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APPsolute Motivation

Ipsos-Studie zum Einfluss von Gesundheits-Apps

Hamburg, 26. August 2015. Schrittzähler, Lauf-Apps, Pulsmesser oder virtuelle Ernährungstagebücher – die Auswahl an Gesundheits-Apps ist groß. Jeder sechste Deutsche (16%) zwischen 16 und 70 Jahren nutzt sie bereits, ermittelte das Marktforschungsinstitut Ipsos in Kooperation mit der Beruflichen Medienschule in Hamburg im Rahmen einer repräsentativen Studie.

Motivation, Bodyshaping und Gesundheit

Die drei Hauptgründe für die App-Verwendung, die von ehemaligen, aktuellen und potenziellen Nutzern genannt wurden, sind: sich zu motivieren (47%), sich körperlich zu optimieren durch Muskelaufbau oder Fettverbrennung (36%) und sich gesünder zu ernähren (33%). Der Ernährungsaspekt ist für Frauen übrigens ein wichtigeres Argument als für Männer. Das „Social Connecting“, also die App mit Freunden zu teilen ist insgesamt von sehr nachrangiger Bedeutung (3%).

Apps bringen Nutzer in Bewegung

Fast zwei Drittel der aktiven Nutzer (63%) stufen Gesundheits-Apps als wichtig zur Erreichung ihrer persönlichen Ziele ein, bei den Frauen liegt der Anteil sogar bei 73 Prozent, für 42 Prozent ist die App sogar „sehr wichtig“. Aktive Verwender geben zudem an, dass sie seit der Nutzung körperlich aktiver sind (61%), sich wohler fühlen (56%) und ihre Ziele erreichen (51%). Jeder zweite (49%) bezeichnet sich außerdem als „organisierter“ als vorher.

Immerhin 38 Prozent geben an, sich durch die App gesünder zu ernähren, bei den Frauen liegt auch hier der Anteil mit 43 Prozent deutlich höher als bei den Männern (34%).

Apps als Stressfaktor

Dass der Einsatz von Gesundheits- oder Fitness-Apps ein gewisses Maß an persönlicher Organisation erfordert, zeigt sich darin, dass  jeder fünfte aktive Nutzer (22%) und gut jeder dritte (36%) ehemalige Nutzer an, er habe mehr Zeit als vorher für Planung und Organisation benötigt. Jeder vierte „Ehemalige“  (28%) fühlte sich durch die Nutzung der Apps gestresst, ebenso viele „eingeschränkt“ und 17 Prozent waren überfordert.

Potenzielle Nutzer mit Ernährungstipps locken

Befragte, die sich vorstellen könnten, eine Gesundheits-Apps zu nutzen, begründen das in erster Linie mit dem Motivationsaspekt (50%), aber auch gesunde Ernährung spielt eine wichtige Rolle (38%). Fast ebenso viele potenzielle Nutzer (37%) erwarten Tipps und Informationen durch die App.

Ipsos Gesundheits-Apps: Die drei wichtigsten Nutzungsgründe

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Kooperationsstudie von Ipsos Observer und  Auszubildenden zu Fachangestellten für Markt- und Sozialforschung der Beruflichen Medienschule Hamburg-Wandsbek.

  • Methode: Online Mehrthemenumfrage im Ipsos i:omnibus
  • Grundgesamtheit: Deutsche Bevölkerung zwischen 16 und 70 Jahren, die das Internet nutzt.
  • Stichprobe: n=1.000
  • Feldzeit: 27.03. - 30.03.2015

Über die Berufliche Medienschule Hamburg-Wandsbek

Die seit 1952 bestehende Schule bildet Auszubildende in den Bereichen Werbe-, Verlags-, Medienwirtschaft sowie seit 2006 den neuen Ausbildungsberuf Fachangestellten für Markt und Sozialforschung (FAMS) aus. Die Schule hat bei der Einführung des FAMSAusbildungsganges maßgeblich mitgewirkt und ist einer von fünf Bildungsstandorten bundesweit, die den Ausbildungsgang anbieten.

Über Ipsos

Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Markt- und Meinungsforschungsinstitut. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in fünf Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 87 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin. 2015 feiert Ipsos 40-jähriges Jubiläum und führt den neuen Claim „Game Changers“ ein. In einer sich immer schneller wandelnden Welt ist es unsere Aufgabe als Marktforscher, unsere Kunden mit präzisen und umsetzbaren Analysen bei ihrer Veränderung zu unterstützen.

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