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Finanzkrise: jeder dritte Deutsche glaubt nicht, dass seine Ersparnisse sicher sind.

Ipsos-Studie stellt bei der Altersvorsorge größtes Vertrauen in Immobilien und betriebliche Altersvorsorge fest. 30 Prozent halten die gesetzliche Rentenversicherung für nicht sicher.

Hamburg/Mölln, 05. November 2008. Jeder dritte Deutsche (33%) ist trotz der von Bundeskanzlerin Angelika Merkel im Zuge der weltweiten Finanzkrise gegebenen Sicherheitsgarantie für sämtliche private Einlagen auf den Spar-, Termin- und Girokonten deutscher Banken nicht von der Sicherheit der eigenen Ersparnisse überzeugt. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative telefonische Befragung des Marktforschungsinstituts Ipsos.

Vor allem Personen in der mittleren Altersgruppe sind skeptisch: fast vier von zehn befragten 35.54-Jährigen (39%) in dieser Altersgruppe glauben, dass die eigenen Ersparnisse nicht sicher sind. Außerdem sind deutlich mehr Abiturienten/ Hochschulabsolventen (70%) von der Sicherheit der eigenen Ersparnisse überzeugt als Personen mit niedrigerem Schulabschluss (61%).

Nach einer Einschätzung der Sicherheit ihrer jeweiligen Altersvorsorge gefragt, sind Besitzer von Immobilien am zuversichtlichsten; 87 Prozent halten diese Form der Altersvorsorge für sicher. An zweiter Stelle in dieser Rangfolge steht mit 75 Prozent die betriebliche Altersvorsorge. Die private Rentenversicherung wird ebenfalls mehrheitlich (63%) für sicher gehalten, gleichfalls die Riester Rente (55%).

Obwohl die häufigste Form der Altersvorsorge, wird die gesetzliche Rentenversicherung nur von der Hälfte (50%) der Inhaber für sicher gehalten. 30 Prozent attestieren der „Gesetzlichen“ ein „nicht sicher“, 18 Prozent sind unentschieden. Auffällig ist, dass Befragte, die bereits kurz vor dem oder im Rentenalter sind (55+ Jahre) mit 71 Prozent deutlich mehr Vertrauen haben als jüngere, von denen nur gut jeder dritte (36%) von der gesetzlichen Rentensicherheit überzeugt ist.

Deutlich weniger verbreitet als Maßnahmen der Altersvorsorge sind Fondsparen bzw. Fondsgebundene Lebensversicherungen sowie der Aktienbesitz. Die Mehrheit der Aktien-Besitzer (57%) halten diese verständlicherweise angesichts der Finanzkrise nicht für sicher, beim Fondsparen (26%) und bei der Fondsgebundenen Lebensversicherung (25%) äußert sich so jeweils jeder vierte.

Steckbrief

Feldzeit: 1. Welle (15.-16. Oktober 2008) ; 2. Welle (27.-28. Oktober 2008)
Stichprobengröße: 1.000 Personen ab 14 Jahren, repräsentativ für die deutschsprechende Bevölkerung in Deutschland
Methode: Telefonische Mehrthemenumfrage im Ipsos ExpressTM , CATI (Computer Assisted Telephone Interviews)

Über Ipsos

Die Ipsos GmbH ist ein unabhängiges und weltweit tätiges Marktforschungsunternehmen und ein führender Anbieter auf dem Gebiet der umfragegestützten Forschung und Beratung. Durch ausgefeilte Forschungsmethoden, engagierte Forscher und eine weltweit vernetzte Organisation untersuchen wir die Wirklichkeit von heute, um die Realität von morgen vorauszusehen. So bestimmen wir Marktpotentiale, zeigen Markttrends, testen Produkte und Werbung, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Mit präzisen Daten und konkretem Know-how bringen wir die Projekte unserer Kunden zum Erfolg. „Nobody´s unpredictable“ ist weltweit das Leitmotiv von Ipsos.

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