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Fußball Bundesliga weiterhin im Free-TV:

Den Deutschen fällt ein Stein vom Herzen

Hamburg, 26. April 2012. Am Dienstag, den 17. April, wurden die Rechte für die Übertragung der Fußball Bundesliga für den Zeitraum von 2013 bis 2017 neu vergeben und Reinhard Rauball kommentierte: "Die heutige Entscheidung ist ein Quantensprung für die Bundesliga. Das ist ein guter Tag für den deutschen Fußball". 75 Prozent aller Deutschen finden es (sehr) gut, dass die Bundesliga auch ab 2013 weiterhin im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen ist - dies ergibt eine Studie der Sponsoring- und Eventforschung des internationalen Marktforschungsinstitutes Ipsos in ihrem monatlichen MediaCT-Tracker.

Deutsche Bevölkerung froh über die Entscheidung

„Wir hatten drei Punkte zu betrachten: Die Interessen der Profivereine, die Sehgewohnheiten der Fans und die Wünsche der Medienpartner. Ich denke, dass uns das gelungen ist.", so Liga-Präsident Reinhard Rauball - dies sehen auch drei Viertel aller Deutschen so. 75 Prozent finden es (sehr) gut, dass die Fußball Bundesliga auch weiterhin im Free-TV zu sehen sein wird – das Engagement und der Kampf der öffentlich-rechtlichen Anstalten hat sich somit gelohnt und die DFL konnte nicht nur ihre Fans mit dieser Entscheidung begeistern. Denn egal, ob Mann oder Frau, Jung oder Alt – diese Entscheidung findet großen Anklang in der gesamten Bevölkerung.
Nahezu jeder (93%), der regelmäßig Fußball im Fernsehen sieht und sogar 62 Prozent derjenigen, die kein Fußball im Fernsehen schauen, finden es gut, dass die Fußball Bundesliga der Bevölkerung weiterhin frei zur Verfügung steht und ein öffentliches Gut bleibt. Nur 4 Prozent der Deutschen Bevölkerung hatten gehofft, dass die Bundesliga komplett ins Pay-TV wechselt.

Sportschau nach 20 Uhr – für knapp die Hälfte der Bundesliga-Seher undenkbar

Kurz vor der offiziellen Bekanntgabe am 17. April wurden den Befragten verschiedene Szenarien der Rechtevergabe vorgestellt. Mit dem Ergebnis, dass 44 Prozent der regelmäßigen Fußball Bundesliga-Seher (Free-TV und Pay-TV) sich die ARD Sportschau bei einer Übertragung nach 20 Uhr nicht mehr angesehen hätten und über 20 Prozent hätten sich sogar nach einer neuen Sportart umgesehen, wenn die Fußball Bundesliga nur noch im Internet oder im Pay-TV übertragen worden wäre.

Deutlich spätere Übertragungszeiten im Free-TV hätten keinen großen Einfluss auf die
Pay-TV Abonnements

Nur 7 Prozent der Gesamtbevölkerung und 12 Prozent der regelmäßigen Seher der Fußball Bundesliga im Free-TV würden bei deutlich späteren Übertragungszeiten im frei empfangbaren Fernsehen ein Pay-TV Abonnement abschließen. 14 Prozent der Deutschen und jeder Fünfte regelmäßige Seher im Free-TV würden die Bundesliga in Kneipen, Restaurants oder bei Freuden im Pay-TV verfolgen. 

Fußball Bundesliga frei im Internet – für jeden vierten Bundesbürger eine denkbare
Alternative

Im Zeitalter der digitalen Vernetzung ist das Internet nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Dementsprechend spielte auch das Szenario, die Bundesliga im Internet zu übertragen, eine große Rolle während der jüngsten Rechtevergabe. Falls die Bundesliga nicht mehr im frei empfangbaren Fernsehen übertragen werden würde, hätten 26 Prozent der Bevölkerung kein Problem damit, Fußball im Internet zu verfolgen. Besonders bei der jungen Zielgruppe (Personen unter 35 Jahren) stößt dieses Szenario auf breite Akzeptanz: Fast 40 Prozent können sich diese Variante ohne weiteres vorstellen. Bei den regelmäßigen Sehern der Fußball Bundesliga im Free-TV sind es sogar die Hälfte der Befragten, die eine Übertragung auch im Internet verfolgen würden.

Bis zum Jahr 2017 sind die Rechte an der Fußball Bundesliga vergeben - doch darf man gespannt sein, wie sich das Medienkonsumverhalten in den kommenden Jahren weiter verändern wird und welche Übertragungskanäle und welche Anbieter in Zukunft die Bevölkerung mit Fußball begeistern dürfen. Seien Sie am Puls der Zeit – mit der Ipsos Sponsoring- und Eventforschung.

Chart Sportrechte

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus dem Ipsos MediaCT-Tracker, der im April 2012 durchgeführt wurde. Der MediaCT-Tracker ist eine monatliche Telefonumfrage im Ipsos Omnibussystem zum Thema Medien und Technologien, die repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 14 Jahren mit einer Stichprobe von 1.000 Personen im Auftrag von Ipsos MediaCT durchgeführt wird.

Über Ipsos

Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Dienstleistungsunternehmen, das weltweit Services rund um die Markt- und Meinungsforschung leistet. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in sechs Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Seit Oktober 2011 gehört Synovate zu Ipsos. Damit sind wir in 84 Ländern auf allen Kontinenten vertreten und in Deutschland und weltweit nach Umsätzen das drittgrößte Marktforschungsinstitut.

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Über Ipsos MediaCT

Der Forschungsbereich Ipsos MediaCT bietet die Kompetenz für die konvergierenden Bereiche Media, Content und Technology. Damit verbindet Ipsos MediaCT das Marktforschungswissen mit tiefreichenden Branchenkenntnissen der Bereiche Medien, Inhalte, Telekommunikation und Technologien.

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Bärbel Bolten
Bärbel Bolten
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