Ipsos Newsfeed

Lust auf Luxus

Ipsos-Studie über die Luxuspläne der Deutschen

Hamburg/Mölln, 28. November 2006. Zwei Drittel der Deutschen (66%) planen im nächsten Jahr Ausgaben für Luxus – von Wellness bis zu Hi-Tech-Produkten - eine interessante Zielgruppe für die boomende Luxusartikelindustrie. Angeführt wird die Liste der geplanten Luxusausgaben von „Essengehen in einem Spitzenrestaurant“, fast jedem Dritten (31%) gelüstet danach. Jeder Vierte (26%) will sich mal richtig mit Wellness verwöhnen lassen. An dritter Stelle steht Hi-Tech: Hier plant jeder fünfte (22%) im kommenden Jahr „Hi-Tech-Produkte mit herausragenden Leistungen/Design“ zu kaufen. Das ergab eine repräsentative Telefonbefragung von 500 Deutschen, die das Marktforschungsinstitut Ipsos in Kooperation mit planung & analyse durchführte.

Hi-Tech-Geräte stehen besonders bei der stark umworbenen jüngeren Zielgruppe hoch im Kurs. Bei den unter 35-Jährigen führen sie mit 38 Prozent sogar die Liste der geplanten Luxuskäufe an. Auf Platz 2 folgt bei dieser Altersgruppe gleichauf mit Wellness der Plan, sich luxuriöse Kleidung/exklusive Marken zu gönnen (24%). Ebenso viele, wie sich ein Spitzenrestaurant leisten wollen (22%), planen die Anschaffung von Luxus-Accessoires wie Schmuck oder Uhren. Befragte ab 55 Jahren wird man dagegen im nächsten Jahr überdurchschnittlich in Spitzenrestaurants (37%) und Luxushotels (18%) finden – so zumindest die Pläne.
Rollenstereotype bei der Luxusplanung erleichtern die zielgruppenspezifische Kommunikation: Männer freuen sich auf hochwertige Hi-Tech-Produkte (31% gegenüber 13% Frauen), Frauen favorisieren luxuriöse Kosmetik (16% gegenüber 3% Männer), edle Schuhe und Handtaschen (16% gegenüber 6%). Immerhin 14 Prozent der Männer planen die Anschaffung luxuriöser Kleidung exklusiver Marken (17% Frauen).
Die begehrte Gruppe der Gutverdienenden (Haushaltsnettoeinkommen 2.500 €+) favorisiert für 2007 eindeutig das Spitzenrestaurant (34%), gefolgt von Hi-Tech-Produkten (31%) und zu jeweils 20 Prozent Wellness, Luxusreise und außergewöhnliche Dinge für Haus oder Wohnung. Am anderen Ende der Einkommensskala(unter 1.250 €) plant man für 2007 Wellness (23%), Spitzenrestaurant (15%) und den Kauf edler Schuhe und Accessoires (15%). 44 Prozent dieser Gruppe werden sich 2007 allerdings überhaupt keinen Luxus leisten. Im Osten der Republik wird im nächsten Jahr was Luxus angeht mehr gespart als im Westen. 37 Prozent der Befragten geben an, sich keinen Luxus leisten zu wollen, gegenüber 25 Prozent im Westen.

Die Trendforscher bei Ipsos befassen sich bereits seit einigen Jahren international mit dem Thema Luxus. Dabei wird deutlich, dass sich die Beweggründe für Luxuskäufe heute erheblich von denen in den 80er und 90er Jahren unterscheiden. Damals lag das Hauptziel vor allem darin, einen speziellen Status auszudrücken oder zu erlangen. Mittlerweile hat sich jedoch ein Wandel vollzogen und Luxus ist nicht mehr ausschließlich auf seine Rolle als Statussymbol beschränkt. Wie ein Trendsetter erläutert, hat sich der Maßstab geändert: „Luxus ist kein bloßes zur Schau stellen, Luxus begründet sich selbst, Luxus macht glücklich.“

Steckbrief

Feldzeit: 16. bis 17. Oktober 2006
Stichprobengröße: 500 Personen ab 14 Jahren, repräsentativ für die deutschsprechende, telefonisch erreichbare Bevölkerung in Deutschland
Methode: telefonische Interviews mit Ipsos Express, CATI (Computer Assisted Telephone Interviewing)

Über Ipsos

Die Ipsos GmbH ist ein Tochterunternehmen der Ipsos SA mit Hauptsitz in Paris. Weltweit gehören Marktforschungsinstitute in über 40 Ländern zur Ipsos - Gruppe, die damit international Platz drei einnimmt. Seit 1999 ist Ipsos SA an der Pariser Börse notiert. In Deutschland ist die Ipsos GmbH mit 320 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 52 Mio. € (2005) das drittgrößte ad-hoc Marktforschungsinstitut.

Teilen

Ähnliche Inhalte

Mehr Beiträge aus Pressemitteilungen

Mehr