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Konsumenten schätzen weltweit Wirtschaftlage wieder positiver ein

Von 23 untersuchten Ländern urteilen 17 in der jüngsten Umfrage positiver als noch im April letzten Jahres. Deutschland verzeichnet dabei mit 20 Prozent nach Australien den höchsten Zustimmungszuwachs.

Hamburg/Mölln, 16. Februar 2010. Eine aktuelle Reuters-Umfrage, die Ipsos durchführte und heute weltweit veröffentlichte, zeigt, dass in 17 von 23 untersuchten Ländern, die drei Viertel des weltweiten Brutto-Inland-Produkts repräsentieren, die Bürger die wirtschaftliche Situation ihres Landes als „gut“ bezeichnen. Noch im April/Mai 2009 wurde nur in acht Ländern ein „gut“ vergeben. Nach Australien zeigt sich dabei die positivste Entwicklung in Deutschland, wo 20 Prozent mehr Befragte als noch vor acht Monaten die derzeitige Wirtschaftslage positiv bewerten. Weitere Länder mit hohen Zustimmungszuwächsen sind Schweden (+19%), China (+19), Brasilien (+16) und Süd Korea (+15). “Das ist das erste Zeichen in der globalen öffentlichen Meinung, dass die schlimmsten Auswirkungen der Wirtschaftskrise langsam überwunden sind, da die Bevölkerung die Wirtschaftslage in ihren Ländern wieder positiver einschätzt,“ stellt Ralf Ganzenmüller, CEO Ipsos Deutschland fest.

Insgesamt zeige die Umfrage allerdings immer noch eine zurückhaltende Gesamteinschätzung mit eher ernüchternden Zahlen. Von den über 24.000 Befragten (mehr als 1000 pro Land), beurteilen nur 36 Prozent (7% mehr als Mitte 2009) die Wirtschaftslage ihres Heimatlandes positiv. Nur in sieben Ländern überwiegen dabei die positiven Stimmen, allen voran Indien, Australien, China und Brasilien. In Deutschland sehen immerhin 44 Prozent der Befragten die derzeitige Wirtschaftslage als „Sehr gut“ oder „gut“ an, 56 Prozent eher als schlecht. 

Weit überdurchschnittlich positiv wird die derzeitige Wirtschaftslage von den Bürgern in Indien (82%), Australien (81%), China (78%), Brasilien (72%), Kanada (60%) und Schweden (58%) bezeichnet. Das Schlusslicht bilden die Vereinigten Staaten (20%), Großbritannien (14%), Frankreich (14%), Spanien (10%), Japan 8% und Ungarn (7%).

Zuversicht und Sorge für die persönliche Zukunft…
Während die Studie über alle 23 Ländern einen messbaren Unterschied in der Gesamteinschätzung der Wirtschaftlage des eigenen Landes feststellen konnten, findet sich ein höherer, aber paradoxerweise gegenüber April/Mai 2009 unveränderter Wert, was die Einschätzung der persönlichen Zukunft der Befragten angeht. Generell sehen 44 Prozent zuversichtlich in ihre persönliche Zukunft, 56 Prozent machen sich Sorgen. Die größte Zuversicht haben die Bürger in Indien (79%), China (78%), Australien(73%), Kanada (66%) und den Niederlanden (61%). Die geringste Zuversicht zeigen die Befragten in Japan (14%), Frankreich (21%), in der Tschechischen Republik (25%) und in Russland (28%). Den höchsten Anstieg in diesem Bereich verzeichnen die Forscher in Argentinien (+18), China (+17), Australien (+14), Brasilien (+12), Deutschland (+10) und Ungarn (+9). Den größten Rückgang der persönlichen Zuversicht zeigen dagegen Befragte in Russland (-39), der Tschechischen Republik (-29), Schweden (-15) und Frankreich (-12). In Deutschland ist der Anteil der Menschen, die zuversichtlich in die Zukunft sehen mit 54 Prozent erstmals seit April 2007 größer als der Anteil der Besorgten (46%).

Weitere Reuters/Ipsos Umfragen hier.

Chart Wirtschaftslage
Wirtschaftslage Chart

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Ipsos-Umfrage, die ziwschen dem 4. November 2009 und 13. Januar 2010 im Auftrag von Thompson Reuters News Service durchgeführt wurde. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von 24.077 Erwachsenen ab 18 jahren in 23 Ländern befragt, die 75 Proezent des weltweiten Bruttoinaldsprodukts repräsentieren: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Indien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Polen, Russland, Südkorea, Türkei, Ungarn, USA. Pro Land wurden ca. 1000 Personen über das Ipsos Online Panel befragt. Die Daten wurden anhand der jeweils aktuellsten Censusdaten nach demographischen Merkmalen gewichtet, um eine Annäherung an die Grundgesamtheit zu gewährleisten.

Über Ipsos

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