienwirtschaft sowie seit 2006 den neuen Ausbildungsberuf Fachangestellten für Markt und Sozialforschung (FAMS) aus. Die Schule hat bei der Einführung des FAMSAusbildungsganges maßgeblich mitgewirkt und ist einer von fünf Bildungsstandorten bundesweit, die den Ausbildungsgang anbieten.

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Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Markt- und Meinungsforschungsinstitut. In einer sich immer schneller verändernden Welt ist es unsere Aufgabe, unsere Kunden mit präzisen und umsetzbaren Analysen bei ihrer Veränderung zu unterstützen, dabei orientieren wir uns an den „4S“: Security, Simplicity, Speed und Substance. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in fünf Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 87 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin.
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Ipsos-Studie: Onlinehandel Lebensmittelboxen

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Brexit: Daten, Fakten Hintergründe aus Umfragedaten der letzten Monate http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/brexit-daten-fakten-hintergruende-aus-umfragedaten-der-letzten-monate http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/brexit-daten-fakten-hintergruende-aus-umfragedaten-der-letzten-monate 2016-06-20 08:22:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/brexit-daten-fakten-hintergruende-aus-umfragedaten-der-letzten-monate#kommentare > PDF Download

Starke Meinungsschwankungen – noch 20 Prozent wechselbereit
Keine Auswirkungen auf den Lebensstandard befürchtet
Einwanderung und Wirtschaft Hauptthemen bei Brexit-Entscheidung
Deutsche haben weniger Angst vor Brexit-Konsequenzen
Briten schlecht informiert über EU


Hamburg/London 20. Juni 2016. Noch diese Woche entscheiden die Briten in einem Referendum darüber, ob ihr Land in der EU bleiben oder das Bündnis verlassen wird. Eine Entscheidung für einen Brexit wäre nach Auffassung von Experten seit den Beschlüssen von Maastricht die größte Zäsur in der Geschichte der EU. Daher begleitet Ipsos das Brexit-Thema bereits seit Oktober letzten Jahres mit kontinuierlichen Bevölkerungsumfragen in Großbritannien und weiteren EU-Ländern. Hier ein Überblick der Insights der vergangenen Woche.

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Über Ipsos Public Affairs

Der Forschungsbereich Ipsos Public Affairs ist ein leistungsstarker Partner für Politik- und Sozialforschung in Deutschland. Er bietet Auftraggebern aus Politik, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft Einblicke in die Einstellungen und Verhaltensweisen der Bürger. Unsere britischen Kollegen von Ipsos-Mori sind in Großbritannien das führende Institut in der Politik- und Sozialforschung.

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Stimmungswechsel vor dem Referendum: Jeder zweite Brite will für einen Brexit stimmen http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/stimmungswechsel-vor-dem-referendum-jeder-zweite-brite-will-fuer-einen-brexit-stimmen http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/stimmungswechsel-vor-dem-referendum-jeder-zweite-brite-will-fuer-einen-brexit-stimmen 2016-06-20 08:19:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/stimmungswechsel-vor-dem-referendum-jeder-zweite-brite-will-fuer-einen-brexit-stimmen#kommentare > PDF Download

Hamburg/London, 20. Juni 2016. Nur wenige Tage vor dem Referendum über die Mitgliedschaft Großbritanniens in der EU zeigt eine aktuelle Umfrage von Ipsos-Mori unter den Wahlberechtigten den höchsten Austrittswillen seit Beginn der regelmäßigen Befragungen im Oktober 2015. Jeder zweite (49%) gibt an, am 23. Juni für einen Brexit stimmen zu wollen. 43 Prozent setzen sich für einen Verbleib in der EU ein und nur drei Prozent bezeichnen sich als noch unentschieden.

Jeder fünfte Brite würde Meinung noch ändern

Diese Zahlen bedeuten aber noch nicht, dass die Wahl entschieden ist. Einer von fünf Briten (20%) gab an, seine Meinung vielleicht noch zu ändern und tatsächlich haben 15 Prozent der britischen Wähler seit April die Lager gewechselt. Den Ausgang des Referendums schätzen knapp die Hälfte (47%) der Briten zu Gunsten des EU-Verbleibs ein. Vier von zehn (38%) denken, Großbritannien wird den Brexit wählen. Noch im Februar sahen die Befragten den Ausgang anders. Sechs von zehn (62%) glaubten vor vier Monaten noch an eine Entscheidung für die EU, nur ein Viertel (26%) an den Austritt.

Einwanderung für Brexit-Befürworter das wichtigste Thema

Das Thema Einwanderung bewegt die britischen Wähler vor dem Referendum am meisten. Ein Drittel (33%) der Briten gibt an, dass sie dieses Thema vor der Wahl beschäftigt, im Mai waren es noch 28 Prozent. Wirtschaftliche Aspekte erachten 28 Prozent der Befragten als am wichtigsten, im Mai war es noch ein Drittel (33%). Die Bedeutsamkeit der beiden Themen unterscheidet sich klar bei den Pro- und Contra-Wählern. Mehr als die Hälfte der Brexit-Befürworter (52%) empfindet die Einwanderungsthematik als den wichtigsten Aspekt vor dem Referendum, bei den EU-Verbleibern nannten ihn hingegen nur 14 Prozent. Für zwei von fünf (41%) der Pro-EUler sind wirtschaftliche Thematiken wichtiger. Diesen Aspekt benannten nur zwei von zehn (18%) Contra-Wählern als am bedeutsamsten.

Ein Drittel der Briten: Nach dem Brexit würde mein Leben besser werden

Gefragt nach den Auswirkungen des Referendums auf ihr persönliches Leben, gab ein Drittel der Briten an, ihr Leben würde sich in den nächsten fünf Jahren verbessern, wenn Großbritannien den Brexit wählt. Genauso viele (32%) rechnen in diesem Fall mit einer Verschlechterung und ein Viertel (23%) glaubt, es hätte keinen Einfluss auf sie. Sollte Großbritannien in der EU bleiben, denken knapp drei von zehn (28%) britischen Wählern, ihre persönliche Situation würde sich in den nächsten fünf Jahren zum Schlechten wenden. Jeder fünfte (18%) gab an, sein Leben würde sich in diesem Fall verbessern, der Großteil (45%) schätzt allerdings, dieses Szenario würde für ihn keinen Unterschied machen.

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer repräsentativen Telefon-Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Ipsos-Mori unter 1.257 Erwachsenen ab 18 Jahren in Großbritannien durchgeführt hat. Die Befragung fand zwischen dem 11. Und 14. Juni 2016 statt.

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Ipsos Studie: Brexit

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Wie soziale Netzwerke zu passgenauen Informationsangeboten führen können - Dr. Nikolai Reynolds, Ipsos Marketing und Ipsos Healthcare und Stefan Maas, Ipsos SMX http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/publikationen/2016/wie-soziale-netzwerke-zu-passgenauen-informationsangeboten-fuehren-koennen http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/publikationen/2016/wie-soziale-netzwerke-zu-passgenauen-informationsangeboten-fuehren-koennen 2016-06-16 15:03:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/publikationen/2016/wie-soziale-netzwerke-zu-passgenauen-informationsangeboten-fuehren-koennen#kommentare > PDF Download

Die Digitalisierung betrifft inzwischen nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens – auch den Gesundheitsbereich. Patienten und Angehörige informieren sich selbstbestimmt über Erkrankungen und suchen online nach Unterstützung.

Den Patienten, der den Arzt als einzige Anlaufstelle sieht und seinen Behandlungsplan nicht hinterfragt, gibt es immer seltener. Krankheiten werden gegoogelt, Meinungen aus den Gesundheitscommunities gesammelt und auf Social Media-Kanälen mit Freunden ausgetauscht. So ist das World Wide Web, neben dem Arzt, zu einer wichtigen und glaubwürdigen Informationsquelle über den gesamten Krankheitsverlauf hinweg geworden.

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Brexit: Briten fürchten negative Auswirkungen auf ihre Wirtschaft, aber nicht auf ihren Lebensstandard http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/brexit-briten-fuerchten-negative-auswirkungen http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/brexit-briten-fuerchten-negative-auswirkungen 2016-06-16 11:04:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/brexit-briten-fuerchten-negative-auswirkungen#kommentare > PDF Download

Hamburg/London, 16. Juni 2016. Eine aktuelle Studie von Ipsos MORI kommt zu dem Ergebnis, dass die Briten die wirtschaftlichen Auswirkungen eines EU-Austritts auf ihr Land nicht sehr optimistisch sehen. Allerdings erwarten zwei Drittel keine negativen Auswirkungen auf ihre persönliche finanzielle Situation. Diese Befragung von mehr als 4000 Briten ist die letzte aus einer Langzeitstudie, die untersucht, wie sich die individuelle Meinung zum Thema Brexit über die Zeit verändert hat. Die letzten Ergebnisse zeigen, dass die wirtschaftlichen Aspekte die Öffentlichkeit beschäftigen.

Mehrheit der Briten erwartet abnehmende Investitionen aus der EU

Die Mehrheit (56%) der Briten ist der Meinung, dass sich die direkten Investitionen aus der EU in den nächsten fünf Jahren verringern werden, falls es zu einem Brexit kommt. Drei von zehn (29%) Befragten sind der Meinung, dass es hier keine Veränderungen geben wird. Selbst unter den Brexit Befürwortern herrscht eine geteilte Meinung: Knapp vier von zehn (38%) glauben an abnehmende Geldanlagen aus der EU, 44 Prozent denken, dass diese gleichbleiben und nur 8 Prozent glauben an eine Zunahme.

Jeder Zweite erwartet sinkende Exportzahlen und starke Ausgansposition für freie Handelsabkommen

In Bezug auf britische Exporte in andere EU Mitgliedsstaaten geht fast die Hälfte (46%) der Befragten davon aus, dass diese sich im Falle eines Brexit verringern würden, falls Großbritannien die EU verlässt. Ebenso glauben allerdings 39 Prozent nicht an eine Beeinträchtigung der Exporte ihres Landes, nur sechs Prozent der Befragten denken, dass diese sich erhöhen würden.

Entsprechend sind 44 Prozent der befragten Briten der Meinung, dass Großbritannien im Falle eines Brexit eine starke Ausgansposition hätte, um freie Handelsabkommen abzuschließen. 27 Prozent sind gegenteiliger Meinung und 38 Prozent, sind sich in dieser Frage nicht sicher.
Unter den EU-Gegnern sind es mehr als drei Viertel (78%), die meinen, ein Ausstieg würde den Weg zu freien Handelsabkommen mit den EU-Mitgliedsländern eröffnen.

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer repräsentativen Online Umfrage, welche von Ipsos MORI vom 14. Bis 25. April 2016 unter 4200 britischen Erwachsenen über 18 Jahren durchgeführt wurde. Diese Studie wurde durch die private „Unbound Philanthropy“ Stiftung gefördert.

Über Ipsos

Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Markt- und Meinungsforschungsinstitut. In einer sich immer schneller verändernden Welt ist es unsere Aufgabe, unsere Kunden mit präzisen und umsetzbaren Analysen bei ihrer Veränderung zu unterstützen, dabei orientieren wir uns an den „4S“: Security, Simplicity, Speed und Substance. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in fünf Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 87 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin.
We are GAME CHANGERS.

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Brexit: Beziehungen zu Großbritannien werden leiden - Deutsche sehen vor allem Konsequenzen für britische Wirtschaft<br>Ipsos-Befragung in neun EU-Ländern http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/brexit-beziehungen-zu-grossbritannien-werden-leiden http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/brexit-beziehungen-zu-grossbritannien-werden-leiden 2016-06-14 11:06:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/brexit-beziehungen-zu-grossbritannien-werden-leiden#kommentare > PDF Download

Hamburg, 14. Juni 2016. Die Mehrheit der Deutschen (56%) ist der Meinung, die Beziehung Deutschlands zu Großbritannien werde leiden, sollten die Briten aus der EU austreten. Auch in Spanien (58%) und Ungarn (54%) denkt die Bevölkerung so, bezogen auf die Beziehung ihrer Länder zu Großbritannien. Das ist das Ergebnis einer aktuellen internationalen Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts Ipsos. Vor allem in Schweden sieht man das anders. Jeder zweite Schwede (52%) sieht keine Auswirkungen eines Brexit auf die Beziehungen seines Landes zum Vereinigten Königreich, jeder Zehnte (11%) glaubt sogar an eine Verbesserung des Verhältnisses.

Deutsche sehen mehr negative Konsequenzen für britische Wirtschaft als für EU

Neben belasteten Beziehungen werden auch erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen befürchtet. In den befragten EU-Ländern sieht jeder Zweite (51%) negative wirtschaftliche Effekte für die EU als Folge eines Brexit. Die Konsequenzen für die britische Wirtschaft werden weniger kritisch gesehen, nur jeder Dritte (36%) befürchtet hier negative Auswirkungen.

Allein die deutschen Befragten sehen das anders. Sie haben mit 39 Prozent die wenigsten Ängste über wirtschaftliche Auswirkungen innerhalb der EU, 43 Prozent erwarten aber eine Verschlechterung der britischen Wirtschaft im Falle eines Austritts.

Vor allem in Ungarn (75%) und Schweden (60%) ist man besorgt um die Konsequenzen eines Brexit für die EU Wirtschaft.

Zusammen besser als allein

Deutsche, Spanier (je 58%) und Belgier (59%) sind mehrheitlich davon überzeugt, dass es in der heutigen Welt für Länder besser sei, zusammen zu halten, als allein zu gehen, auch wenn das den Verlust von etwas Unabhängigkeit bedeutet. Nicht nur in Großbritannien, sondern auch in Schweden finden sich keine Mehrheiten für diese Ansicht.

Dr. Robert Grimm, Director Ipsos Public Affairs dazu: „Natürlich bedeutet Mitgliedschaft in einem grenzübergreifenden politischen Verbund wie der EU den Verlust eines Teils nationaler Souveränität. Aber in Zeiten der Globalisierung schafft der riesige EU Markt auch eine wichtige Verhandlungsmasse gegenüber Wirtschaftsblöcken in Asien und in Nord Amerika. EU Bürger sind sich über diesen ökonomischen Vorteil der Union mehrheitlich bewusst.“

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Ipsos Global@dvisor Studie, die zwischen dem 01. und 16. April 2016 durchgeführt wurde. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von 11.030 Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren in den USA und Kanada und zwischen 16 und 64 Jahren in allen anderen Ländern befragt. Insgesamt wurde die Studie in 14 Staaten durchgeführt: Europa: Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Schweden, Spanien, Ungarn. Andere: Australien, Indien, Kanada, Südafrika und den USA. Pro Land wurden ca. 1000 Personen über das Ipsos Online Panel befragt, mit der Ausnahme von Belgien, Indien, Polen, Schweden, Südafrika und Ungarn, wo jeweils ca. 500 Personen befragt wurden. Die Daten wurden anhand der jeweils aktuellsten Zensusdaten nach demographischen Merkmalen gewichtet, um eine Annäherung an die Grundgesamtheit zu gewährleisten.

Der Forschungsbereich Ipsos Public Affairs ist ein leistungsstarker Partner für Politik- und Sozialforschung in Deutschland. Er bietet Auftraggebern aus Politik, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft Einblicke in die Einstellungen und Verhaltensweisen der Bürger. 

Über Ipsos

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Research Plus http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/termine/research-plus http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/termine/research-plus 2016-06-09 16:51:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/termine/research-plus#kommentare > Robert Linder von Ipsos SMX als Impulsgeber auf der Research plus

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Anker mit Einfluss - Dr. Nikolai Reynolds und Heike Mattusch http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/publikationen/2016/anker-mit-einfluss http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/publikationen/2016/anker-mit-einfluss 2016-06-03 11:50:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/publikationen/2016/anker-mit-einfluss#kommentare > PDF Download

Die 'Ipsos Most Influential Brands' stehen fest. Google, Amazon und Microsoft stehen wieder ganz oben auf dem Siegertreppchen. Die Top-Marken im Ranking beeinflussen das Leben der Verbraucher und prägen ihr Handeln.

ZUM FÜNFTEN MAL in Folge hat das Marktforschungsinstitut Ipsos die 'Most Influential Brands' (MIB) ermittelt, die einflussreichsten Marken, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Diese Marken sind mehr als ihr Name, ihr Logo oder die Produkte, für die sie stehen. Sie bedeuten uns etwas, haben eine Markenpersönlichkeit und beeinflussen nicht nur unser Verhalten, sie prägen auch unser Denken, Fühlen und Handeln im täglichen Leben.

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Panama Papers: Mehrheit der Deutschen für Rücktritt von Politikern http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/panama-papers-mehrheit-der-deutschen-fuer-ruecktritt-von-politikern http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/panama-papers-mehrheit-der-deutschen-fuer-ruecktritt-von-politikern 2016-06-03 10:39:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/panama-papers-mehrheit-der-deutschen-fuer-ruecktritt-von-politikern#kommentare > PDF Download

Hamburg, 3. Juni 2016. Zwei Monate nach Veröffentlichung der Panama Papers wollen heute die Finanzminister der Länder in Neuruppin über den deutschen Aktionsplan gegen Steuerhinterziehung über ausländische Briefkastenfirmen beschließen. Bei der deutschen Bevölkerung ist das Panama Thema laut einer aktuellen Umfrage des Markt-und Sozialforschungsinstituts Ipsos nicht sehr präsent. Nur gut jeder dritte Befragte (36%) gibt an, schon von dem Geldwäscheskandal gehört zu haben, nur fünf Prozent meinen, darüber eine Menge zu wissen.

Aufgeklärt über die Hintergründe  der Affäre sind 83 Prozent der Deutschen der Meinung, deutsche Politiker, die über Briefkastenfirmen in Panama Steuern hinterzogen haben, sollten sofort zurücktreten, 58 Prozent stimmen dieser Forderung „voll und ganz zu“.  Mehrheitlich (81%) wird dieser Fall wiederum als Beleg dafür gesehen, dass für die Reichen dieser Welt offenbar andere Regeln gelten als für den Rest der Menschheit.  Nur jeder zehnte Befragte findet es vernünftig bei der Vermeidung von Steuerzahlungen alle Möglichkeiten auszuschöpfen, inklusive des Einsatzes von  Briefkastenfirmen und Offshore Konten.

Die Befragung wurde in weltweit 25 Ländern durchgeführt. Der Durchschnitt aller Befragten denkt in dieser Frage so wie die Deutschen.

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Ipsos Global@dvisor Studie, die zwischen dem 22. April und 05. Mai 2016 durchgeführt wurde. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von 18.058 Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren in den USA und Kanada und zwischen 16 und 64 Jahren in allen anderen Ländern befragt. Insgesamt wurde die Studie in 25 Ländern durchgeführt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Malta, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Spanien, Türkei, Ungarn, USA. Pro Land wurden ca. 1000 Personen über das Ipsos Online Panel befragt, mit der Ausnahme von Argentinien, Belgien, Indien, Malta, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Türkei und Ungarn, wo jeweils ca. 500 Personen befragt wurden. Die Daten wurden anhand der jeweils aktuellsten Zensusdaten nach demographischen Merkmalen gewichtet, um eine Annäherung an die Grundgesamtheit zu gewährleisten.

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Ipsos Global Advisor: Panama Papers

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Nationaler WohlstandsIndex für Deutschland leicht unterm Vorjahresniveau http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/nationaler-wohlstandsindex-fuer-deutschland-leicht-unterm-vorjahresniveau http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/nationaler-wohlstandsindex-fuer-deutschland-leicht-unterm-vorjahresniveau 2016-05-31 10:14:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/nationaler-wohlstandsindex-fuer-deutschland-leicht-unterm-vorjahresniveau#kommentare > PDF Download

Hamburg, 31. Mai 2016. Der Frühjahrswert des Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (Ipsos NAWI-D) liegt leicht unter dem Niveau der Messungen aus dem Vorjahr. Aktuell leben 48,4 Prozent der deutschen Bevölkerung im Wohlstand. Der Anteil ist gegenüber der letzten Untersuchung vom Dezember 2015 um 0,2 Prozentpunkte gesunken. Gegenüber der Erhebung von vor einem Jahr beträgt der Rückgang 0,7 Prozentpunkte.

Der positive Trend der Vorjahre kam 2015 zum Stoppen

Seit Juni 2012 misst Ipsos Observer in repräsentativen Bevölkerungsumfragen einmal pro Quartal den Wohlstand in Deutschland.  Im Gegensatz zu aggregierten Größen wie das Brutto-Inlandsprodukt erfolgt die Berechnung des Wohlstands im NAWI¬D aus der Perspektive der Bürger. Damit man sagen kann, dass ein Mensch in Wohlstand lebt, muss eine Reihe an ökonomischen, individuellen, gesellschaftlichen und ökologischen Voraussetzungen erfüllt sein. Seit 2012 wurden 16 Erhebungen mit insgesamt 32.000 Befragungen durchgeführt. „Von Juni 2012 bis Juni 2015 konnten wir sukzessive eine deutliche Zunahme des subjektiv empfundenen Wohlstands in Deutschland ermitteln. Seitdem zeigt die Entwicklung des NAWI-D eine leicht negative Tendenz“, so Hans-Peter Drews von Ipsos Observer, „ der aktuelle Index liegt aber immer noch starke 6,3 Prozentpunkte über dem Ausgangswert vom Juni 2012.“

Finanzielle Sicherheit, individuelle Faktoren und soziales Umfeld bestimmen den Wohlstand

Den Deutschen ist nach wie vor die Sicherheit von Einkommen und Arbeitsplatz sehr wichtig. Diese Sicherheit sehen auch deutlich mehr Bundesbürger als vor vier Jahren gegeben. Ein größerer Anteil der Bevölkerung besitzt zudem Eigentum und auch dadurch eine höhere Zukunftssicherheit. Gestiegen sind innerhalb der vier Jahre auch die Anteile innerhalb der Bevölkerung, die von sich behaupten, glücklich zu sein, frei in Entscheidungen zu sein, oder über gute soziale Kontakte zu verfügen. Während das ökonomische, individuelle und gesellschaftliche Wohlergehen sich deutlich verbessert hat, hinkt die Entwicklung des ökologischen Wohlergehens hinterher. Die meisten Bürger bekunden weiterhin, dass weder die Mitmenschen noch sie selbst umweltbewusst leben.

Steckbrief

Im Frühjahr 2012 konzipierte Ipsos Observer gemeinsam mit Zukunftsforscher Prof. Dr. Horst W. Opaschowski ein neues Wohlstandsbarometer als Basis für einen umfassenden Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D), das seitdem kontinuierlich quartalsweise durchgeführt wird.

Basis: Gesamt 32.000 Personen ab 14 Jahren, Persönliche Omnibusbefragung mit CAPI – Computer Assisted Personal Interviewing, seit Juni 2012.

Basis Frühjahreswelle 2016: 2.000 Personen ab 14 Jahren

Feldzeit: März/April 2016

Für die Erhebungen zum Wohlstandsbarometer greift Ipsos Observer auf seinen eigenen bundesweiten Interviewerstab zurück, der erfahren in der Durchführung sozialwissenschaftlicher Studien mit anspruchsvollen Designs ist. Die Datenerhebung erfolgt mittels persönlicher Interviews in den Zielhaushalten im Rahmen der wöchentlichen CAPI-Mehrthemenumfragen.

Berechnung der Wohlstandswirklichkeit im Ipsos NAWI-D

Über bevölkerungsrepräsentative Vorbefragungen wurde eine Batterie von 30 Aussagen entwickelt, die das Thema Wohlstand aus Sicht der erwachsenen Wohnbevölkerung in Deutschland umfassend abdeckt. Diese 30 Aussagen wurden in einer wiederum bevölkerungsrepräsentativen Umfrage mittlerweile 28.000 Bundesbürgern ab 14 Jahren vorgelegt. Die Einstufung seitens der Befragten erfolgte anhand einer 10er-Skala, die von 1 = „trifft für mich überhaupt nicht zu“ bis 10 = „trifft auf mich voll und ganz zu“ reicht.

Sofern nicht anders aufgeführt, wird im Text auf die so genannten Top 3 - Werte bzw. deren Komplementärgröße zurückgriffen. Der Top 3 - Wert zu einer Aussage enthält somit die Skalenwerte 8, 9 und 10. Dann wird die Aussage für den Befragten als ausreichend erfüllt angesehen. Bei den Werten 1 – 7 wird sie als nicht ausreichend erfüllt angesehen.

In die Berechnung des NAWI-D fließen pro Wohlstandsdimension die drei für die Bürger relevantesten Aussagen ein. Die bei jeder dieser zwölf Aussagen gemessene Wohlstandswirklichkeit wird mit deren jeweiligen Bedeutung in Bezug gesetzt, d. h. gewichtet. Daraus werden für jede  Wohlstandsdimension als auch für den Wohlstand insgesamt der NAWI-D berechnet.

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Ipsos Nationaler WohlstandsIndex

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Lebensmittel aus dem Internet: Verbraucher zweifeln an Frische http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/lebensmittel-aus-dem-internet-verbraucher-zweifeln-an-frische http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/lebensmittel-aus-dem-internet-verbraucher-zweifeln-an-frische 2016-05-25 11:55:00 http://www.ipsos.de/publikationen-und-presse/pressemitteilungen/2016/lebensmittel-aus-dem-internet-verbraucher-zweifeln-an-frische#kommentare > PDF Download

Hamburg, 25. Mai 2016 – Momentan wird der Online-Handel von Non-Food Bereichen, wie Kleidung oder Elektronik beherrscht. So kaufen 40 Prozent der Bevölkerung häufig Mode und Schuhe online und 30 Prozent bestellen Medien und Technik im Internet. Nach einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos geben jedoch nur 6 Prozent der Deutschen an, „häufig“ Lebensmittel im Internet einzukaufen. Immerhin jeder fünfte bezeichnet sich als „seltenen Käufer“ (22%), jeder vierte (24%) hat noch nie Lebensmittel online bestellt, könnte es sich aber vorstellen und für fast jeden zweiten Befragten (48%) kommt diese Art des Lebensmitteleinkaufs überhaupt nicht in Frage.

Frische und Versandkosten als KO-Krtierien

Eine wesentliche Barriere beim Lebensmitteleinkauf im Internet stellt der Frischeaspekt dar. Fast 9 von 10 Verbrauchern (88%) bemängeln, dass sie die Frische der Ware nicht selbst überprüfen können, 79 Prozent befürchten, die Produkte werden nicht durchgängig gekühlt, 71 Prozent vermissen bei der Online-Bestellung die Wahrnehmung der Produkte mit allen Sinnen. So überrascht es nicht, dass es vor allem haltbare Lebensmittel, wie Süßwaren & Snacks oder Konserven (je 39%), Nudel und Reis (38%) sind, die die Konsumenten im Internet kaufen würden, während Backwaren (15%), Tiefkühlprodukte (13%) und Obst und Gemüse (9%) ganz hinten rangieren.  Doch auch der Preis spielt eine Rolle: drei Viertel (73%) der Deutschen fürchten hohe Versandkosten oder Mindestbestellwerte und kaufen aus diesem Grund ihre Lebensmittel lieber im Geschäft.

Pluspunkte des Lebensmittel-Onlinekaufs: bequemer Zugang und Verfügbarkeit

Von den Befragten, die Lebensmittel schon online eingekauft haben, wird vor allem der bequeme Einkauf (36%), die Verfügbarkeit von Produkten, die im Einzelhandel schwer erhältlich sind (34%), sowie die Unabhängigkeit von den Öffnungszeiten (27%) geschätzt.

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Kooperationsstudie von Ipsos Observer zusammen mit den Auszubildenden zu Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung der Beruflichen Schule für Medien und Kommunikation Hamburg-Wandsbek.         

Methode:                    Online Mehrthemenumfrage im Ipsos i:omnibus

Grundgesamtheit:       Deutsche Bevölkerung zwischen 16 und 70 Jahren, die das Internet nutzt

Stichprobe:                 n=1.100

Feldzeit:                      01.04. - 04.04.2016

Über die Berufliche Medienschule Hamburg-Wandsbek

Die seit 1952 bestehende Schule bildet Auszubildende in den Bereichen Werbe-, Verlags-, Medienwirtschaft sowie seit 2006 den neuen Ausbildungsberuf Fachangestellten für Markt und Sozialforschung (FAMS) aus. Die Schule hat bei der Einführung des FAMSAusbildungsganges maßgeblich mitgewirkt und ist einer von fünf Bildungsstandorten bundesweit, die den Ausbildungsgang anbieten.

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Ipsos Studie: Onlinekauf Lebensmittel

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