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Zielgruppe: Fußballinteressierte

Bekanntheit und Sympathie von Werbung mit Fußball-Testimonials

Hamburg/Mölln, 15. Februar 2006. Deutschland im WM-Fieber, auch in der Werbung. In Fernsehspots, Anzeigen und Plakaten kommt man derzeit kaum um sie herum: Fußballpromis als Werbefiguren für Produkte und Dienstleistungen aller Art. Allein oder im Mannschaftsverbund zeigen die Vertreter von Deutschlands Volkssport Nr. 1, dass sie nicht nur mit dem Ball zaubern können, sondern auch mehr oder weniger ausgeprägte schauspielerische Qualitäten besitzen. Können die Verbraucher überhaupt noch unterscheiden, wofür da geworben wird? Das Marktforschungsinstitut Ipsos fragte in Kooperation mit planung&analyse im Rahmen einer repräsentativen Onlinebefragung 1000 Personen zwischen 15 und 64 Jahren zur Bekanntheit von Fußballern als Werbe-Testimonials.

Die Studie ermittelte 58 Prozent Fußballinteressierte (24% davon „sehr interessiert“) und 41 Prozent Nicht-Fußballinteressierten (24% „überhaupt nicht“). Im Durchschnitt kann jeder Befragte 5,2 von 19 Werbe-Testimonials identifizieren. Fußball-Interessierte können sogar durchschnittlich 6,1 werbende Spieler nennen, während Nicht-Interessierte nur 3,7 Testimonials angeben. Obwohl die Liste einige nichtwerbende Kicker enthielt, liegen die Befragten mit ihren Spielernennungen überwiegend richtig.
Überraschend: Nicht Viel-Werber Beckenbauer führt das Ranking an, sondern Michael Ballack. Acht von zehn Befragten geben an, den Bayern-Kicker in den letzten sechs Monaten in einer Werbung bemerkt zu haben, bei Beckenbauer sind es 72 Prozent. Klinsmann (50%) und Kahn (57%) werden noch von gut jedem zweiten erinnert. In einem breiten Mittelfeld treffen sich Newcomer wie Kevin Kuranyi (39%), Sebastian Schweinsteiger (35%) mit den Ex-Spielern Rudi Völler (33%) und Oliver Bierhoff (33%). Junge Spieler wie Friedrich (13%), Hildebrand (11%), Lauth (10%) und Hinkel (8%) erzielen als erinnerte Testimonials auch noch respektable Werte. Bei Fußballinteressierten fallen die Nennungen erwartungsgemäß deutlich stärker aus – es fällt auf, dass eher Nicht-Fußballinteressierte vor allem die jungen „neuen“ Spieler (Friedrich, Hildebrand, Lauth…) noch nicht mit Werbung in Verbindung bringen, wahrscheinlich weil sie schlicht ihre Gesichter noch nicht kennen. Im Übrigen sind bei Frauen nur drei Spieler als Testimonials ähnlich präsent wie bei Männern: Ballack, Schweinsteiger und Völler (!). Fortsetzung folgt im März: Welcher Fußballprofi zahlt auf welche Marke ein und wie kommen die jeweiligen Spots bei den Verbrauchern an?

 

Steckbrief

Feldzeit: 03 - 06.02.2006
Stichprobe: 1.000 Personen im Alter von 15-64 Jahren, die privat das Internet nutzen.
Methode: Online Mehrthemenumfrage, i:omnibusTM in Deutschland, Ipsos Observer.

Über Ipsos

Die Ipsos GmbH ist ein Tochterunternehmen der Ipsos SA mit Hauptsitz in Paris. Weltweit gehören Marktforschungsinstitute in über 40 Ländern zur Ipsos - Gruppe, die damit international Platz drei einnimmt. Seit 1999 ist Ipsos SA an der Pariser Börse notiert. In Deutschland ist die Ipsos GmbH mit 320 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 52 Mio. € (2005) das drittgrößte ad-hoc Marktforschungsinstitut.

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