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Wohlstand auf Rekordniveau

Aspekte der Lebensqualität spielen größere Rolle als ökonomische Dimensionen

Hamburg, 26. August 2014. Der Nationale Wohlstandstandindex für Deutschland (NAWI-D) erreicht im Sommer 2014 den höchsten Wert seit seiner Einführung im Juni 2012. Knapp 47 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren leben heute nach eigener Einschätzung im Wohlstand. Das sind 5,3 Prozentpunkte mehr als im Sommer vor zwei Jahren, so das Ergebnis aus dem NAWI-D, den Ipsos in Kooperation mit Zukunftsforscher Opaschowski kontinuierlich mit repräsentativen Bevölkerungsumfragen erhebt.

Ipsos NAWI-D: Wohlstandsindex als Vier-Säulen-Modell

Getrieben wird diese Entwicklung von allen Parametern, die der NAWI-D erfasst, vor allem aber von der Dimension des „individuellen Wohlstands“, die gegenüber 2012 eine Steigerung um 6,7 Prozentpunkte auf 48,3 Prozent aufweist. Hier fließen Werte wie „gute soziale Kontakte“, „einen Beruf haben, der Sinn macht“ oder „Zeit für sich haben“ ein. Erst danach kommen ökonomische Werte ins Spiel wie sicheres Einkommen, ein gesicherter Arbeitsplatz oder der Besitz von Eigentum (46,9%). Hier gab es in den letzten zwei Jahren einen Anstieg von 6 Prozentpunkten. Gesellschaftliche Aspekte (+ 4,5) wie „frei und in Frieden leben“ definieren den NAWI-D zwar mit 55,4 Prozent ganz entscheidend mit, tragen aber ebenso wie ökologische Dimensionen (+2,1), einen kleineren Teil zu dessen Gesamtanstieg bei.

Professor Opaschowski dazu: „Wohlstand fängt für die Bundesbürger mit dem persönlichen Wohlergehen an und hat mittlerweile mehr mit der Erhaltung der Lebensqualität als mit der rein materiellen Steigerung des Lebensstandards zu tun“.  Hans-Peter Drews, Managing Director bei Ipsos Operations und verantwortlich für das Projekt,ergänzt: „Welch ein Zufall, dass die Bundeskanzlerin erst am vergangenen Mittwoch beim Treffen der Ökonomie-Nobelpreisträger in Lindau ein alternatives Indikatorensystem zum BIP forderte, das auch Vorstellungen von der Lebensqualität der Bürger einbezieht. Genau das leistet der NAWI-D mit seinen vier Dimensionen. Und die Bürger bestimmen selbst, welche Aspekte mit welcher Relevanz in die Berechnung eingehen“.

Ipsos NAWI-D: Seit 2012 stetig steigender Wohlstand

Steckbrief

Methode:        Capibus™  Computer Assisted Personal Interviewing, im Haushalt des Befragen,  random route - zufällig ausgewählter Haushalt und Befragungsperson
Stichprobe:     je 2.000 Personen ab 14 Jahren aus einer Gesamtbasis von 18.000 Fällen.
Grundges.heit: Deutschsprechende Bevölkerung in Privathaushalten
Feldzeit:          Juni  2012 und Juni  2014

Über Ipsos und Ipsos Observer

Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Dienstleistungsunternehmen, das weltweit Services rund um die Markt- und Meinungsforschung anbietet. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in sechs Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 86 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir in unserem „Home of Researchers“ über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin.
Seit Frühjahr 2012 konzipiert Ipsos Observer gemeinsam mit Prof. Dr. Horst W. Opaschowski ein neues Wohlstandsbarometer als Basis für einen umfassenden Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D).
Bei Ipsos sind Hans-Peter Drews (Managing Director Observer), Sigrid Möller (Managerin Omnibus/Large Scale Studies) und Heiner Venne (Senior Research Analyst) für die Entwicklung, Durchführung und Analyse zuständig.

Für die Erhebungen zum Wohlstandsbarometer greift Ipsos Observer auf seinen eigenen bundesweiten Interviewerstab zurück, der erfahren in der Durchführung sozialwissenschaftlicher Studien mit anspruchsvollen Designs  ist. Die Datenerhebung erfolgt mittels persönlicher Interviews in den Zielhaushalten im Rahmen der wöchentlichen CAPI-Mehrthemenumfragen.

 

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