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Topthemen der Politik sollten Armut und Bildung sein

Hamburg, 06. Juni 2013. Die deutsche Politik sollte sich vorrangig um die Themen Armut, Bildung und Arbeitslosigkeit kümmern. Jeweils etwa jeder zweite Deutsche nennt diese Punkte unter den drei wichtigsten Bereichen. Die Euro-Schuldenkrise (43%) und die Gesundheitsversorgung (39%) landen auf den Plätzen vier und fünf. Nur 17 Prozent stufen das Thema Rechtsextremismus als so dringend ein, dass die Politik hier sofort aktiv werden sollte. Das ergab eine repräsentative Kooperationsstudie des Marktforschungsinstituts Ipsos mit der beruflichen Medienschule Wandsbek zum Thema „Wahrnehmung und Empfinden von Rechtsextremismus in Deutschland“ unter 1.000 Personen zwischen 16 und 70 Jahren.

Damit steht das Thema auf Platz sieben von zehn vorgegebenen gesellschaftspolitischen Belangen. Junge Befragte zwischen 16 und 29 Jahren schieben Rechtsextremismus mit 12 Prozent Zustimmung sogar auf Platz acht. Die ältere Generation (50-70 Jahre) sieht das deutlich anders: Jeder Vierte (24%) findet, dieser Punkt gehört zu den Top-3-Politikthemen, das ist Platz sechs auf der Skala.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die Topthemen der Bevölkerung enger an den Alltag der Menschen geknüpft sind. Armut, Arbeitslosigkeit aber auch Bildung sind die unmittelbaren Hauptsorgen der Bürger. Und auch hier werten jüngere anders als ältere Befragte. Während für die 16-29-Jährigen Bildung (56%) das absolute Topthema ist, steht bei 50-70-Jährigen die Bekämpfung der Armut (54%) ganz oben.

Themen, die jeden Einzelnen unmittelbar betreffen können, sind zentraler als solche, die die Gesellschaft als Ganzes bedrohen. 

Steckbrief

Studiensteckbrief

Feldzeit: 22.03. – 25.03.2013
Stichprobengröße: 1000 Personen im Alter von 16 bis 70 Jahren, repräsentativ für die deutschsprachigen Internetnutzer in Deutschland
Methode: Online Selbstausfüller mit dem Ipsos i:Omnibus

Über Ipsos

Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Dienstleistungsunternehmen, das weltweit Services rund um die Markt- und Meinungsforschung anbietet. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in sechs Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 85 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir in unserem „Home of Researchers“ über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin.

Über die Berufliche Medienschule Hamburg-Wandsbek

Die seit 1952 bestehende Schule bildet Auszubildende in den Bereichen Werbe-, Verlags-, Medienwirtschaft sowie seit 2006 den neuen Ausbildungsberuf Fachangestellten für Markt und Sozialforschung (FAMS) aus. Die Schule hat bei der Einführung des FAMSAusbildungsganges maßgeblich mitgewirkt und ist einer von fünf Bildungsstandorten bundesweit, die den Ausbildungsgang anbieten.

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