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Jeder zweite Deutsche blickt privat optimistisch ins neue Jahr

Ipsos Studie: 35% glauben für 2014 an Deutschland

Hamburg, 13. Januar 2014 – Das neue Jahr ist gerade erst eingeläutet und jeder von uns ist schon wieder mittendrin. Was wird 2014 bringen? Dieser Frage ging das Marktforschungsinstitut Ipsos in einer internationalen Studie nach. Jeder zweite Deutsche betrachtet sein privates Jahr 2014 mit Zuversicht, weltweit sind es 59 Prozent.

Optimistische Bürger auf fast allen Kontinenten

Die Deutschen liegen mit ihrer Stimmung in der unteren Hälfte im Ländervergleich. Allein in Südkorea (39%), Japan (40%), Italien (47%) und Frankreich (49%) herrscht in diesem Bereich noch weniger Vertrauen in die Zukunft.
In Südafrika dagegen gehen drei von vier Bürgern optimistisch ins neue Jahr, in Schweden sind es 73 Prozent, in Indien, Kanada und Argentinien sind es sieben von zehn Bürgern. 

Jeder Dritte glaubt an ein positives Jahr 2014 für sein eigenes Land

Die Zukunft des eigenen Landes wird von den Befragten in aller Welt  eindeutig pessimistischer eingeschätzt als die persönliche, nur ein Drittel von ihnen blickt optimistisch auf die kommenden Ereignisse daheim. Deutschland liegt mit 35 Prozent leicht über dem weltweiten Durchschnitt, an der Spitze jedoch stehen Indien (53%), Kanada und Australien (jeweils 47%). Franzosen (9%), Italiener (10%), Spanier (12%) und Polen (19%) sehen 2014 nicht viel positives in ihrem Land geschehen.
Auch beim Blick auf die globale Entwicklung in den nächsten zwölf Monaten ist die Bevölkerung sehr vorsichtig: Nur zwei von zehn Weltbürgern sind optimistisch.

Erfolg und Geld setzt viele unter Druck

Gibt es vielleicht einen Zusammenhang zwischen dem Blick auf das gerade begonnene Jahr und dem Druck, Erfolg zu haben und Geld zu verdienen? 46 Prozent der Weltbürger fühlen sich hiervon unter Druck gesetzt, vor allem in China (68%), Südafrika (66%), Russland (66%) und Indien (60%) scheint die Belastung besonders groß. Die Deutschen sehen das Thema etwas entspannter: Nur vier von zehn Befragten fühlen sich durch Erfolgsdruck belastet. In Italien und Schweden empfindet lediglich ein Viertel der Bevölkerung Erfolg und Geld verdienen als Belastung.

Nur ein Viertel der Deutschen misst Erfolg am eigenen Besitz

Meine Villa, mein Boot, mein Auto. Nur jeder vierte Deutsche (27%) definiert Erfolg am eigenen Besitz. Noch weniger materialistisch sind die Schweden (7%), dort scheinen andere Werte eine Rolle zu spielen. Auch in anderen europäischen Ländern wie Spanien (15%) oder Großbritannien (16%) spiegelt der Besitzt nicht den Erfolg wider. Für 71 Prozent der Chinesen dagegen misst sich der Erfolg am eigenen Besitz, auch in Indien (58%), der Türkei (57%), Brasilien (48%) und Südkorea (45%) herrscht diese Sichtweise vor.

Mehrheit hat gute Vorsätze

Weltweit werden gute Vorsätze für 2014 gefasst. In Deutschland nehmen sich drei Viertel der Befragten vor, für sich selbst oder andere etwas zu tun. In Indonesien (92%), Argentinien (91%), der Türkei (91%) Brasilien (90%) und Südafrika (90%) hat fast jeder gute Vorsätze, während vor allem die Schweden sehr zurückhaltend sind. Hier gibt sogar eine Mehrheit von 62 Prozent an, für 2014 keine guten Vorsätze zu fassen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Bürger anderer Länder zwar weniger Vertrauen in ihr Land haben, ihre eigene Zukunft aber zuversichtlicher sehen als die Deutschen. Die Deutschen lassen sich wiederum  von Geld und Erfolgsdruck nicht verrückt machen und schätzen andere Dinge weit mehr. 

Steckbrief

 

Diese Ergebnisse stammen aus einer Ipsos-Umfrage, die zwischen dem 4. und 18. Dezember 2013 in 24 Ländern über das Ipsos Online Panel durchgeführt wurde. Die teilnehmenden Länder waren Australien, Argentinien, Belgien, Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Indien, Indonesien, Japan, Mexiko, Polen, Russland, Südafrika, Südkorea, Spanien, Schweden, Saudi-Arabien, Türkei, Ungarn und die USA. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von Erwachsenen in den USA und Kanada zwischen 18 und 64 Jahren, in allen anderen Ländern zwischen 16 und 64 Jahren, gezogen. Die ungewichtete Basis der Befragten betrug 16.039 Personen. Etwa 1000 Personen wurden pro Land befragt, mit Ausnahme von Argentinien, Belgien, Mexiko, Polen, Südafrika, Südkorea, Schweden, Russland, Türkei und Ungarn, in der die Stichproben etwa bei 500 lagen.

 

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