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Bundesligastart: Pep Guardiola kommt in Deutschland gut an

Ipsos-Studie: Jeder zweite Deutsche kennt den Ausnahmecoach bereits

Hamburg, 13. August 2013. Mit dem Start der Fußball-Bundesliga am vergangenen Freitag hatte für Millionen Fans das Warten endlich ein Ende. Grund genug, sich einmal aus Marketingsicht mit den Akteuren auf dem Rasen zu befassen. Der Werbewert der Sport-Testimonials definiert sich vor allem über deren Bekanntheits- und Sympathiewerte. Und hier sieht es sogar bereits für den beim FC Bayern neu unter Vertrag stehende Pep Guardiola ganz positiv aus. Bei einer Umfrage des internationalen Marktforschungsinstituts Ipsos kam er aus dem Stand auf 52 Prozent Bekanntheit .

92 Prozent der Befragten kennen Podolski und Schweinsteiger - Klopp mit höchsten Sympathiewerten

Die hohe Bekanntheit für den neuen Bayerntrainer nach nur einem Monat im Amt ist beachtlich. Das große Interesse im Vorfeld und die umfassende Berichterstattung, nicht nur in den Sportmedien, haben hier ein übriges getan.

Neben dem für den FC Arsenal spielende „Poldi“ und den kürzlich zum Fußballer des Jahres gewählten Schweinsteiger komplettieren Philipp Lahm (90%), Mesut Özil (84%) und Thomas Müller (80%) die Top-5 der beliebtesten Fußballer und Trainer.

Doch auch die Sympathie ist für den Werbewert unerlässlich. Unter Kennern der jeweiligen Spieler schneiden hier Thomas Müller, Philipp Lahm und Mats Hummels mit jeweils 54 Prozent am besten ab. Lukas Podolski kommt hier auf einen vergleichsweise geringen Wert von 41 Prozent. Die höchsten Sympathiewerte erzielt Trainer Jürgen Klopp, der seinen Kollegen Pep Guardiola deutlich hinter sich lassen kann. Er kommt auf einen Wert von 69 Prozent, Guardiola landet bei 37 Prozent.

Social Media – Likes und Follower spielen eine große Rolle

Immer wichtiger wird auch die Präsenz der Spieler im Internet – vor allem in den sozialen Netzwerken, wo man sich direkt mit seinen Stars vernetzen und in Kontakt treten kann. Die Anzahl der Facebook-Fans oder Twitter-Follower ist zu einer neuen Währung geworden, die den Werbewert der Spieler weiter steigen lässt.

Unbestrittener Social Media König ist Mesut Özil. Er kommuniziert mit seinen Fans gleich in vier Sprachen und wird kontinuierlich zu einer internationalen Marke aufgebaut. Mit knapp 11 Mio. Facebook-Fans weltweit hat Özil mit Abstand die größte Reichweite unter den abgefragten deutschen Fußballspielern – viele aus der Türkei und Deutschland. Dahinter folgt mit deutlichem Abstand Neu-Bayer Mario Götze mit über 2,3 Millionen Facebook-Fans vor Bastian Schweinsteiger, Lukas Podolski und Thomas Müller mit jeweils über 1,7 Mio. Fans.

Dagegen ist Twitter in Deutschland bei den Fußballstars noch nicht überall verbreitet. Am besten schneiden die deutschen Spieler ab, die bei einem ausländischen Verein unter Vertrag stehen. Auch hier steht Mesut Özil mit über 2,5 Mio. Followern an der Spitze, gefolgt von Lukas Podolski (über 700.000 Follower) und Mario Götze (über 350.000 Follower).

Bleibt abzuwarten, inwieweit sich die bevorstehende WM in Brasilien auf den Werbewert der Fußballstars auswirkt.

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Steckbrief

 

Diese Ergebnisse stammen aus einer Kooperation von Ipsos Observer mit dem Ipsos MediaCT-Tracker, der im Juli/August 2013 durchgeführt wurde. Der MediaCT-Tracker ist eine monatliche Telefonumfrage im Ipsos Observer Omnibussystem zum Thema Medien und Technologien, die repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 14 Jahren mit einer Stichprobe von 1.000 Personen im Auftrag von Ipsos MediaCT durchgeführt wird.

 

Über Ipsos

Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Dienstleistungsunternehmen, das weltweit Services rund um die Markt- und Meinungsforschung anbietet. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in sechs Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 85 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir in unserem „Home of Researchers“ über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin.

Über Ipsos MediaCT

Der Forschungsbereich Ipsos MediaCT bietet die Kompetenz für die konvergierenden Bereiche Media, Content und Technology. Damit verbindet Ipsos MediaCT das Marktforschungswissen mit tiefreichenden Branchenkenntnissen der Bereiche Medien, Inhalte, Telekommunikation und Technologien.

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