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Was eine gute Mitarbeiterbefragung ausmacht

Jörn Pyhel, Ipsos Loyalty, in Personal Manager, 06/2015

Mitarbeiterbefragungen sind ein Instrument zur mittel- und langfristigen Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit. Sie rechnen sich als Investitionen und sollten daher nicht einseitig als Kosten verstanden werden. Doch wann ist eine Mitarbeiterbefragung gut? Genügt eine methodisch professionelle Durchführung, oder müssen andere Maßstäbe herhalten? Die Beantwortung dieser Frage hängt wesentlich vom heutigen Verständnis für Arbeitsorganisationen ab.

Vor 30 Jahren gab es zwar nicht weniger Arbeitsteilung als heute, jedoch war sie anderes organisiert. Viele Unternehmen waren noch dem Taylorismus verhaftet, dessen Maxime die Trennung von Wissen (Planung) und Ausführung war. Die Einbindung von Mitarbeitern spielte eine geringe Rolle. Stattdessen plante die obere Ebene die Prozesse und ordnete deren Umsetzung auf den unteren Ebenen an. Moderne Arbeitsorganisationen haben sich zwar nicht gänzlich von diesem Modell verabschiedet. Gleichwohl ist jeder Unternehmensführung und jedem HR-Manager klar, dass alleine solche Unternehmen im Wettbewerb erfolgreich agieren können, die es verstehen, das „Gold in den Köpfen der Mitarbeiter“ zu heben. Und davon gibt es in modernen Unternehmen einiges.

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