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Gesund mit dem Smartphone

Jeder Sechste nutzt Gesundheitsapps

Hamburg, 07. Mai 2015. Gesundheitsapps stoßen in der deutschen Bevölkerung auf immer mehr Interesse. Jeder Sechste verwendet mittlerweile die Apps (16%), und jeder Dritte ist an ihnen interessiert (34%) und kann sich eine Nutzung vorstellen. Allerdings lehnen auch 42 Prozent der Befragten die Nutzung solcher Apps komplett ab. Diese Ergebnisse ermittelte das Marktforschungsinstitut Ipsos in Kooperation mit der Beruflichen Medienschule in Hamburg-Wandsbek im Rahmen einer repräsentativen Studie. Befragt wurden 1000 Internetnutzer im Alter von 16 bis 70 Jahren.

Verwendungspotenzial bei Senioren

Der typische Nutzer  von Gesundheitsapps ist knapp 39 Jahre alt, während ehemalige Nutzer mit 34 Jahren jünger sind. Bei  potenziellen Nutzern liegt das Durchschnittsalter bei 44 Jahren. Ablehner stellen mit einem Durchschnittsalter von 46 Jahren die älteste Gruppe. Zwar werden somit Gesundheitsapps vor allem von Jüngeren genutzt, interessant ist allerdings, dass die Gruppe der 50-70-Jährigen sich am häufigsten vorstellen könnte, entsprechende Programme zu nutzen.

Fitness-Apps werden am häufigsten verwendet

Das viefältige Angebot der Gesundheitsapps umfasst beispielsweise Apps zur Körperanalyse, Fitness-Apps und Ernährungsapps. Die Umfrage zeigt, dass Fitness-Apps derzeit mit 13 Prozent die meisten aktiven Nutzer haben. Außerdem werden sie im Vergleich mit anderen Arten von Gesundheitsapps am längsten genutzt: Mehr als jeder dritte Nutzer verwendet Fitness-Apps länger als 6 Monate. Mit ihnen können zur Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit beispielsweise Laufstrecken oder absolvierte Wiederholungen im Fitness-Studio dokumentiert werden

Männer nutzen Gesundheitsapps länger als Frauen

Ernährungsapps sollen bei der Anpassung oder kompletten Umstellung der Ernährung helfen, zum Beispiel durch die Messung der verzehrten Kalorien oder der Flüssigkeitsaufnahme. Im Vergleich finden diese Apps mit sechs Prozent aktuell die wenigsten Nutzer. Damit liegen sie knapp hinter Apps zur Körperanalyse, die dazu dienen, den Zustand des Körpers zu „vermessen“.

Ernährungsapps werden von gut einem Viertel der Nutzer (26%) länger als sechs Monate genutzt. Bei Apps zur Körperanalyse gibt es mit 31 Prozent signifikant mehr dauerhafte Nutzer. Interessant auch,  dass 54 Prozent der Männer Gesundheitsapps länger als acht Wochen nutzen, während nur 46 Prozent der Frauen sich so lange mit den Apps beschäftigen.

Ipsos_Gesundheitsapps

Steckbrief

Diese Ergebnisse stammen aus einer Kooperationsstudie von Ipsos Observer und  Auszubildenden zu Fachanstellten für Markt- und Sozialforschung der Beruflichen Medienschule Hamburg-Wandsbek.
Methode: Online Mehrthemenumfrage im Ipsos  i:omnibus
Grundgesamtheit: Deutsche Bevölkerung zwischen 16 und 70 Jahren, die das Internet nutzt.
Stichprobe: n=1.000
Feldzeit: 27.03. - 30.03.2015

Über die Berufliche Medienschule Hamburg-Wandsbek

Die seit 1952 bestehende Schule bildet Auszubildende in den Bereichen Werbe-, Verlags-, Medienwirtschaft sowie seit 2006 den neuen Ausbildungsberuf Fachangestellten für Markt und Sozialforschung (FAMS) aus. Die Schule hat bei der Einführung des FAMSAusbildungsganges maßgeblich mitgewirkt und ist einer von fünf Bildungsstandorten bundesweit, die den Ausbildungsgang anbieten.

Über Ipsos

Ipsos ist ein unabhängiges und innovatives Markt- und Meinungsforschungsinstitut. Um unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, haben wir uns in fünf Forschungsbereichen spezialisiert. So bestimmen unsere engagierten Forscher Marktpotenziale, zeigen Markttrends, testen Produkte, Werbung und Dienstleistungen, erforschen die Wirkung von Medien und geben der öffentlichen Meinung eine Stimme. Und das in 87 Ländern auf allen Kontinenten. In Deutschland beschäftigen wir über 500 Mitarbeiter in Hamburg, Mölln, München, Frankfurt und Berlin. 2015 feiert Ipsos 40-jähriges Jubiläum und führt den neuen Claim „Game Changers“ ein. In einer sich immer schneller wandelnden Welt ist es unsere Aufgabe als Marktforscher, unsere Kunden mit präzisen und umsetzbaren Analysen bei ihrer Veränderung zu unterstützen.

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