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Großes Interesse an den Olympischen Spielen

Aber jeder Dritte hat Angst vor einem Terror-Anschlag

Hamburg, 26. Juli 2012 – Wenn morgen am späten Abend in London die Eröffnungsfeier für die olympischen Sommerspiele beginnt, schaut die Welt zu: sechs von zehn Bürgern weltweit interessieren sich sehr oder etwas für das sportliche Spektakel und ebenso viele (65%) werden die olympischen Spiele am Bildschirm verfolgen. Das ergab eine durch das internationale Marktforschungsinstitut Ipsos durchgeführte Global@dvisor Studie unter 18.623 Befragten in 24 Ländern. Allerdings geben auch 37 Prozent ihre Besorgnis über einen möglichen Terroranschlag während der Spiele zu. In Deutschland ist das Interesse an den olympischen Spielen mit 49 Prozent niedriger, dahinter liegt im weltweiten Vergleich nur noch Belgien (45%). In Indien und China dagegen wird dem morgigen Start schon sehr entgegen gefiebert, 85 bzw. 82 Prozent der Bevölkerung dort sind interessiert. Bei den gastgebenden Briten ist das Interesse mit 50 Prozent auch eher unterdurchschnittlich.

Sieben von zehn Weltbürgern schauen sich Teile der Sommerspiele an – auf dem Fernseher

72 Prozent der weltweiten Bevölkerung haben angegeben, sich zumindest Teile der olympischen Sommerspiele anzuschauen. In Asien steht das öffentliche Leben in den nächsten Wochen still, so scheint es zumindest, denn in China, Südkorea und Indien wollen neun von zehn Personen den Wettkampf um Medaillen verfolgen. In den europäischen Ländern ist das Vorhaben eher schwankend: während drei Viertel der Italiener (73%) angeben, sich das das Großereignis anzusehen, sind es in Großbritannien 61 Prozent, in Frankreich und Deutschland etwas mehr als die Hälfte (54%), Schlusslicht ist auch hier wieder Belgien (50%).
Der Fernseher ist mit weltweit 65 Prozent erwartungsgemäß das Hauptmedium, um sich live dazu zu schalten. Knapp ein Viertel (24%) der weltweit Befragen hat aber auch angegeben, im Internet zuzusehen, sechs Prozent wollen dafür das Smartphone nutzen und 4 Prozent ein Tablet. Hier sind China und Indien absolute Vorreiter, denn sie nutzen das Internet (67% bzw. 50%) sowie Smartphones (16% bzw. 24%) und Tablet PCs (11% bzw. 15%) überdurchschnittlich. Die mobilen Medien so selbstverständlich einzusetzen, ist in Europa noch nicht gang und gäbe: In Deutschland möchte lediglich jeder zehnte (11%) die olympischen Spiele über das Internet verfolgen, die Werte für die mobilen Endgeräte Smartphone und Tablet sind noch geringer (3% bzw. 1%).

Entsprechend dazu plant lediglich jeder zehnte Deutsche, sich eine App herunterzuladen, um sich Sportveranstaltungen live anzuschauen oder Ergebnisse mobil verfolgen zu können, weltweit ist es jeder fünfte.

Leichtathletik ist in Deutschland Favorit

Nach der Fussball-EM setzten die Deutschen nun ihre Medaillenhoffnungen in die Leichtathleten: 43 Prozent haben angegeben, sich für Leichtathletik zu interessieren, gefolgt von Fussball (16%) und Schwimmen (12%).
Auch global gesehen besteht das größte Interesse an Leichtathletik und Fussball (jeweils 20%) sowie für den Schwimmsport (16%).
Interessante Ergebnisse gibt es in Brasilien (23%), knapp ein Viertel freuen sich hier vor allem auf Volleyball, in China verfolgt jeder Fünfte (21%) vor allem die Turnwettbewerbe und in Indien lockt vor allem Tennis vor die Bildschirme (22%).

Jeder Dritte hat Angst vor Terroranschlägen in London während der Spiele
Wenn am Freitagabend die olympischen Sommerspiele beginnen, haben 37 Prozent der Bevölkerung weltweit Angst vor einem terroristischen Anschlag während dieser Zeit in London. Am stärksten ist die Angst bei den Mexikanern (54%), den Indern (51%) und den Spaniern (50%), am wenigsten ängstlich sind die Ungarn (24%), Franzosen (23%) und Polen (21%). In Deutschland sind drei von zehn Bürgern besorgt (32%), dass etwas passieren könnte.

Olympische Spiele in London 2012
Chart Olympische Spiele Sportarten
Chart Olympische Spiele Interesse

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Ipsos-Umfrage, die zwischen dem 5. und 19. Juni 2012 in 24 Ländern über das Ipsos Online Panel durchgeführt wurde. Die teilnehmenden Länder waren Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Ungarn, Italien, Indonesien, Indien, Japan, Mexiko, Polen, Russland, Saudi Arabien, Südafrika, Südkorea, Spanien, Schweden, Türkei und die USA. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von Erwachsenen in den USA und Kanada zwischen 18 und 64 Jahren, in allen anderen Ländern zwischen 16 und 64 Jahren, gezogen. Die ungewichtete Basis der Befragten betrug 18.623 Personen. Etwa 1000 Personen wurden pro Land befragt, mit Ausnahme von Argentinien, Belgien, Indonesien, Mexiko, Polen, Saudi Arabien, Südafrika, Südkorea, Schweden, Russland und der Türkei, in der die Stichproben etwa bei 500 lagen.

Über Ipsos

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