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Identität als Schlüssel zum Verständnis von Kunden und Marken

Kay Koschel, Ipsos MarketQuest und Thomas Kühn, Marketing Research&Consulting und Jens Barczewski, T-Home, in planung & analyse, 03/2008

Gegen die klassischen, qualitativen Befragungsmethoden wird teilweise der Einwand erhoben, dass sie vor allem bewusst reflektierte Anteile von Entscheidungen rekonstruieren. Erkenntnisse der Psychologie, die auch durch neue Befunde der Neurowissenschaften bestärkt werden, belegen aber die Wichtigkeit von emotionalen Anteilen und implizitem Wissen an unseren Entscheidungsprozessen. Bedeutet das, dass das Erkenntnispotenzial von Befragungen begrenzt ist? Werden qualitative Befragungsmethoden mittel- oder langfristig angesichts neuer apparativ unterstützter Beobachtungsmöglichkeiten gar gänzlich überflüssig oder ersetzt werden? Oder werden sie zunehmend von qualitativen Verfahren verdrängt werden, die hauptsächlich beobachtungsgestützt sind? Wir beantworten diese Frage mit einem klaren Nein.

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